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Luma Fusion ist eine Video-Schnitt-App für iPhone und iPad, die ich im Dezember 2017 hier auf Journalisten-Tools.de vorgestellt habe. Jetzt habe ich auf YouTube ein tolles 15-Minuten-Tutorial entdeckt, das die Bedienung dieser App sehr gut erklärt. Justin Brown spricht Englisch, aber gut verständlich.

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© Antonioguillem – Fotolia.com

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Herbert Hertramph, Autor von Evernote für Pfiffige,  hat in seinem Blog Digital-Cleaning.de zwei Klapp-Tastaturen für Smartphones getestet. Die Idee mag ja verrückt klingen, aber Smartphone und Tastatur reichen zum Erfassen von Texten und zum Schicken in die Redaktion – und sind wirklich ultraportabel. Die Tastaturen kosten um die 30 Euro und passen in die Jackentasche.

Mein Lese-Tipp: „Alter Falter! Tastaturen für die Hosentasche

Seit ein paar Wochen nutze ich ToDoIst und ich bin begeistert. Seither suche ich nach Anregungen, wie ich meine täglichen Aufgaben in dem Tool noch besser organisieren kann. Hier die Tipps, die mir besonders gut helfen.

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Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Wer am Computer Texte schreiben möchte, benutzt in der Regel Word, OpenOffice/LibreOffice, Pages (Mac) oder andere Textverarbeitungsprogramme. Eine Schreib-App – die bekanntesten sind iA Writer und Ulysses – legen ihren Schwerpunkt auf das Schreiben und nicht auf das Layouten eines Textes. Die deshalb entschlackte Oberfläche lenkt beim Schreiben weniger ab, zum Beispiel durch einen Vollbildmodus, wo der Text schwarz auf weißen Grund (oder umgekehrt) angezeigt wird – und zwar NUR der Text.

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Michael Scheyer

Michael Scheyer

Jüngst war Michael Schleyer als Video-Reporter auf der Zugspitze, um über die Eröffnung der neuen Seilbahn zu berichten. „Das Video habe ich mit Luma Fusion auf der Rückfahrt geschnitten“, berichtet der 37-Jährige. Früher hätte er entweder sein Notebook mitschleppen müssen oder erst abends in der Redaktion schneiden können. Michael hat lange nach einer App gesucht, mit der er Videos für Schwäbische.de sowie den regionalen TV-Sender RegioTV auf dem iPad schneiden kann. „Luma Fusion ist die erste App, die zwei wichtige Funktionen bietet: Ich kann die Tonspuren links und rechts einzeln bearbeiten und ich kann das Sender-Logo direkt einbinden.“ Zum Verständnis: Bei seinen Drehs benutzt er immer zwei Mono-Mikrofone, so dass er bei einem Ausfall des primären Mikrofons noch einen Backup-Ton hat.

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© ra2 studio - Fotolia.com

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Es gibt diese Momente, in denen ich denke: Wie geil ist das denn? Heute war wieder so ein Moment. Seitdem ich mir vor gut einem Jahr ein iPad Pro gekauft habe, suche ich nach einer Möglichkeit, RAW-Fotos direkt auf dem iPad zu bearbeiten.

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Synology DS Note (Foto: Synology)

Synology DS Note (Foto: Synology)

Geht es Ihnen auch so? Ich finde, dass Evernote nachlässt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Ziele der Firma seit dem CEO-Wechsel Mitte 2015 geändert haben: Ging es dem Vorgänger darum, das Tool innovativ weiterzuentwickeln geht es jetzt offenbar um Profit-Maximierung. Die Preise wurden deutlich erhöht und die Daten aus eigenen Rechenzentren in die Google-Cloud verschoben. Kurzzeitig sorgte Evernote mit der Idee für Wirbel, künftig die Notizen der Kunden lesen zu wollen, um das Produkt zu verbessern.

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Unter dem Namen „Stride“ unternimmt Atlassian – bekannt für Tools wie Jira, Confluence und Trello – einen zweiten Versuch, dem Team-Messenger Slack Konkurrenz zu machen. Stride soll drei Kern-Probleme von Team-Messenger-Tools lösen – versprechen die Entwickler. Zusätzlich kostet Stride nur halb so viel wie Slack.

Für Teams sind Chat-Tools eine tolle Sache: In virtuellen Besprechungsräumen kann man – entweder offen für alle oder nur für ausgewählte Kollegen – Themen diskutieren und sich abstimmen. Das geht schneller als per Telefon und senkt nebenbei den Geräuschpegel im Großraumbüro. Problematisch wird es aber, wenn man Aufgaben verteilen möchte oder später wiederfinden möchte, wann eine Entscheidung getroffen wurde. Stride macht es möglich, Todos als solche zu markieren und Entscheidungen zu kennzeichnen, so dass man diese später bei der Suche im Chat-Archiv schneller wiederfinden kann. Interessant.

Ablenkungsfreies Arbeiten im Focus-Mode

Ein weiteres Problem von Chat-Tools ist, dass man quasi permanent in einem Meeting steckt und sich kaum konzentrieren kann: Neben E-Mail und Telefon muss man noch den Messenger im Blick behalten und führt sich bei jeder Nachricht gedrängt, sofort zu reagieren. Stride möchte das Problem mit einem „Focus-Modus“ lösen: Aktiviert ein Anwender diesen für eine einstellbare Zeit, erhält er in dieser Zeit keine neuen Nachrichten. Wenn die Konzentrationsphase beendet ist, zeigt Stride in einem Fenster alle wichtigen Nachrichten an. So muss sich der Anwender nicht durch die Fülle an Nachrichten kämpfen, die in seiner Abwesenheit gepostet wurden.

Und weil man manche Diskussionen doch besser Face-to-Face führt, kann man mit Stride auf Knopfdruck eine Telefon- oder Video-Konferenz starten – ohne zu Tools wie GoToMeeting oder Webex greifen zu müssen.

Wenn das alles richtig überzeugt, dann versucht es Stride mit dem Preis: 3 US-Dollar pro Monat und Anwender kostet der Standard-Zugang mit unbegrenztem Datei-Austausch und Nachrichten-Archiv. Das ist gut die Hälfte des Standard-Zugangs des Konkurrenten Slack (6,25 US-Dollar). Sprach- und Video-Anrufe sind bei Stride auch im kostenfreien Tarif „Free“ möglich, bei Slack können nicht-zahlende Nutzer nur zu zweit konferieren. Wer für Stride nicht zahlt, kann nur die letzten 25.000 Nachrichten durchsuchen.

Wie Hipchat wird es Stride vorerst nicht für Windows-Phones geben. In dem Punkt hat Slack einen Vorteil.

Fazit

Mir erschließt sich nicht ganz, warum Atlassian einen Neustart seines Messenger-Tools verkündet. Offenbar waren die Nutzer-Zahlen für Hipchat enttäuschend und man sah keinen anderen Ausweg. Ob die drei genannten Funktionen den Erfolg bringen ist fraglich: Slack dürfte diese Funktionen schnell ergänzen können.


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Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Was für ein Aufschrei: Die – aus meiner Sicht sehr gute – Schreib-App Ulysses für Mac und iOS (iPad / iPhone) gibt es ab sofort nicht mehr zu kaufen – sondern nur noch im Abo. Und schon hagelt es negative Kritik im App-Store.

Die Entwickler – übrigens eine Firma aus Leipzig – verlangt künftig von ihren Kunden 5 Euro im Monat für beide Plattformen – statt einmalig 45 Euro (Mac-Version) bzw. 28 Euro (iOS-Version), also in Summe 73 Euro. Wer die App erst kürzlich gekauft hat, kann sie eine Zeit lang umsonst benutzen. Alle Bestandskunden bekommen lebenslang das Jahresabo zum halten Preis. Macht also 30 Euro im Jahr, um auf Mac und iPad eine tolle Schreib-App mit gut funktionierender iCloud-Synchronisation und vielen Export-Möglichkeiten zu benutzen. Vielleicht bin ich verrückt, aber ich finde das fair. Warum? Software-Entwicklung kostet Geld und zwar laufend, weil Entwickler fortlaufend an der Software schrauben müssen und dafür Gehalt bekommen wollen. Und 5 Euro – bzw. in meinem Fall jetzt 2,50 Euro im Monat – für eine App, die mir das Schreiben von Blog-Beiträgen und Texten für die Drehscheibe und andere Publikationen sehr angenehm macht – ja, die zahle ich gerne.

Nebenbei hat das Abo-Modell auch für Neukunden einen großen Vorteil: Musste man sich die App bislang kaufen, um sie mit iCloud-Synchronisation und anderen Funktionen testen zu können, gibt es jetzt für alle Kunden 14 Tage Probezeit. Probieren Sie Ulysses mal aus, ich finde die App großartig.

Update (18. August 2017): Nach einem Hinweis des Users „Nofretete“ habe ich den Beitrag aktualisiert. Nicht alle Bestandskunden können die App eine Zeit lang kostenfrei nutzen, bevor sie das Abo-Modell nutzen müssen. Das gilt nur für Kunden, die die App erst kürzlich gekauft haben. Danke für den Hinweis!