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Luma Fusion ist eine Video-Schnitt-App für iPhone und iPad, die ich im Dezember 2017 hier auf Journalisten-Tools.de vorgestellt habe. Jetzt habe ich auf YouTube ein tolles 15-Minuten-Tutorial entdeckt, das die Bedienung dieser App sehr gut erklärt. Justin Brown spricht Englisch, aber gut verständlich.

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Seit ein paar Wochen nutze ich ToDoIst und ich bin begeistert. Seither suche ich nach Anregungen, wie ich meine täglichen Aufgaben in dem Tool noch besser organisieren kann. Hier die Tipps, die mir besonders gut helfen.

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Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Wer am Computer Texte schreiben möchte, benutzt in der Regel Word, OpenOffice/LibreOffice, Pages (Mac) oder andere Textverarbeitungsprogramme. Eine Schreib-App – die bekanntesten sind iA Writer und Ulysses – legen ihren Schwerpunkt auf das Schreiben und nicht auf das Layouten eines Textes. Die deshalb entschlackte Oberfläche lenkt beim Schreiben weniger ab, zum Beispiel durch einen Vollbildmodus, wo der Text schwarz auf weißen Grund (oder umgekehrt) angezeigt wird – und zwar NUR der Text.

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Michael Scheyer

Michael Scheyer

Jüngst war Michael Schleyer als Video-Reporter auf der Zugspitze, um über die Eröffnung der neuen Seilbahn zu berichten. „Das Video habe ich mit Luma Fusion auf der Rückfahrt geschnitten“, berichtet der 37-Jährige. Früher hätte er entweder sein Notebook mitschleppen müssen oder erst abends in der Redaktion schneiden können. Michael hat lange nach einer App gesucht, mit der er Videos für Schwäbische.de sowie den regionalen TV-Sender RegioTV auf dem iPad schneiden kann. „Luma Fusion ist die erste App, die zwei wichtige Funktionen bietet: Ich kann die Tonspuren links und rechts einzeln bearbeiten und ich kann das Sender-Logo direkt einbinden.“ Zum Verständnis: Bei seinen Drehs benutzt er immer zwei Mono-Mikrofone, so dass er bei einem Ausfall des primären Mikrofons noch einen Backup-Ton hat.

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© ra2 studio - Fotolia.com

© ra2 studio – Fotolia.com

Es gibt diese Momente, in denen ich denke: Wie geil ist das denn? Heute war wieder so ein Moment. Seitdem ich mir vor gut einem Jahr ein iPad Pro gekauft habe, suche ich nach einer Möglichkeit, RAW-Fotos direkt auf dem iPad zu bearbeiten.

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Synology DS Note (Foto: Synology)

Synology DS Note (Foto: Synology)

Geht es Ihnen auch so? Ich finde, dass Evernote nachlässt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Ziele der Firma seit dem CEO-Wechsel Mitte 2015 geändert haben: Ging es dem Vorgänger darum, das Tool innovativ weiterzuentwickeln geht es jetzt offenbar um Profit-Maximierung. Die Preise wurden deutlich erhöht und die Daten aus eigenen Rechenzentren in die Google-Cloud verschoben. Kurzzeitig sorgte Evernote mit der Idee für Wirbel, künftig die Notizen der Kunden lesen zu wollen, um das Produkt zu verbessern.

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Unter dem Namen „Stride“ unternimmt Atlassian – bekannt für Tools wie Jira, Confluence und Trello – einen zweiten Versuch, dem Team-Messenger Slack Konkurrenz zu machen. Stride soll drei Kern-Probleme von Team-Messenger-Tools lösen – versprechen die Entwickler. Zusätzlich kostet Stride nur halb so viel wie Slack.

Für Teams sind Chat-Tools eine tolle Sache: In virtuellen Besprechungsräumen kann man – entweder offen für alle oder nur für ausgewählte Kollegen – Themen diskutieren und sich abstimmen. Das geht schneller als per Telefon und senkt nebenbei den Geräuschpegel im Großraumbüro. Problematisch wird es aber, wenn man Aufgaben verteilen möchte oder später wiederfinden möchte, wann eine Entscheidung getroffen wurde. Stride macht es möglich, Todos als solche zu markieren und Entscheidungen zu kennzeichnen, so dass man diese später bei der Suche im Chat-Archiv schneller wiederfinden kann. Interessant.

Ablenkungsfreies Arbeiten im Focus-Mode

Ein weiteres Problem von Chat-Tools ist, dass man quasi permanent in einem Meeting steckt und sich kaum konzentrieren kann: Neben E-Mail und Telefon muss man noch den Messenger im Blick behalten und führt sich bei jeder Nachricht gedrängt, sofort zu reagieren. Stride möchte das Problem mit einem „Focus-Modus“ lösen: Aktiviert ein Anwender diesen für eine einstellbare Zeit, erhält er in dieser Zeit keine neuen Nachrichten. Wenn die Konzentrationsphase beendet ist, zeigt Stride in einem Fenster alle wichtigen Nachrichten an. So muss sich der Anwender nicht durch die Fülle an Nachrichten kämpfen, die in seiner Abwesenheit gepostet wurden.

Und weil man manche Diskussionen doch besser Face-to-Face führt, kann man mit Stride auf Knopfdruck eine Telefon- oder Video-Konferenz starten – ohne zu Tools wie GoToMeeting oder Webex greifen zu müssen.

Wenn das alles richtig überzeugt, dann versucht es Stride mit dem Preis: 3 US-Dollar pro Monat und Anwender kostet der Standard-Zugang mit unbegrenztem Datei-Austausch und Nachrichten-Archiv. Das ist gut die Hälfte des Standard-Zugangs des Konkurrenten Slack (6,25 US-Dollar). Sprach- und Video-Anrufe sind bei Stride auch im kostenfreien Tarif „Free“ möglich, bei Slack können nicht-zahlende Nutzer nur zu zweit konferieren. Wer für Stride nicht zahlt, kann nur die letzten 25.000 Nachrichten durchsuchen.

Wie Hipchat wird es Stride vorerst nicht für Windows-Phones geben. In dem Punkt hat Slack einen Vorteil.

Fazit

Mir erschließt sich nicht ganz, warum Atlassian einen Neustart seines Messenger-Tools verkündet. Offenbar waren die Nutzer-Zahlen für Hipchat enttäuschend und man sah keinen anderen Ausweg. Ob die drei genannten Funktionen den Erfolg bringen ist fraglich: Slack dürfte diese Funktionen schnell ergänzen können.


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Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Was für ein Aufschrei: Die – aus meiner Sicht sehr gute – Schreib-App Ulysses für Mac und iOS (iPad / iPhone) gibt es ab sofort nicht mehr zu kaufen – sondern nur noch im Abo. Und schon hagelt es negative Kritik im App-Store.

Die Entwickler – übrigens eine Firma aus Leipzig – verlangt künftig von ihren Kunden 5 Euro im Monat für beide Plattformen – statt einmalig 45 Euro (Mac-Version) bzw. 28 Euro (iOS-Version), also in Summe 73 Euro. Wer die App erst kürzlich gekauft hat, kann sie eine Zeit lang umsonst benutzen. Alle Bestandskunden bekommen lebenslang das Jahresabo zum halten Preis. Macht also 30 Euro im Jahr, um auf Mac und iPad eine tolle Schreib-App mit gut funktionierender iCloud-Synchronisation und vielen Export-Möglichkeiten zu benutzen. Vielleicht bin ich verrückt, aber ich finde das fair. Warum? Software-Entwicklung kostet Geld und zwar laufend, weil Entwickler fortlaufend an der Software schrauben müssen und dafür Gehalt bekommen wollen. Und 5 Euro – bzw. in meinem Fall jetzt 2,50 Euro im Monat – für eine App, die mir das Schreiben von Blog-Beiträgen und Texten für die Drehscheibe und andere Publikationen sehr angenehm macht – ja, die zahle ich gerne.

Nebenbei hat das Abo-Modell auch für Neukunden einen großen Vorteil: Musste man sich die App bislang kaufen, um sie mit iCloud-Synchronisation und anderen Funktionen testen zu können, gibt es jetzt für alle Kunden 14 Tage Probezeit. Probieren Sie Ulysses mal aus, ich finde die App großartig.

Update (18. August 2017): Nach einem Hinweis des Users „Nofretete“ habe ich den Beitrag aktualisiert. Nicht alle Bestandskunden können die App eine Zeit lang kostenfrei nutzen, bevor sie das Abo-Modell nutzen müssen. Das gilt nur für Kunden, die die App erst kürzlich gekauft haben. Danke für den Hinweis!

© Deyan Georgiev - Fotolia.com

© Deyan Georgiev – Fotolia.com

Ich habe auf Journalisten-Tools.de viele Beiträge zu Evernote veröffentlicht. Heute habe ich mich auf die Suche nach Evernote-Alternativen gemacht. Die einen möchten ihre persönlichen Notizen nicht in der Cloud speichern, anderen ist Evernote für einfache Notizen zu mächtig.

Einer der Nachteile von Evernote ist, dass die Daten in der Google Cloud (siehe Blog-Post auf Evernote.com) gespeichert werden. Zwar bietet Evernote die Möglichkeit, lokale Notizbücher anzulegen, aber dann kann man nicht den vollen Funktionsumfang nutzen: Notizen lassen sich zwar durchsuchen, aber Bilder und PDF-Dateien werden nur auf den Google-Servern analysiert und damit durchsuchbar gemacht. Und lokale Notizbücher können Sie nicht auf Smartphone oder im Browser benutzen.

Lokale Speicherung mit Devonthink

Es gibt zwei Ansätze, um die Speicherung in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten: Anbieter wie Devonthink Technologies  bieten Mac-Programme zum Kauf an, die ihre Daten nur lokal abspeichern. Devonthink macht einen guten Eindruck: Das Programm wird kontinuierlich weiterentwickelt und verfügt über eine Browser-Erweiterung (leider nur für Chrome und Firefox), um Internet-Seiten zu speichern.  Die Daten lassen sich per Dropbox (dann wären sie aber in einer US-Cloud), Webdav-Server, USB-Stick oder (W)LAN-Verbindung synchronisieren. Inzwischen gibt es auch eine iOS-App Devonthink To Go, die sich per WLAN mit der Desktop-Version austauschen kann. Devonthink Pro kostet einmalig 65 Euro und kann  über den Hersteller gekauft werden. Die iOS-App kostet 15 Euro und sie gibt es wie alle iOS-Apps nur im Appstore. Auf seiner Website erläutert Devonthink, wie Journalisten ihr Tool effektiv nutzen können.

Ein gutes Windows-Notizbuch-Programm habe ich leider nicht gefunden. Wer ein solches kennt, möge mir eine E-Mail schicken oder einen Kommentar unter diesem Artikel posten, dann aktualisiere ich den Beitrag gerne.

Lokale Speicherung auf der Netzwerkfestplatte

Wer seine Notizen bequem auch unterwegs nutzen möchte, ohne sie gleich in eine öffentliche Cloud zu laden, wird bei den Firmen Synology und Q-NAP fündig, die für ihre Netzwerkfestplatten (siehe: Die sichere Cloud für Journalisten – Alternativen zu Dropbox und Google Drive) inzwischen Notizbuch-Apps (Synology Note Station / Q-NAP Note Station) bieten. Note Station von Synology ist als Browser-Version (über die Web-Oberfläche der Netzwerkfestplatte) sowie auf Android und iOS verfügbar. Herbert Hertramph von „Evernote für Pfiffige“ hat das Programm, das auch einen Evernote-Import ermöglicht, in einem kurzen Video (damals war es noch eine Beta-Version) vorgestellt.

Stand heute ist Note Station von Synology nicht auf dem Niveau von Evernote, aber das kann sich ändern: Als Synology seine Dropbox-Alternative Cloud Station erstmals vorstellte, war der Abstand zu Dropbox gewaltig. Cloud Station wurde mit jedem Update besser und ich nutze es inzwischen seit rund 1,5 Jahren statt Dropbox bzw. Google Drive, um private Daten innerhalb der Familie auszutauschen. (Update: Ich habe mir Note Station im Januar 2016 genauer angeschaut: „Note Station: Fast wie Evernote – nur ohne Cloud-Speicherung„).

Evernote-Alternativen in der Cloud

Wer damit leben kann, dass die eigenen Daten nicht auf der heimischen Festplatte lagern, findet deutlich bessere Alternative zu Evernote als Devonthink und Soho Notes.

Microsoft OneNote (hier die Mac-Version) macht einen ausgereiften Eindruck (Foto: Screenshot)

Microsoft OneNote (hier die Mac-Version) macht einen ausgereiften Eindruck (Foto: Screenshot)

Ein wachsender Gegenspieler ist Microsoft OneNote. Das Programm war lange Zeit Bestandteil des Office-Pakets, kann aber inzwischen auch separat und – mit Einschränkungen – kostenfrei genutzt werden. OneNote gibt es für Windows, Mac, iOS, Android, Amazon Kindle und Web-Browser. Einzige Voraussetzung ist ein Microsoft-Konto, das aber kostenfrei ist. Gespeichert werden die Notizen, die wie bei Evernote in Notizbücher und Notizen gegliedert werden, in der Microsoft-Cloud. Ein Web-Clipper für alle Browser speichert auf Wunsch Recherche-Ergebnisse aus dem Web. Anders als bei Evernote kann man beim Speichern nicht auswählen, ob die ganze Seite, nur der Text oder nur Ausschnitte gespeichert werden. Der Mac-Client reagierte im Test etwas träge. Die Windows-Version ist deutlich schicker und schneller.

Sehr rudimentär sieht immer noch Google Keep (auf deutsch inzwischen „Google Notizen“ genannt) aus: Der Online-Dienst lässt sich nur im Browser und auf dem Android-Telefon nutzen. Apps für Windows, Mac oder iOS gibt es nicht. Das Programm wurde im März 2013 präsentiert und ich habe nicht den Eindruck, dass Google mit Hochdruck an dieser Anwendung arbeitet.

Die Oberfläche von Memomic soll wohl an eine Pinnwand erinnern (Foto: Screenshot)

Die Oberfläche von Memomic soll wohl an eine Pinnwand erinnern (Foto: Screenshot)

 

Fazit

Wer Evernote verlassen möchte, wird aus meiner Sicht am ehesten bei OneNote von Microsoft fündig. Das Programm ist Stand heute schon sehr leistungsfähig und die vielen Feedback-Bitten innerhalb der Oberfläche deuten darauf hin, dass Microsoft weiter Gas geben möchte, um Evernote Konkurrenz zu machen. Wer schon eine Netzwerkfestplatte von Synology oder Q-NAP besitzt, sollte sich deren „Note Stations“ genauer ansehen. Wer seine Daten lieber auf der heimischen Festplatte speichert, sollte das Thema Backups ernst nehmen. Nichts wäre schlimmer als sein Archiv zu verlieren.

Update (15. April 2017): Ich habe den Beitrag noch einmal aktualisiert. Evernote speichert die Daten seiner Kunden inzwischen in der Google-Cloud und Sohos Notes wird nicht mehr weiterentwickelt. Damit reduziert sich die Zahl der Evernote-Alternativen auf 5. 


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