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Luma Fusion ist eine Video-Schnitt-App für iPhone und iPad, die ich im Dezember 2017 hier auf Journalisten-Tools.de vorgestellt habe. Jetzt habe ich auf YouTube ein tolles 15-Minuten-Tutorial entdeckt, das die Bedienung dieser App sehr gut erklärt. Justin Brown spricht Englisch, aber gut verständlich.

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© stockertop – Fotolia.com

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Wer hat nicht schon erlebt, dass bei einem Kollegen oder Freund der Account gehackt wurde und man dann merkwürdige Nachrichten bekam? Dagegen hilft die so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung: Wer sich von einem neuen Gerät bei einem Dienst wie Facebook, Amazon, Paypal, Google und Co einloggt, bekommt zum Beispiel eine SMS mit einer Buchstaben-/Zahlenkombination, die man als zweites Kennwort eintippen muss, bevor der Zugang gewährt wird. Das ist etwas umständlicher, wenn man sich von einem neuen Gerät aus einloggt, macht es Angreifern aber schwieriger, den Account zu hacken. Ein Bösewicht müsste dann sowohl Benutzername und Kennwort kennen als auch Zugriff auf das Smartphone haben.

Tobias Gillen hat auf BasicThinking eine Anleitung für die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für zehn Online-Dienste erstellt.

Mein Lese-Tipp: „How To für 10 Online-Dienste: So aktivierst du die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Wer am Computer Texte schreiben möchte, benutzt in der Regel Word, OpenOffice/LibreOffice, Pages (Mac) oder andere Textverarbeitungsprogramme. Eine Schreib-App – die bekanntesten sind iA Writer und Ulysses – legen ihren Schwerpunkt auf das Schreiben und nicht auf das Layouten eines Textes. Die deshalb entschlackte Oberfläche lenkt beim Schreiben weniger ab, zum Beispiel durch einen Vollbildmodus, wo der Text schwarz auf weißen Grund (oder umgekehrt) angezeigt wird – und zwar NUR der Text.

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Sebastian Brinkmann

Sebastian Brinkmann

Im Wechsel mit Christina Quast schreibe ich alle zwei Monate einen Beitrag für die Drehscheibe der Bundeszentrale für politische Bildung. Im neuesten Beitrag habe ich Affiniy Photo als Photoshop-Alternative vorgestellt.

Ich woanders: „Bilder anders bearbeiten

© ra2 studio - Fotolia.com

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Es gibt diese Momente, in denen ich denke: Wie geil ist das denn? Heute war wieder so ein Moment. Seitdem ich mir vor gut einem Jahr ein iPad Pro gekauft habe, suche ich nach einer Möglichkeit, RAW-Fotos direkt auf dem iPad zu bearbeiten.

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Unter dem Namen „Stride“ unternimmt Atlassian – bekannt für Tools wie Jira, Confluence und Trello – einen zweiten Versuch, dem Team-Messenger Slack Konkurrenz zu machen. Stride soll drei Kern-Probleme von Team-Messenger-Tools lösen – versprechen die Entwickler. Zusätzlich kostet Stride nur halb so viel wie Slack.

Für Teams sind Chat-Tools eine tolle Sache: In virtuellen Besprechungsräumen kann man – entweder offen für alle oder nur für ausgewählte Kollegen – Themen diskutieren und sich abstimmen. Das geht schneller als per Telefon und senkt nebenbei den Geräuschpegel im Großraumbüro. Problematisch wird es aber, wenn man Aufgaben verteilen möchte oder später wiederfinden möchte, wann eine Entscheidung getroffen wurde. Stride macht es möglich, Todos als solche zu markieren und Entscheidungen zu kennzeichnen, so dass man diese später bei der Suche im Chat-Archiv schneller wiederfinden kann. Interessant.

Ablenkungsfreies Arbeiten im Focus-Mode

Ein weiteres Problem von Chat-Tools ist, dass man quasi permanent in einem Meeting steckt und sich kaum konzentrieren kann: Neben E-Mail und Telefon muss man noch den Messenger im Blick behalten und führt sich bei jeder Nachricht gedrängt, sofort zu reagieren. Stride möchte das Problem mit einem „Focus-Modus“ lösen: Aktiviert ein Anwender diesen für eine einstellbare Zeit, erhält er in dieser Zeit keine neuen Nachrichten. Wenn die Konzentrationsphase beendet ist, zeigt Stride in einem Fenster alle wichtigen Nachrichten an. So muss sich der Anwender nicht durch die Fülle an Nachrichten kämpfen, die in seiner Abwesenheit gepostet wurden.

Und weil man manche Diskussionen doch besser Face-to-Face führt, kann man mit Stride auf Knopfdruck eine Telefon- oder Video-Konferenz starten – ohne zu Tools wie GoToMeeting oder Webex greifen zu müssen.

Wenn das alles richtig überzeugt, dann versucht es Stride mit dem Preis: 3 US-Dollar pro Monat und Anwender kostet der Standard-Zugang mit unbegrenztem Datei-Austausch und Nachrichten-Archiv. Das ist gut die Hälfte des Standard-Zugangs des Konkurrenten Slack (6,25 US-Dollar). Sprach- und Video-Anrufe sind bei Stride auch im kostenfreien Tarif „Free“ möglich, bei Slack können nicht-zahlende Nutzer nur zu zweit konferieren. Wer für Stride nicht zahlt, kann nur die letzten 25.000 Nachrichten durchsuchen.

Wie Hipchat wird es Stride vorerst nicht für Windows-Phones geben. In dem Punkt hat Slack einen Vorteil.

Fazit

Mir erschließt sich nicht ganz, warum Atlassian einen Neustart seines Messenger-Tools verkündet. Offenbar waren die Nutzer-Zahlen für Hipchat enttäuschend und man sah keinen anderen Ausweg. Ob die drei genannten Funktionen den Erfolg bringen ist fraglich: Slack dürfte diese Funktionen schnell ergänzen können.


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Es ist Zeit für den Frühjahrsputz – auch in der Mailbox. Dort stapeln sich nutzlose Newsletter im Posteingang, weil man ein Häkchen übersehen hat oder automatisch auf einem Mailverteiler geraten ist – zum Beispiel als ich mich für den „Mobile World Congress“ in Barcelona akkreditiert habe. Ziemlich fix geht das Entmüllen der Mailbox mit dem kostenlosen Tool unroll.me: Es macht das Suchen nach dem „Abmelden“-Link und das auswählen von Gründen unnötig, wenn man einen Newsletter kündigen will.

Newsletter ordnen

Damit unroll.me funktionieren kann, ist der Zugriff auf die Mailbox nötig – beim Anmelden sind Google, Yahoo, Outlook und AOL voreingestellt, aber auch andere Provider sind möglich. Hat man sich in die Mailbox eingeloggt, wird sie nach Newslettern durchsucht und unroll.me erstellt eine alphabetisch sortierte Liste mit allen Abos. Mit einem Klick kann man sich für folgende Optionen entscheiden: Newsletter kündigen, Newsletter zum Rollup hinzufügen, Newsletter behalten.

Unroll.me listet nach der Analyse die entdeckten Newsletter auf (Foto: Screenshot)

Unroll.me listet nach der Analyse die entdeckten Newsletter auf (Foto: Screenshot)

Mit „unsubscribe“ sind überflüssige Newsletter-Abos mit einem Klick beendet – ohne weitere Nachfragen seitens der Absender. Natürlich gibt es auch eine Übersicht mit allen gekündigten Newslettern, um die Aktion rückgängig zu machen, falls man zu eifrig geklickt hat.

Das Rollup ist eine Übersicht der eingehenden Newsletter, die einmal täglich von unroll.me an die eigene Mailadresse gesendet wird. Man kann festlegen, wann das Rollup eintreffen soll: morgens, mittags oder abends. Das bedeutet, Newsletter landen nicht mehr einzeln und zu beliebigen Zeiten in der Mailbox, sondern werden mit unroll.me zu einer Mail zusammengefasst und zur gewünschten Tageszeit verschickt. Das Rollup lässt sich über die Einstellungen als Liste oder Raster darstellen, um einzelne Newsletter zum Lesen auszuwählen, die übrigens im Mail-Ordner „unroll.me“ gespeichert sind.

Mit wenigen Klicks ist die Mailbox entmüllt –über die Einstellungen kann man unroll.me beauftragen, monatlich über neue Newsletter-Abos zu informieren, so dass kein Chaos mehr entsteht. Und sonst lässt sich das Tool mit einem Klick pausieren oder löschen.

Bedingungen berücksichtigen

Zu beachten ist, dass unroll.me Zugriff auf die Mailadresse hat, und dazu möglichst „authentification services“ wie OAuth nutzt, um die Login-Daten nicht zu kennen – mehr im FAQ zu Security. Auch nutzt unroll.me personenbezogene Daten, um Werbung zu personalisieren, und kann nicht-personenbezogen Daten sammeln und weitergeben – alle Details finden sich in der Privacy Policy. Ich verwende unroll.me für meine Mailadressen, die öffentlich im Internet zu finden sind und mit denen ich mich als Journalistin oder Bloggerin akkreditiere. Denn diese Mailboxen haben die meisten Newsletter-Abos und keine sensiblen Mails, welche sowieso zusätzlich geschützt werden sollten.

Auch bietet unroll.me eine App für iOS, um die Newsletter-Abos nach dem Tinder-Prinzip zu ordnen: nach links Wischen bedeutet kündigen, nach rechts Wischen bedeutet behalten und nach oben schiebt man den Newsletter ins Rollup – wie dieses Video zeigt.

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Update (14. Mai 2017): Twitter-User vanilla_chief hat uns auf einen Beitrag bei heise.de („Postfach-Aufräumdienst Unroll.me verkauft Nutzerdaten: Chef erstaunt über Ärger“) zum Thema Unroll.me aufmerksam gemacht. Darin geht es um den Weiterverkauf der Nutzerdaten, den wir im letzten Absatz des Beitrags thematisiert haben. 

Richard Gutjahr (Foto: Mathias Vietmeier)

Richard Gutjahr (Foto: Mathias Vietmeier)

Einmal im Jahr öffnet Richard Gutjahr einen Blick in seine Reise-Tasche und erklärt, welche Hardware in den vergangenen 12 Monaten dazu gekommen ist. In diesem Jahr zeigt er seine neue Kamera – die des iPhone 7 Plus. Und weil die „Kamera“ kleinen Klinkenstecker mehr hat, hat er verschiedene Mikrofone mit Lighting-Anschluss angeschafft.

Wie immer: Alle Empfehlungen von Richard Gutjahr sind mit dem Amazon-Shop verlinkt, so dass er bei jeder Bestellung eine kleine Provision bekommt.

Mein Lese-Tipp: „Meine Blogger-Handtasche 2017

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Katharina Dielenhein

Katharina Dielenhein

Katharina Dielenhein (@kathriinah / huckleberry-fling.de)  hat ein beeindruckendes Buch zum Thema „Fotografieren für Blogger“ veröffentlicht: Auf 270 Hochglanz-Seiten erklärt die gelernte Fotomedienlaborantin und begeisterte Reise-Bloggerin zunächst auf rund 80 Seiten die Grundlagen der Fotografie, um dann für verschiedene Themengebiete konkrete Tipps zu geben. Das Buch kostet auf Papier 29,90 Euro und als E-Book über den Rheinwerk-Verlag 26,99 Euro. Im Interview erklärt die 29-Jährige, wie Journalisten bessere Fotos machen können.

Was ist aus Deiner Sicht der entscheidende Tipp für bessere Bilder?

Gute Bilder sind gestaltet: Ich überlege mir, was ich zeigen möchte und was nicht. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig darauf zu achten, dass nichts Störendes im Hintergrund ist. Damit das Bild auch technisch gut wird, sollte man die Grundlagen wie Blende, Iso und Belichtungszeit verinnerlicht haben – aber das ist kein Hexenwerk.

Welche Kamera sollten Journalisten benutzen?

Fotografieren für Blogger von Katharina Dielenhein

Fotografieren für Blogger von Katharina Dielenhein

Ich selbst habe mein Equipment – eine Canon 7D Mark II – auf Reisen immer dabei, aber auch mit einem Smartphone oder einer Systemkamera kann man gute Bilder machen. Für eine Lokalredaktion würde ich eine Systemkamera empfehlen, zum Beispiel von Olympus. Das Smartphone hat den großen Vorteil, dass man es immer dabei hat – aber die Bildqualität ist nicht mit einer richtigen Kamera vergleichbar.

Welche Apps kannst Du empfehlen?

Ich nutze auf dem Computer und unterwegs Lightroom von Adobe und zahle dafür im Abo 12 Euro im Monat. Die App VSCO ist kostenfrei und hat gute Filter. Kleiner Tipp: Bei einer Bilderstrecke sollte man auf alle Bilder den selben Filter anwenden, dann sehen die Bilder einheitlich aus.

Wie überträgst Du Deine Bilder auf den Computer?

Ich nutze hierfür inzwischen eine Speicherkarte mit WLAN-Funktion. So kann ich die Bilder, wenn es schnell gehen soll, direkt auf mein Smartphone übertragen, ohne den Umweg über einen Computer gehen zu müssen. Auf der Karte speichere ich die Bilder sowohl im Raw- als auch im Jpeg-Format. Die Raw-Dateien nutze ich für die Nachbearbeitung, die Jpeg-Dateien für eine erste Preview.

Hinweis: Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar des Buches kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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