Die besten Apps für Journalisten: Wir präsentieren Apps für iPhone, iPad, Android und Windows-Phone.

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Nicht alle haben mehrere GByte Daten-Volumen im Monat in ihrem Mobilfunktarif frei. Ihnen hilft die kostenfreie App Datally, die Google für seine Android-Plattform entwickelt hat. Die App zeigt das bisher verbrauchte Volumen an und erlaubt es, einzelnen Apps den mobilen Datenzugriff zu sperren bzw. freizugeben. So kann man besser entscheiden, welche Apps unterwegs Daten senden bzw. empfangen können.

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Logo: Twitter.com

Logo: Twitter.com

Mitte Februar hat Twitter überraschend angekündigt, seine Mac-App nicht weiter zu entwicklen und binnen 30 Tagen den Support einzustellen. Wer Twitter auf dem Mac nutzt wird seither auf die Website verwiesen. Giga.de hat mehrere Alternativ-Apps für den Mac zusammengestellt.

Ich persönlich nutze schon länger Tweetbot.

Mein Lese-Tipp: Twitter-Apps für Mac: Das sind die Top-Lösungen

Seit ein paar Wochen nutze ich ToDoIst und ich bin begeistert. Seither suche ich nach Anregungen, wie ich meine täglichen Aufgaben in dem Tool noch besser organisieren kann. Hier die Tipps, die mir besonders gut helfen.

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Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Michael Scheyer

Michael Scheyer

Jüngst war Michael Schleyer als Video-Reporter auf der Zugspitze, um über die Eröffnung der neuen Seilbahn zu berichten. „Das Video habe ich mit Luma Fusion auf der Rückfahrt geschnitten“, berichtet der 37-Jährige. Früher hätte er entweder sein Notebook mitschleppen müssen oder erst abends in der Redaktion schneiden können. Michael hat lange nach einer App gesucht, mit der er Videos für Schwäbische.de sowie den regionalen TV-Sender RegioTV auf dem iPad schneiden kann. „Luma Fusion ist die erste App, die zwei wichtige Funktionen bietet: Ich kann die Tonspuren links und rechts einzeln bearbeiten und ich kann das Sender-Logo direkt einbinden.“ Zum Verständnis: Bei seinen Drehs benutzt er immer zwei Mono-Mikrofone, so dass er bei einem Ausfall des primären Mikrofons noch einen Backup-Ton hat.

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© ra2 studio - Fotolia.com

© ra2 studio – Fotolia.com

Es gibt diese Momente, in denen ich denke: Wie geil ist das denn? Heute war wieder so ein Moment. Seitdem ich mir vor gut einem Jahr ein iPad Pro gekauft habe, suche ich nach einer Möglichkeit, RAW-Fotos direkt auf dem iPad zu bearbeiten.

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Es ist Zeit für den Frühjahrsputz – auch in der Mailbox. Dort stapeln sich nutzlose Newsletter im Posteingang, weil man ein Häkchen übersehen hat oder automatisch auf einem Mailverteiler geraten ist – zum Beispiel als ich mich für den „Mobile World Congress“ in Barcelona akkreditiert habe. Ziemlich fix geht das Entmüllen der Mailbox mit dem kostenlosen Tool unroll.me: Es macht das Suchen nach dem „Abmelden“-Link und das auswählen von Gründen unnötig, wenn man einen Newsletter kündigen will.

Newsletter ordnen

Damit unroll.me funktionieren kann, ist der Zugriff auf die Mailbox nötig – beim Anmelden sind Google, Yahoo, Outlook und AOL voreingestellt, aber auch andere Provider sind möglich. Hat man sich in die Mailbox eingeloggt, wird sie nach Newslettern durchsucht und unroll.me erstellt eine alphabetisch sortierte Liste mit allen Abos. Mit einem Klick kann man sich für folgende Optionen entscheiden: Newsletter kündigen, Newsletter zum Rollup hinzufügen, Newsletter behalten.

Unroll.me listet nach der Analyse die entdeckten Newsletter auf (Foto: Screenshot)

Unroll.me listet nach der Analyse die entdeckten Newsletter auf (Foto: Screenshot)

Mit „unsubscribe“ sind überflüssige Newsletter-Abos mit einem Klick beendet – ohne weitere Nachfragen seitens der Absender. Natürlich gibt es auch eine Übersicht mit allen gekündigten Newslettern, um die Aktion rückgängig zu machen, falls man zu eifrig geklickt hat.

Das Rollup ist eine Übersicht der eingehenden Newsletter, die einmal täglich von unroll.me an die eigene Mailadresse gesendet wird. Man kann festlegen, wann das Rollup eintreffen soll: morgens, mittags oder abends. Das bedeutet, Newsletter landen nicht mehr einzeln und zu beliebigen Zeiten in der Mailbox, sondern werden mit unroll.me zu einer Mail zusammengefasst und zur gewünschten Tageszeit verschickt. Das Rollup lässt sich über die Einstellungen als Liste oder Raster darstellen, um einzelne Newsletter zum Lesen auszuwählen, die übrigens im Mail-Ordner „unroll.me“ gespeichert sind.

Mit wenigen Klicks ist die Mailbox entmüllt –über die Einstellungen kann man unroll.me beauftragen, monatlich über neue Newsletter-Abos zu informieren, so dass kein Chaos mehr entsteht. Und sonst lässt sich das Tool mit einem Klick pausieren oder löschen.

Bedingungen berücksichtigen

Zu beachten ist, dass unroll.me Zugriff auf die Mailadresse hat, und dazu möglichst „authentification services“ wie OAuth nutzt, um die Login-Daten nicht zu kennen – mehr im FAQ zu Security. Auch nutzt unroll.me personenbezogene Daten, um Werbung zu personalisieren, und kann nicht-personenbezogen Daten sammeln und weitergeben – alle Details finden sich in der Privacy Policy. Ich verwende unroll.me für meine Mailadressen, die öffentlich im Internet zu finden sind und mit denen ich mich als Journalistin oder Bloggerin akkreditiere. Denn diese Mailboxen haben die meisten Newsletter-Abos und keine sensiblen Mails, welche sowieso zusätzlich geschützt werden sollten.

Auch bietet unroll.me eine App für iOS, um die Newsletter-Abos nach dem Tinder-Prinzip zu ordnen: nach links Wischen bedeutet kündigen, nach rechts Wischen bedeutet behalten und nach oben schiebt man den Newsletter ins Rollup – wie dieses Video zeigt.

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Update (14. Mai 2017): Twitter-User vanilla_chief hat uns auf einen Beitrag bei heise.de („Postfach-Aufräumdienst Unroll.me verkauft Nutzerdaten: Chef erstaunt über Ärger“) zum Thema Unroll.me aufmerksam gemacht. Darin geht es um den Weiterverkauf der Nutzerdaten, den wir im letzten Absatz des Beitrags thematisiert haben. 

©doomu - Fotolia.com

©doomu – Fotolia.com

Wer sie nicht kennt: Hindenburg Journalist ist eine Schnitt-Software für Radio-Journalisten und Podcaster, die sehr viel Lob bekommt. Anders als Audacity kostet sie aber Geld: Die normale Version 85 Euro und die Pro-Version 350 Euro. Einmal im Jahr, zum World Radio Day am 13. Februar, gibt es eine Rabatt-Aktion und so gibt es aktuell Hindenburg Journalist für 2 Euro und das Upgrade zur Pro-Version für 220 Euro. Allerdings nur, wenn man den englischsprachigen Shop aufruft. Keine Angst, die Software selbst hat dann trotzdem eine deutsche Benutzeroberfläche. Hindenburg gibt es für Mac- und Windows.

Wer in das Thema Podcasting einsteigen möchte, dem empfehle ich das Buch Podcasting von Brigitte Hagedorn.

Update (14. Februar 2017): Die Aktion ist beendet. Es gelten wieder die alten Preise. Hindenburg Journalist kostet 85 Euro, Hindenburg Journalist Pro 350 Euro und das Upgrade auf die Pro-Version 305 Euro. 

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Stefan Malter Foto: XX

Stefan Malter

Den Zeitpunkt für die Veröffentlichung seines Buches „OneNote für Journalisten“ (Amazon) hätte Stefan Malter kaum besser wählen können: Konkurrent Evernote hat vor ein paar Monaten die Preise angehoben und jüngst mit der Idee für Aufmerksamkeit gesorgt, zu Zwecken der Produktverbesserung auf die Inhalte der Kunden-Notizen zugreifen zu wollen. Für 14,95 Euro liefert Malter, der hauptberuflich Chefredakteur des TV-Lernsenders nrwision ist, auf gut 200 Seiten einen guten Einstieg in das digitale Gedächtnistool von Microsoft.

Was ist OneNote überhaupt?

Die Idee ist einfach: Ich kann digitale Inhalte aller Art, also Notizen, Webseiten, Fotos, PDF-Dateien, Word-Dokumente und E-Mails an einer zentralen Stelle speichern und von so ziemlich jedem Gerät aus abrufen und bearbeiten. Mit Zusatz-Apps kann ich mein Smartphone als Scanner benutzen, um Dokumente in OneNote zu speichern. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, dass seine Texte nicht in vielen Word-Dokumenten gespeichert sind, sondern in einem großen digitalen Notizbuch, as man im Volltext durchsuchen kann, wird das nicht mehr missen wollen.

Was unterscheidet Evernote und OneNote aus Ihrer Sicht?

OneNote ist leichter erlernbar, weil die Bedienung sehr an die bekannten Office-Produkte wie Word und Excel erinnert. Die Struktur mir Registern ist zudem von den realen Ordnungsmappen oder Hängeregistern bekannt.

Der Funktionsumfang ist nahezu identisch und man merkt, dass Microsoft OneNote – nachdem es lange Zeit ein Schattendasein führte – inzwischen kräftig weiterentwickelt wurde. Ein Highlight ist die Schrift-Erkennung, die handschriftliche Notizen auf Knopfdruck in Druckschrift verwandelt. Das kann Evernote nicht.

OneNote ist zudem – anders als Evernote – kostenfrei. Wenn man seine Notizbücher nicht lokal sondern in der Microsoft Cloud speichern möchte, bekommt man 5 GByte geschenkt und zahlt für 50 GByte 2 Euro im Monat. Das ist deutlich günstiger als Evernote, wo die kostenpflichtigen Accounts bei 30 Euro im Jahr beginnen.

Wo sehen Sie die Schwächen von OneNote?

Die mobilen Apps haben derzeit noch nicht den Funktionsumfang der Desktop-Versionen, die es für Windows und Mac gibt. Das ist aus meiner Sicht der größte Nachteil.

Sie sprachen über die Speicherung der Notizbücher in der Cloud: Welche Daten speichern Sie in der Cloud?

Ich unterscheide bei meinen Notizbüchern: Interview-Vorbereitungen, Reisepläne oder Artikel-Entwürfe speichere in der Cloud, weil ich so die Informationen mit Kollegen sehr einfach teilen kann. Andere Informationen, wie zum Beispiel Kontaktdaten, schreibe ich in Notizbüchern, die ich nur lokal auf meinem Computer gespeichert habe. Der Nachteil ist dann allerdings, dass ich diese Daten nicht von unterwegs aus abrufen kann.

Spannend finde ich den Ansatz, dass Microsoft Firmenkunden inzwischen anbietet, ihre Daten in Rechenzentren in Deutschland zu speichern. Vielleicht bieten sie das auch eines Tages für Privatkunden an.

Gerade Journalisten sollten sich dieser Problematik bewusst sein und überlegen, wo sie ihre Daten speichern wollen.

Mehr Informationen zum Buch, unter anderem das Inhaltsverzeichnis, gibt es auf der Website onenote-fuer-journalisten.de

Die Links zum Amazon-Shop sind so genannte Partner-Shop-Links. Journalisten-Tools erhält einen kleinen Teil des Kaufpreises als Provision.

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Katharina Dielenhein

Katharina Dielenhein

Katharina Dielenhein (@kathriinah / huckleberry-fling.de)  hat ein beeindruckendes Buch zum Thema „Fotografieren für Blogger“ veröffentlicht: Auf 270 Hochglanz-Seiten erklärt die gelernte Fotomedienlaborantin und begeisterte Reise-Bloggerin zunächst auf rund 80 Seiten die Grundlagen der Fotografie, um dann für verschiedene Themengebiete konkrete Tipps zu geben. Das Buch kostet auf Papier 29,90 Euro und als E-Book über den Rheinwerk-Verlag 26,99 Euro. Im Interview erklärt die 29-Jährige, wie Journalisten bessere Fotos machen können.

Was ist aus Deiner Sicht der entscheidende Tipp für bessere Bilder?

Gute Bilder sind gestaltet: Ich überlege mir, was ich zeigen möchte und was nicht. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig darauf zu achten, dass nichts Störendes im Hintergrund ist. Damit das Bild auch technisch gut wird, sollte man die Grundlagen wie Blende, Iso und Belichtungszeit verinnerlicht haben – aber das ist kein Hexenwerk.

Welche Kamera sollten Journalisten benutzen?

Fotografieren für Blogger von Katharina Dielenhein

Fotografieren für Blogger von Katharina Dielenhein

Ich selbst habe mein Equipment – eine Canon 7D Mark II – auf Reisen immer dabei, aber auch mit einem Smartphone oder einer Systemkamera kann man gute Bilder machen. Für eine Lokalredaktion würde ich eine Systemkamera empfehlen, zum Beispiel von Olympus. Das Smartphone hat den großen Vorteil, dass man es immer dabei hat – aber die Bildqualität ist nicht mit einer richtigen Kamera vergleichbar.

Welche Apps kannst Du empfehlen?

Ich nutze auf dem Computer und unterwegs Lightroom von Adobe und zahle dafür im Abo 12 Euro im Monat. Die App VSCO ist kostenfrei und hat gute Filter. Kleiner Tipp: Bei einer Bilderstrecke sollte man auf alle Bilder den selben Filter anwenden, dann sehen die Bilder einheitlich aus.

Wie überträgst Du Deine Bilder auf den Computer?

Ich nutze hierfür inzwischen eine Speicherkarte mit WLAN-Funktion. So kann ich die Bilder, wenn es schnell gehen soll, direkt auf mein Smartphone übertragen, ohne den Umweg über einen Computer gehen zu müssen. Auf der Karte speichere ich die Bilder sowohl im Raw- als auch im Jpeg-Format. Die Raw-Dateien nutze ich für die Nachbearbeitung, die Jpeg-Dateien für eine erste Preview.

Hinweis: Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des Buches kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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