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Logo: Twitter.com

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Mitte Februar hat Twitter überraschend angekündigt, seine Mac-App nicht weiter zu entwicklen und binnen 30 Tagen den Support einzustellen. Wer Twitter auf dem Mac nutzt wird seither auf die Website verwiesen. Giga.de hat mehrere Alternativ-Apps für den Mac zusammengestellt.

Ich persönlich nutze schon länger Tweetbot.

Mein Lese-Tipp: Twitter-Apps für Mac: Das sind die Top-Lösungen

Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Wer am Computer Texte schreiben möchte, benutzt in der Regel Word, OpenOffice/LibreOffice, Pages (Mac) oder andere Textverarbeitungsprogramme. Eine Schreib-App – die bekanntesten sind iA Writer und Ulysses – legen ihren Schwerpunkt auf das Schreiben und nicht auf das Layouten eines Textes. Die deshalb entschlackte Oberfläche lenkt beim Schreiben weniger ab, zum Beispiel durch einen Vollbildmodus, wo der Text schwarz auf weißen Grund (oder umgekehrt) angezeigt wird – und zwar NUR der Text.

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Sebastian Brinkmann

Sebastian Brinkmann

Im Wechsel mit Christina Quast schreibe ich alle zwei Monate einen Beitrag für die Drehscheibe der Bundeszentrale für politische Bildung. Im neuesten Beitrag habe ich Affiniy Photo als Photoshop-Alternative vorgestellt.

Ich woanders: „Bilder anders bearbeiten

© berc - Fotolia.com

© berc – Fotolia.com

Für Heavy-User der Foto-Software Adobe Lightroom gibt es nun für rund 300 Euro eine Spezial-Tastatur, die mit Regeln und Knöpfen eine einfachere Bedienung des Profi-Programms erlauben soll. Die Welt hat die Tastatur jüngst getestet und kommt zu dem Fazit, dass die Tastatur für Profis gut ist, die viel mit Presets arbeiten.

Mein Lese-Tipp: „Was bringt eine Spezial-Tastatur für die Bildbearbeitung?

Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Was für ein Aufschrei: Die – aus meiner Sicht sehr gute – Schreib-App Ulysses für Mac und iOS (iPad / iPhone) gibt es ab sofort nicht mehr zu kaufen – sondern nur noch im Abo. Und schon hagelt es negative Kritik im App-Store.

Die Entwickler – übrigens eine Firma aus Leipzig – verlangt künftig von ihren Kunden 5 Euro im Monat für beide Plattformen – statt einmalig 45 Euro (Mac-Version) bzw. 28 Euro (iOS-Version), also in Summe 73 Euro. Wer die App erst kürzlich gekauft hat, kann sie eine Zeit lang umsonst benutzen. Alle Bestandskunden bekommen lebenslang das Jahresabo zum halten Preis. Macht also 30 Euro im Jahr, um auf Mac und iPad eine tolle Schreib-App mit gut funktionierender iCloud-Synchronisation und vielen Export-Möglichkeiten zu benutzen. Vielleicht bin ich verrückt, aber ich finde das fair. Warum? Software-Entwicklung kostet Geld und zwar laufend, weil Entwickler fortlaufend an der Software schrauben müssen und dafür Gehalt bekommen wollen. Und 5 Euro – bzw. in meinem Fall jetzt 2,50 Euro im Monat – für eine App, die mir das Schreiben von Blog-Beiträgen und Texten für die Drehscheibe und andere Publikationen sehr angenehm macht – ja, die zahle ich gerne.

Nebenbei hat das Abo-Modell auch für Neukunden einen großen Vorteil: Musste man sich die App bislang kaufen, um sie mit iCloud-Synchronisation und anderen Funktionen testen zu können, gibt es jetzt für alle Kunden 14 Tage Probezeit. Probieren Sie Ulysses mal aus, ich finde die App großartig.

Update (18. August 2017): Nach einem Hinweis des Users „Nofretete“ habe ich den Beitrag aktualisiert. Nicht alle Bestandskunden können die App eine Zeit lang kostenfrei nutzen, bevor sie das Abo-Modell nutzen müssen. Das gilt nur für Kunden, die die App erst kürzlich gekauft haben. Danke für den Hinweis!

© Deyan Georgiev - Fotolia.com

© Deyan Georgiev – Fotolia.com

Ich habe auf Journalisten-Tools.de viele Beiträge zu Evernote veröffentlicht. Heute habe ich mich auf die Suche nach Evernote-Alternativen gemacht. Die einen möchten ihre persönlichen Notizen nicht in der Cloud speichern, anderen ist Evernote für einfache Notizen zu mächtig.

Einer der Nachteile von Evernote ist, dass die Daten in der Google Cloud (siehe Blog-Post auf Evernote.com) gespeichert werden. Zwar bietet Evernote die Möglichkeit, lokale Notizbücher anzulegen, aber dann kann man nicht den vollen Funktionsumfang nutzen: Notizen lassen sich zwar durchsuchen, aber Bilder und PDF-Dateien werden nur auf den Google-Servern analysiert und damit durchsuchbar gemacht. Und lokale Notizbücher können Sie nicht auf Smartphone oder im Browser benutzen.

Lokale Speicherung mit Devonthink

Es gibt zwei Ansätze, um die Speicherung in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten: Anbieter wie Devonthink Technologies  bieten Mac-Programme zum Kauf an, die ihre Daten nur lokal abspeichern. Devonthink macht einen guten Eindruck: Das Programm wird kontinuierlich weiterentwickelt und verfügt über eine Browser-Erweiterung (leider nur für Chrome und Firefox), um Internet-Seiten zu speichern.  Die Daten lassen sich per Dropbox (dann wären sie aber in einer US-Cloud), Webdav-Server, USB-Stick oder (W)LAN-Verbindung synchronisieren. Inzwischen gibt es auch eine iOS-App Devonthink To Go, die sich per WLAN mit der Desktop-Version austauschen kann. Devonthink Pro kostet einmalig 65 Euro und kann  über den Hersteller gekauft werden. Die iOS-App kostet 15 Euro und sie gibt es wie alle iOS-Apps nur im Appstore. Auf seiner Website erläutert Devonthink, wie Journalisten ihr Tool effektiv nutzen können.

Ein gutes Windows-Notizbuch-Programm habe ich leider nicht gefunden. Wer ein solches kennt, möge mir eine E-Mail schicken oder einen Kommentar unter diesem Artikel posten, dann aktualisiere ich den Beitrag gerne.

Lokale Speicherung auf der Netzwerkfestplatte

Wer seine Notizen bequem auch unterwegs nutzen möchte, ohne sie gleich in eine öffentliche Cloud zu laden, wird bei den Firmen Synology und Q-NAP fündig, die für ihre Netzwerkfestplatten (siehe: Die sichere Cloud für Journalisten – Alternativen zu Dropbox und Google Drive) inzwischen Notizbuch-Apps (Synology Note Station / Q-NAP Note Station) bieten. Note Station von Synology ist als Browser-Version (über die Web-Oberfläche der Netzwerkfestplatte) sowie auf Android und iOS verfügbar. Herbert Hertramph von „Evernote für Pfiffige“ hat das Programm, das auch einen Evernote-Import ermöglicht, in einem kurzen Video (damals war es noch eine Beta-Version) vorgestellt.

Stand heute ist Note Station von Synology nicht auf dem Niveau von Evernote, aber das kann sich ändern: Als Synology seine Dropbox-Alternative Cloud Station erstmals vorstellte, war der Abstand zu Dropbox gewaltig. Cloud Station wurde mit jedem Update besser und ich nutze es inzwischen seit rund 1,5 Jahren statt Dropbox bzw. Google Drive, um private Daten innerhalb der Familie auszutauschen. (Update: Ich habe mir Note Station im Januar 2016 genauer angeschaut: „Note Station: Fast wie Evernote – nur ohne Cloud-Speicherung„).

Evernote-Alternativen in der Cloud

Wer damit leben kann, dass die eigenen Daten nicht auf der heimischen Festplatte lagern, findet deutlich bessere Alternative zu Evernote als Devonthink und Soho Notes.

Microsoft OneNote (hier die Mac-Version) macht einen ausgereiften Eindruck (Foto: Screenshot)

Microsoft OneNote (hier die Mac-Version) macht einen ausgereiften Eindruck (Foto: Screenshot)

Ein wachsender Gegenspieler ist Microsoft OneNote. Das Programm war lange Zeit Bestandteil des Office-Pakets, kann aber inzwischen auch separat und – mit Einschränkungen – kostenfrei genutzt werden. OneNote gibt es für Windows, Mac, iOS, Android, Amazon Kindle und Web-Browser. Einzige Voraussetzung ist ein Microsoft-Konto, das aber kostenfrei ist. Gespeichert werden die Notizen, die wie bei Evernote in Notizbücher und Notizen gegliedert werden, in der Microsoft-Cloud. Ein Web-Clipper für alle Browser speichert auf Wunsch Recherche-Ergebnisse aus dem Web. Anders als bei Evernote kann man beim Speichern nicht auswählen, ob die ganze Seite, nur der Text oder nur Ausschnitte gespeichert werden. Der Mac-Client reagierte im Test etwas träge. Die Windows-Version ist deutlich schicker und schneller.

Sehr rudimentär sieht immer noch Google Keep (auf deutsch inzwischen „Google Notizen“ genannt) aus: Der Online-Dienst lässt sich nur im Browser und auf dem Android-Telefon nutzen. Apps für Windows, Mac oder iOS gibt es nicht. Das Programm wurde im März 2013 präsentiert und ich habe nicht den Eindruck, dass Google mit Hochdruck an dieser Anwendung arbeitet.

Die Oberfläche von Memomic soll wohl an eine Pinnwand erinnern (Foto: Screenshot)

Die Oberfläche von Memomic soll wohl an eine Pinnwand erinnern (Foto: Screenshot)

 

Fazit

Wer Evernote verlassen möchte, wird aus meiner Sicht am ehesten bei OneNote von Microsoft fündig. Das Programm ist Stand heute schon sehr leistungsfähig und die vielen Feedback-Bitten innerhalb der Oberfläche deuten darauf hin, dass Microsoft weiter Gas geben möchte, um Evernote Konkurrenz zu machen. Wer schon eine Netzwerkfestplatte von Synology oder Q-NAP besitzt, sollte sich deren „Note Stations“ genauer ansehen. Wer seine Daten lieber auf der heimischen Festplatte speichert, sollte das Thema Backups ernst nehmen. Nichts wäre schlimmer als sein Archiv zu verlieren.

Update (15. April 2017): Ich habe den Beitrag noch einmal aktualisiert. Evernote speichert die Daten seiner Kunden inzwischen in der Google-Cloud und Sohos Notes wird nicht mehr weiterentwickelt. Damit reduziert sich die Zahl der Evernote-Alternativen auf 5. 


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©doomu - Fotolia.com

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Wer sie nicht kennt: Hindenburg Journalist ist eine Schnitt-Software für Radio-Journalisten und Podcaster, die sehr viel Lob bekommt. Anders als Audacity kostet sie aber Geld: Die normale Version 85 Euro und die Pro-Version 350 Euro. Einmal im Jahr, zum World Radio Day am 13. Februar, gibt es eine Rabatt-Aktion und so gibt es aktuell Hindenburg Journalist für 2 Euro und das Upgrade zur Pro-Version für 220 Euro. Allerdings nur, wenn man den englischsprachigen Shop aufruft. Keine Angst, die Software selbst hat dann trotzdem eine deutsche Benutzeroberfläche. Hindenburg gibt es für Mac- und Windows.

Wer in das Thema Podcasting einsteigen möchte, dem empfehle ich das Buch Podcasting von Brigitte Hagedorn.

Update (14. Februar 2017): Die Aktion ist beendet. Es gelten wieder die alten Preise. Hindenburg Journalist kostet 85 Euro, Hindenburg Journalist Pro 350 Euro und das Upgrade auf die Pro-Version 305 Euro. 

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Logitech K780: Eine Tastatur für Computer, Tablet und Smartphone (Foto: Logitech.com)

Logitech K780: Eine Tastatur für Computer, Tablet und Smartphone (Foto: Logitech.com)

Sie suchen eine gute Computer-Tastatur für den Schreibtisch, die Sie auch mit dem Tablet oder Smartphone verbinden können? Dann ist die Logitech K780 eine gute Lösung. Diese hochwertige Logitech-Tastatur lässt sich mit bis zu drei Geräten (Windows, Mac, Android, iOS, Chrome) verbinden und bietet für Tablets und Smartphone eine gummierte Halterung. Praktische Sache.

Da die Beschriftung der Tastatur sowohl für Windows als auch für Mac funktioniert, kann man mit der K780 zum Beispiel am Windows-Computer schreiben und dann – nach nur einem Tastendruck – die SMS auf dem iPhone beantworten. Verbunden werden die Geräte per Bluetooth oder über einen sehr kleinen und neben den zwei AAA-Batterien verstauten USB-Empfänger, den man in den Windows- oder Mac-Rechner stecken kann.

Das Umschalten zwischen den bis zu drei Geräten funktioniert über die drei weißen Funktionstasten 1,2,3. Leider habe ich keinen Weg gefunden, diese drei Funktionstasten dann auch „normal“ zu verwenden. Bei Mac steuert man mit F1 und F2 zum Beispiel die Monitor-Helligkeit. Auch im Handbuch findet sich dazu nichts.

Logitech gibt die Laufzeit der beiden AAA-Batterien mit 24 Monaten an, weil sich die Tastatur selbst in den Standby-Modus schaltet. Ob dieser Wert realistisch ist, ließ sich im kurzen Test nicht überprüfen.

Insgesamt macht die knapp 100 Euro teure Tastatur (zu kaufen unter anderem bei Amazon.de) einen sehr guten Eindruck. Das Umschalten zwischen drei Geräten ist im Alltag praktisch, weil man so die gewohnte Computer-Tastatur auch mal schnell zum Beantworten einer SMS auf dem privaten Smartphone benutzen kann. Eines sollte man angesichts des Gewichts von 875 Gramm (!!!) aber vergessen: Die Logitech-Tastatur K780 ist nichts für unterwegs, denn sie wiegt fast doppelt so viel wie ein iPad Pro mit 9,7 Zoll Display. Für unterwegs nutze ich persönlich die Logitech Key to Go, die gerade mal 180 Gramm wiegt und gummiert ist. Das Schreibgefühl ist da nicht so gut, aber sie wiegt halt nur ein Viertel.

Hinweis: Die Logitech K780 habe ich von Logitech kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen und danach zurückgeschickt.

Die Links zum Amazon-Shop sind so genannte Partner-Shop-Links. Journalisten-Tools erhält einen kleinen Teil des Kaufpreises als Provision.

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Wer größere Datenmengen (zum Beispiel Fotos) sichern möchte, kauft klassisch eine USB-Festplatte und stellt diese nach der Daten-Betankung in den Schrank. Das ist praktisch, aber sicher ist das nicht, denn eine USB-Festplatte kann kaputt gehen oder verloren gehen. Sicherer wäre es, die Daten in der Cloud zu speichern. Amazon hat hier ein interessantes Angebot vorgestellt: Für 70 Euro im Jahr bietet Amazon Cloud Drive unbegrenzt viel Speicherplatz. Für wen lohnt sich das Angebot und wo sind die Grenzen?

Was kann Amazon Cloud Drive?

Das Laufwerk in der Datenwolke kann über eine Web-Oberfläche sowie mit Apps für Windows, Mac, iOS und Android genutzt werden. Anders als bei Dropbox und Google Drive kann man allerdings Dateien bzw. Verzeichnisse nicht mit Freunden oder Kollegen teilen. Der Dienst ist eher als persönliche Festplatte in der Cloud zu verstehen.

Mit der Software ExpanDrive (Einzellizenz 50 US-Dollar) kann man das Amazon-Laufwerk (und andere Cloud-Dienste) wie eine externe Festplatte anschließen.

70 Euro klingt teuer

Wenn man das Angebot von Amazon mit anderen Cloud-Speicher-Diensten vergleicht, wird schnell klar: 70 Euro für unbegrenzt viel Speicherplatz sind nur auf den ersten Blick teuer. Dropbox und Google Drive verlangen zum Beispiel für 1 TByte Speicherplatz im Jahr rund 120 US-Dollar (Google) bzw. 100 Euro (Dropbox).

Im Vergleich zu einer USB-Festplatte ist Amazon auf jeden Fall teurer, denn für rund 60 Euro gibt es eine 1 TByte-Festplatte von Western Digital und für 90 Euro gibt es gar 2 TByte – und das sind jeweils Einmalkosten. Bleibt das Ausfall- bzw. Verlust-Risiko. Vorteil einer USB-Festplatte ist wiederum, dass die Daten nicht auf irgendwelchen Servern liegen, sondern buchstäblich in den eigenen Händen. Zweiter Vorteil: Die Datenübertragung auf eine USB-Festplatte ist deutlich fixer als der Upload in die Datenwolke.

Wer braucht das Amazon Drive?

Aus meiner Sicht lohnt sich das Laufwerk in erster Linie für größere Backups in der Cloud. Statt die Daten auf einer externen USB-Festplatte zu speichern, legt man die Daten bei Amazon ab und kann so jederzeit darauf zugreifen. Der Cloud-Speicherplatz lohnt sich auch für Besitzer eines Synology NAS, denn die Box kann Datensicherungen direkt zu Amazon Cloud Drive schicken oder fortlaufend Daten dorthin synchronisieren. Ich teste Amazon Cloud Drive aktuell als Backup-Lösung in der Cloud und möchte damit den anderen Amazon Speicherdienst S3 ablösen, bei dem man pro GByte und Monat 3 US-Cent bezahlt. Klingt spottbillig, aber ab rund 180 GByte an zu sichernden Daten ist Amazon Cloud Drive günstiger.

Wer braucht das Amazon Cloud Drive nicht?

Amazon Drive ist uninteressant für alle, die Daten in erster Linie mit anderen austauschen wollen oder nur sehr kleine Datenmengen in der Cloud speichern wollen. Dann sind andere Dienste wie Google Drive oder Dropbox günstiger. Google Drive bietet zum Beispiel 100 GByte für gerade mal 2 US-Dollar im Monat. Zwar kann man auch bei Amazon Cloud Drive einzelne Dateien per Link freigeben, aber eben nicht komplette Verzeichnisse, die dann – wie bei Dropbox und Google Drive – ständig synchron gehalten werden.

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Hinweis (16. Oktober 2016): Nach einem User-Hinweis habe ich im letzten Absatz einen Satz ergänzt. Amazon Cloud Drive bietet die Möglichkeit, einzelne Dateien per Link für Fremde freizugeben. Der Clou von Dropbox und Google Drive ist aber aus meiner Sicht, dass User komplette Verzeichnisse zwischen mehreren Accounts synchron halten können. Ich hoffe, das wird mit dem letzten Satz im letzten Absatz klarer.

Hinweis (14. Juni 2017): Amazon hat in einer E-Mail angekündigt, dass Amazon Cloud Drive künftig nicht mehr unbegrenzt viel Speicherplatz bietet. Stattdessen kosten 100 GByte künftig 12 US-Dollar  im Jahr, 1 TByte 60 US-Dollar im Jahr und 2 TByte 120 US-Dollar im Jahr.