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Schreib-App iA Writer gibt es demnächst auch für Windows


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Wer am Computer Texte schreiben möchte, benutzt in der Regel Word, OpenOffice/LibreOffice, Pages (Mac) oder andere Textverarbeitungsprogramme. Eine Schreib-App – die bekanntesten sind iA Writer und Ulysses – legen ihren Schwerpunkt auf das Schreiben und nicht auf das Layouten eines Textes. Die deshalb entschlackte Oberfläche lenkt beim Schreiben weniger ab, zum Beispiel durch einen Vollbildmodus, wo der Text schwarz auf weißen Grund (oder umgekehrt) angezeigt wird – und zwar NUR der Text.

Während es Ulysses nur für Mac und iOS gibt, haben die Entwickler von iA Writer nun per Kickstarter die Entwicklung einer Windows-Version angekündigt. Bis Freitag sind dafür mehr als die geplanten 20.000 Schweizer Franken (knapp 18.000 Euro) zusammen gekommen, so dass der Entwicklung einer Windows-Version nichts mehr im Wege steht. Die Mac-Version kostet 22 Euro, vermutlich wird sich der Preis der Windows-Version daran orientieren. Ein stolzer Preis für eine App, die kaum mehr bietet als ein Texteditor oder? So habe ich auch lange gedacht und meine Meinung nach ersten Versuchen schnell geändert: Die aufgeräumte Oberfläche ist fantastisch, weil man sich voll auf den Text konzentrieren kann. Ein Fokus-Modus zeigt zum Beispiel immer nur den aktuellen Satz an, was das Schreiben und Redigieren einfacher macht. iA Writer bietet zudem einen Syntax-Modus an, der Verben, Adjektive, Adverbien, Nomina und Konjunktionen farblich kennzeichnet.

Während Ulysses nur noch im Abo (39,99 Euro / Jahr oder 4,99 Euro / Monat) erhältlich ist, gibt es iA Writer weiterhin zum kaufen: Die Mac-Version kostet einmalig 22 Euro, die IOS-Version 5 Euro und die Android-Version gibt es kostenfrei.

Wer auf Mac und iOS arbeitet, kann sich zwischen Ulysses und iA Writer entscheiden. Mein persönlicher Favorit ist Ulysses, unter anderem weil die App alle Texte in einer Bibliothek speichert, die automatisch zwischen iOS und Mac (dank iCloud) synchronisiert wird und man zum Start einstellen kann, wie viele Zeichen der Text lang werden soll. Ein sich langsam füllender Kreis informiert dann fortlaufend über den Fortschritt und wann man langsam zum Ende kommen kann. Ideal für meine Beiträge, zum Beispiel für die Drehscheibe. Und für Texte, die ich auf Journalisten-Tools.de veröffentlichen möchte, nutze ich die sehr gute WordPress-Schnittstelle, die es so in iA Writer bislang nicht gibt.

Ein ausführlicher Vergleich von iA Writer und Ulysses gibt es im Web zum Beispiel bei mariusmasalar.me.

Der 41-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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