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Hipchat ist tot, es lebe Stride: Das Tool kostet nur halb so viel wie Slack


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Unter dem Namen „Stride“ unternimmt Atlassian – bekannt für Tools wie Jira, Confluence und Trello – einen zweiten Versuch, dem Team-Messenger Slack Konkurrenz zu machen. Stride soll drei Kern-Probleme von Team-Messenger-Tools lösen – versprechen die Entwickler. Zusätzlich kostet Stride nur halb so viel wie Slack.

Für Teams sind Chat-Tools eine tolle Sache: In virtuellen Besprechungsräumen kann man – entweder offen für alle oder nur für ausgewählte Kollegen – Themen diskutieren und sich abstimmen. Das geht schneller als per Telefon und senkt nebenbei den Geräuschpegel im Großraumbüro. Problematisch wird es aber, wenn man Aufgaben verteilen möchte oder später wiederfinden möchte, wann eine Entscheidung getroffen wurde. Stride macht es möglich, Todos als solche zu markieren und Entscheidungen zu kennzeichnen, so dass man diese später bei der Suche im Chat-Archiv schneller wiederfinden kann. Interessant.

Ablenkungsfreies Arbeiten im Focus-Mode

Ein weiteres Problem von Chat-Tools ist, dass man quasi permanent in einem Meeting steckt und sich kaum konzentrieren kann: Neben E-Mail und Telefon muss man noch den Messenger im Blick behalten und führt sich bei jeder Nachricht gedrängt, sofort zu reagieren. Stride möchte das Problem mit einem „Focus-Modus“ lösen: Aktiviert ein Anwender diesen für eine einstellbare Zeit, erhält er in dieser Zeit keine neuen Nachrichten. Wenn die Konzentrationsphase beendet ist, zeigt Stride in einem Fenster alle wichtigen Nachrichten an. So muss sich der Anwender nicht durch die Fülle an Nachrichten kämpfen, die in seiner Abwesenheit gepostet wurden.

Und weil man manche Diskussionen doch besser Face-to-Face führt, kann man mit Stride auf Knopfdruck eine Telefon- oder Video-Konferenz starten – ohne zu Tools wie GoToMeeting oder Webex greifen zu müssen.

Wenn das alles richtig überzeugt, dann versucht es Stride mit dem Preis: 3 US-Dollar pro Monat und Anwender kostet der Standard-Zugang mit unbegrenztem Datei-Austausch und Nachrichten-Archiv. Das ist gut die Hälfte des Standard-Zugangs des Konkurrenten Slack (6,25 US-Dollar). Sprach- und Video-Anrufe sind bei Stride auch im kostenfreien Tarif „Free“ möglich, bei Slack können nicht-zahlende Nutzer nur zu zweit konferieren. Wer für Stride nicht zahlt, kann nur die letzten 25.000 Nachrichten durchsuchen.

Wie Hipchat wird es Stride vorerst nicht für Windows-Phones geben. In dem Punkt hat Slack einen Vorteil.

Fazit

Mir erschließt sich nicht ganz, warum Atlassian einen Neustart seines Messenger-Tools verkündet. Offenbar waren die Nutzer-Zahlen für Hipchat enttäuschend und man sah keinen anderen Ausweg. Ob die drei genannten Funktionen den Erfolg bringen ist fraglich: Slack dürfte diese Funktionen schnell ergänzen können.


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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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