Bilder rückwärts suchen – bei Google, Bing, Baidu und Yandex

Das wichtigste Tool, um Bilder im Internet zu überprüfen, ist die sogenannte Rückwärtssuche – auf Englisch: „reverse image search“. Das heißt, dass auch Bilder als „Suchbegriff“ in eine Suchmaschine eingegeben werden können – und das funktioniert bei Google, Bing und auch bei Baidu und Yandex, den führenden Suchmaschine in China und Russland.Mit der Rückwärtssuche lässt sich ermitteln, ob ein Bild schon im Internet veröffentlicht oder aktuell ist, weil es noch nicht auf anderen Websites zu finden ist.

So funktioniert die Rückwärtssuche für Bilder

Journalisten empfehle ich, alle großen Suchanbieter für die Verifizierung von Bildern zu verwenden, denn jede Suchmaschine hat eine eigene Datenbank, um Bildern im Internet zu finden. Zum Beispiel kann es sein, dass Google ein Bild nicht findet, aber Yandex ein paar Ergebnisse liefert. Generell lässt sich die Rückwärtssuche bei allen Suchmaschine gleich bedienen: Zu finden ist die Funktion bei der Bildersuche und zwar mit einem Klick auf das Kamera-Icon am Ende des Suchschlitz. Nun kann man entweder eine Bild-URL aus dem Internet einfügen oder ein Bild vom Computer hochladen.

Bilder-Rückwärtssuche per Bild-URL einfügen:

Die Bild-URL findet man mit einem Rechtsklick auf das jeweilige Bild im Internet. Es öffnet sich ein Menü, das eine in allen Browsern etwas anders benannte Option „Bildadresse kopieren“ enthält.

Bilder-Rückwärtssuche per Bild hochladen:

Man kann ein Bild vom Computer hochladen und es spielt keine Rolle, wie die Bilddatei benannt ist, denn alle Suchmaschinen identifizieren den Bildinhalt.

||| Tipp ||| Die Bilder am besten auch in der spiegelverkehrten Variante eingeben, weil die Rückwärtssuche diese Änderung nicht automatisch erkennt, sodass das Spiegeln ein Trick ist, um mit Bildern zu täuschen.

Ist eine Bild-URL oder eine Bilddatei in die Rückwärtssuche eingefügt, werden alle Websites mit übereinstimmenden Bildern als Suchergebnisse angezeigt. So lässt sich prüfen, wie lange ein Bild schon im Internet ist und in welchem Kontext es verwendet wird. Zusätzlich zeigt die Rückwärtssuche auch optisch ähnliche Bilder, falls das eingegebene Bild beschnitten wurde. Und besonders nützlich ist, dass die Rückwärtssuche per Bild-URL einfügen auch mit allen öffentlich verfügbaren Fotos aus sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter möglich ist, um Fälschungen zu erkennen.

So findet man die Rückwärtssuche für Bilder

bei Google

bei Bing

bei Yandex

bei Baidu

 

||| Tipp ||| Am besten funktioniert die Rückwärtssuche mit Google im Chrome-Browser, denn beim Rechtsklick auf ein Foto gibt es die Option „Mit Google nach Bild suchen“, sodass die Rückwärtssuche direkt ausgeführt wird.

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