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Andreas Rickmann

Andreas Rickmann

Facebook möchte seinen Nutzern künftig mehr Beiträge zeigen, in dene User miteinander interagieren. Weniger gefragt sind dagegen Beiträge, die primär Klicks auf die eigene Website auslösen.

Andreas Rickmann, Leiter des Social-Media-Bereichs bei Bild, hat die Social-Media-Verantwortlichen von 18 Nachrichten-Portalen gefragt, wie sie ihre Facebook-Strategie angepasst haben.

Mein Lese-Tipp: 18 Beispiele, wie deutsche Publisher „meaningful interactions“ auf Facebook generieren

© stockertop – Fotolia.com

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Wer hat nicht schon erlebt, dass bei einem Kollegen oder Freund der Account gehackt wurde und man dann merkwürdige Nachrichten bekam? Dagegen hilft die so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung: Wer sich von einem neuen Gerät bei einem Dienst wie Facebook, Amazon, Paypal, Google und Co einloggt, bekommt zum Beispiel eine SMS mit einer Buchstaben-/Zahlenkombination, die man als zweites Kennwort eintippen muss, bevor der Zugang gewährt wird. Das ist etwas umständlicher, wenn man sich von einem neuen Gerät aus einloggt, macht es Angreifern aber schwieriger, den Account zu hacken. Ein Bösewicht müsste dann sowohl Benutzername und Kennwort kennen als auch Zugriff auf das Smartphone haben.

Tobias Gillen hat auf BasicThinking eine Anleitung für die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für zehn Online-Dienste erstellt.

Mein Lese-Tipp: „How To für 10 Online-Dienste: So aktivierst du die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier - vietmeierfoto.de)

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier – vietmeierfoto.de)

Im Interview mit „Was mit Medien“ hat Ellen Schuster (@ellen_sch), Head of Digital Programming bei der Deutschen Welle, eine Checkliste für Journalisten vorgestellt, die mit Facebook oder Twitter live auf Sendung gehen wollen. Daniel Fiene, einer der beiden Moderatoren der Sendung, hat die Checkliste jetzt in seinem Blog vorgestellt.

Mein Lese-Tipp: „7 Tipps für Journalisten, die live auf Facebook und Twitter senden

Hinweis: Daniel Fiene und ich arbeiten beide bei der Rheinischen Post Mediengruppe

© Kagenmi – Fotolia.com

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Henk van Ess (@henkvaness) hat auf ZDF.de eine gute Anleitung zum Entlarven von Fake Tweets veröffentlicht. Anhand eines konkreten Beispiels erklärt der niederländische Social-Media-Experte, wie man Schritt für Schritt einen Bot-Account auf Twitter identifiziert und welche Tools man dafür einsetzen kann.

Mein Lese-Tipp: „Anleitung: Tipps um Fake Tweets zu entlarven

 

© Marek - Fotolia.com

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Wer im Team eine Facebook-Seite betreut, muss nicht allen Team-Mitgliedern Adminrechte geben. Facebook erlaubt es inzwischen, die Mitglieder in fünf Rechte-Gruppen – vom Administrator bis zum Analyst (Zahlen-Gucker) – zu unterscheiden. Wer zum Beispiel als „Moderator“ aktiv ist, darf im Namen der Seite Facebook-Posts veröffentlichen – aber keine Beiträge löschen. Nur der Administrator darf die Seiten-Einstellungen und die Rechte-Rollen der Kollegen ändern.

In einer Tabelle listet die Facebook-Hilfe genau auf, welche Rechte in den jeweiligen Gruppen enthalten sind.

(Tipp gefunden im Blog von Sebastian Großert –  sgrossert.de)

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Facebook bietet ab sofort vier Online-Kurse für Journalisten, die jeweils 15 bzw. 18 Minuten dauern und online jederzeit und kostenfrei abgerufen werden können. In den vier Kursen lernen Journalisten, wie sie Facebook nutzen können, wie sie sich mit ihrer Zielgruppe austauschen können, wie man 360 Grad Bilder und Videos produziert und wie Instant Articles funktionieren.

Zum Start bietet Facebook vier Kurse für Journalisten an. (Screenshot: Facebook.com)

Zum Start bietet Facebook vier Kurse für Journalisten an. (Screenshot: Facebook.com)

Die Kurse sind eine Mischung aus Text und Demo-Videos auf Englisch, in denen Facebook-Funktionen gezeigt werden. Für alle, die noch kein Facebook-Profi sind, eine gelungene Einführung in die Facebook-Welt für Journalisten.

Bei der Gelegenheit hat Facebook auch sein erstes Webinar für Journalisten angekündigt: Am Donnerstag, 3. November, wird es zwischen 19 und 20 Uhr deutscher Zeit ein Webinar zu Facebook Live – dem Video-Live-Streaming-Dienst von Facebook geben. Der Kursus richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene und soll neben den Basics auch praktische Tipps für Journalisten enthalten.

© L.Klauser - Fotolia.com

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Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und Google Plus: Die Zahl der Sozialen Kanäle, die ein Redaktion heute bespielen möchte, wird immer länger. Da aber nur selten auch mehr Personal zur Verfügung steht, muss ein gutes Tool her, um Beiträge in den Netzen zu posten und zeitnah auf Reaktionen der User zu antworten. Welches Tool ist hier am besten geeignet?

Für Journalisten-Tools.de nutze ich zum Beispiel Buffer, weil ich damit beim Veröffentlichen eines neuen Beitrages schnell  Posts für Twitter und Facebook vorbereiten kann, die dann zur besten Sendezeit veröffentlicht werden. Und ich kann mir später ansehen, welche Beiträge besonders gut ankamen. Leider ist Buffer kein Tool, um auch die Reaktionen der User einzufangen.

Deshalb bitte ich Euch um Eure Meinung: Welche Tools nutzt Ihr in der Redaktion oder nutzt Ihr nicht mehr – und warum? Ich habe ein paar Tools vorgegeben und würde mich freuen, jeweils einen kurzen Kommentar zu dem Tool zu bekommen. Die Antworten möchte ich gerne hier veröffentlichen. Jeder, der einen Kommentar postet, kann mir auch gerne eine URL nennen, die ich dann in meinem Post mit Eurem Name verlinke.

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© Antonioguillem - Fotolia.com

© Antonioguillem – Fotolia.com

Nach einer Untersuchung von NewsWhip posten US-Medien weniger Instant Articles bei Facebook. NBC News und New York Times veröffentlichen zum Beispiel keine Breaking-News-Meldungen mehr direkt auf der Facebook-Plattform, sondern führen die User wieder auf ihre Website – weil diese offenbar stärker gewillt sind, tiefer in der Thema einzusteigen. Längere Lese-Geschichten werden derweil weiter bei Facebook veröffentlicht.

Kurze Erklärung: Facebook Instant Articles werden direkt auf Facebook veröffentlicht und lassen sich nur mit mobilen Endgeräten abrufen. In der Facebook-Timeline sieht man im Teaser oben rechts einen Blitz. Klickt man auf den Teaser, wird die Meldung sofort geladen. Die kürzeren Ladezeiten im Vergleich zu einer Website sind für den User eine feine Sache – aber für die Site-Betreiber ein zweischneidiges Schwert, denn der User bekommt nicht die selbe Werbung angezeigt und lässt sich auch nicht so gut tracken. Seit April diesen Jahres steht Facebook Instant Articles allen Betreibern einer Facebook-Seite offen.

Lesen Sie: „Some publishers appear to be cooling on Facebook Instant Articles

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Christian Jakubetz (Foto: Heike Rost Photographie)

Christian Jakubetz (Foto: Heike Rost Photographie)

Facebook hat jüngst angekündigt, die Beiträge von Freunden künftig in der persönlichen Timeline besser zu platzieren als die Nachrichten von Facebook-Seiten. Das trifft viele Nachrichten-Portale, die in den vergangenen Monaten immer mehr auf Facebook als Alternative zur Suchmaschine Google gesetzt haben.

Journalist und Berater Christian Jakubetz begrüßt die Entscheidung in einem Blog-Beitrag und ruft die Redaktionen dazu auf, ihre Facebook-Strategie zu überdenken: „Medienhäuser und Journalisten haben soziale Netzwerke gekapert (und tun es immer noch, siehe die aktuellen Debatten um Snapchat) und sie quasi zu ihrem ureigensten Terrain erklärt. So war das aber nie gedacht, weder von Seiten der Netzwerke noch der User.“

Mein Lese-Tipp: „Facebook dreht uns den Saft nicht ohne Grund ab…

Wer mit Kollegen oder Freunden per Messenger kommuniziert, kennt das Problem: Ein Tool reicht nicht. Nutzt man intern vielleicht Slack oder Hipchat, erreicht man Freunde zumeist per Facebook Messenger, WhatsApp oder Skype. Also muss man mehrere Browser-Fenster gleichzeitig öffnen, um auf mehreren Kanälen erreichbar zu sein. Diesen Missstand möchten zwei Österreicher mit „Franz“ lösen. Das kostenfreie Tool öffnet in einer Anwendung bis zu 23 verschiedene Messenger-Dienste und kann sogar mehrere Accounts eines Dienstes parallel öffnen. Hier die Übersicht:

Franz unterstütz 23 Messenger-Dienste - in einer App (Foto: Screenshot)

Franz unterstütz 23 Messenger-Dienste – in einer App (Foto: Screenshot)

Die technische Umsetzung ist so simpel, wie genial: Franz öffnet die Web-Versionen der verschiedenen Tools und zeigt sie mit je einem Reiter an. So gesehen ist Franz nicht viel mehr als ein Browser. Auf die Weise kann man sehr einfach weitere Dienste hinzufügen – aber leider präsentiert sich auch jeder Dienst in seiner typischen Oberfläche. Die Kunst besteht darin, den Hinwies für neu eingehende Nachrichten zu vereinheitlichen, damit das App-Icon die Zahl der ungelesen Nachrichten für alle Dienste anzeigt.

Ich persönlich fände es ja schicker, wenn alle Dienste in einer einheitlichen Oberfläche präsentiert würden – aber das wäre zweifelsohne technisch deutlich aufwändiger und könnte auch dazu führen, dass die Programmierer teilweise unerlaubte Schnittstellen nutzen müssten. Immerhin muss man sich deshalb bei Franz nicht einloggen und jeder Dienst kommuniziert direkt mit seinen Servern – und nicht über einen zentralen Dienst der Franz-Entwickler.

In einem Interview mit Golem.de hat Entwickler Stefan Malzer eine Mobil-Version von Franz in Aussicht gestellt. Für Privatanwender soll sein Tool kostenfrei bleiben. Ein Geschäftsmodell sehen Malzer und sein Partner Jonathan Burke in der geschäftlichen Nutzung von Franz.

Franz ist aktuell für Mac, Windows und Linux erhältlich und kostet nichts.

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