Twitter ist persönliche Nachrichten-Agentur und Dialog-Werkzeug in einem. Erfahren Sie, wie Sie Twitter für Ihre Recherchen nutzen können.

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Logo: Twitter.com

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Mitte Februar hat Twitter überraschend angekündigt, seine Mac-App nicht weiter zu entwicklen und binnen 30 Tagen den Support einzustellen. Wer Twitter auf dem Mac nutzt wird seither auf die Website verwiesen. Giga.de hat mehrere Alternativ-Apps für den Mac zusammengestellt.

Ich persönlich nutze schon länger Tweetbot.

Mein Lese-Tipp: Twitter-Apps für Mac: Das sind die Top-Lösungen

© stockertop – Fotolia.com

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Wer hat nicht schon erlebt, dass bei einem Kollegen oder Freund der Account gehackt wurde und man dann merkwürdige Nachrichten bekam? Dagegen hilft die so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung: Wer sich von einem neuen Gerät bei einem Dienst wie Facebook, Amazon, Paypal, Google und Co einloggt, bekommt zum Beispiel eine SMS mit einer Buchstaben-/Zahlenkombination, die man als zweites Kennwort eintippen muss, bevor der Zugang gewährt wird. Das ist etwas umständlicher, wenn man sich von einem neuen Gerät aus einloggt, macht es Angreifern aber schwieriger, den Account zu hacken. Ein Bösewicht müsste dann sowohl Benutzername und Kennwort kennen als auch Zugriff auf das Smartphone haben.

Tobias Gillen hat auf BasicThinking eine Anleitung für die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für zehn Online-Dienste erstellt.

Mein Lese-Tipp: „How To für 10 Online-Dienste: So aktivierst du die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier - vietmeierfoto.de)

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier – vietmeierfoto.de)

Im Interview mit „Was mit Medien“ hat Ellen Schuster (@ellen_sch), Head of Digital Programming bei der Deutschen Welle, eine Checkliste für Journalisten vorgestellt, die mit Facebook oder Twitter live auf Sendung gehen wollen. Daniel Fiene, einer der beiden Moderatoren der Sendung, hat die Checkliste jetzt in seinem Blog vorgestellt.

Mein Lese-Tipp: „7 Tipps für Journalisten, die live auf Facebook und Twitter senden

Hinweis: Daniel Fiene und ich arbeiten beide bei der Rheinischen Post Mediengruppe

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier - vietmeierfoto.de)

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier – vietmeierfoto.de)

Adobe zieht den Stecker bei Storify und löscht am 16. Mai 2018 alle Accounts und Daten der User. Ab 1. Mai 2018 kann keine neue Story angelegt werden und schon jetzt können sich neue User nicht mehr registrieren. Wie Daniel Fiene in seinem Blog erläutert, hat Adobe Storify 2016 mit übernommen. Wie man seine Storify-Geschichte rettet, erläutert Daniel in seinem Blog.

Mein Lese-Tipp: „Storify geht offline – rettet eure Geschichten

Hinweis: Daniel Fiene und ich arbeiten beide bei der Rheinischen Post Mediengruppe

© Kagenmi – Fotolia.com

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Henk van Ess (@henkvaness) hat auf ZDF.de eine gute Anleitung zum Entlarven von Fake Tweets veröffentlicht. Anhand eines konkreten Beispiels erklärt der niederländische Social-Media-Experte, wie man Schritt für Schritt einen Bot-Account auf Twitter identifiziert und welche Tools man dafür einsetzen kann.

Mein Lese-Tipp: „Anleitung: Tipps um Fake Tweets zu entlarven

 

Die Tweetdeck-Oberfläche: Alle Tweets werden in Spalten angezeigt (Foto: Screenshot)

Die Tweetdeck-Oberfläche: Alle Tweets werden in Spalten angezeigt (Foto: Screenshot)

Sie haben die Aufgabe, bei einer Veranstaltung den offiziellen Twitter-Accounts Ihrer Redaktion bzw. ihres Kunden zu betreuen? Dann hat Journalisten-Tools.de-Gastautorin Christina Quast auf ihrem Blog ein paar sehr gute Tipps zusammengestellt, wie Sie Tweetdeck optimal für das Event einrichten und alles in wenigen Spalten im Blick behalten.

Mein Lese-Tipp: Tweetdeck fit machen fürs live twittern

Und wer neben Twitter auch Facebook im Blick behalten möchte, dem empfehle ich Hootsuite. Sieht aus wie Tweetdeck, ist aber nicht auf Twitter beschränkt – dafür leider nicht kostenfrei.

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Nun ist Donald Trump neuer US-Präsident – und bereits bekannt als Mann, den es nicht sonderlich interessiert, was er in der Vergangenheit gesagt hat oder was die Wahrheit ist. Diese drei Tools können helfen, über den neuen US-Präsidenten zu berichten und Fakten sowie Quelle zu liefern.

Trump im TV: Das Trump Archive

Seit Januar 2017 sind TV-Sendungen mit Donald Trump im „Trump Archive“ zugänglich, um zu dokumentieren, was der aktuelle US-Präsident Reden, Debatten oder Interviews gesagt hat. Derzeit können etwa 850 TV-Ausschnitte nach Stichworten und Themen durchsucht sowie nach Views, Datum oder TV-Sender sortiert werden. Zusätzlich wurden bisher mehr als 500 Trump-Zitate hinsichtlich der Fakten geprüft – eine vollständige Liste dieser „Fact Checks“ ist auch veröffentlicht.

Im „Trump Archive“ sind die TV-Ausschnitte Sekunde für Sekunde aufgeschrieben und mit Vorschaubildern versehen, die als Video abgespielt werden können. Stellen mit einem „Fact Check“ werden mit einem roten Haken markiert. Ebenfalls hilfreich ist, dass die Themen der Trump-Zitate bei jedem Video notiert und mit weiteren Fundstellen verlinkt sind. Zum Beispiel finden sich insgesamt neun TV- Ausschnitte, in denen Donald Trump über „Angela Merkel“ spricht. Verantwortlich für das „Trump Archive“ ist das  Internet Archive, dass bereits die Wayback Machine geschaffen hat, um ältere Versionen von Webseiten zu finden.

Trump bei Twitter: Das Trump Twitter Archive

Mehr als 30.000 Tweets von Donald Trump, der als @realdonaldtrump twittert– hat das „Trump Twitter Archive“ seit 2009 gesammelt. Alle Tweets lassen sich nach Stichworten durchsuchen und sich auf einen bestimmten Zeitraum oder eine bestimmte Tageszeit eingrenzen. Mit dem „Trump Twitter Archive“ kann man so herausfinden, wie sich der aktuelle US-Präsident früher über Barack Obama oder über Angela Merkel getwittert hat. Denn ein hilfreiches Extra des „Trump Twitter Archive“ ist, dass Suchergebnisse auch direkt verlinkt werden können.

Trump im Kontext: Die Real Donald Context Extension

Die Washington Post hat mit „Real Donald Context“ eine Extension für Chrome (diese ist inzwischen nicht mehr verfügbar) bzw. ein Addon für Firefox entwickelt, um Tweets von Donald Trump mit geprüften Fakten anzureichern. Das Zusatz-Programm blendet direkt unter ausgewählten Trump-Tweets einen Kommentar ein und verlinkt dann auf weiterführende Artikel in der Washington Post. Zusätzlich gibt es einen Twitter-Account zu Real Donald Context, der alle per Extension oder Addon kommentierten Tweets dokumentiert.

Update (18. November 2017): Die Chrome-Erweiterung Real Donald Context ist nicht mehr verfügbar. Ich habe den Link entsprechend entfernt.

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© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Social Hub, deutscher Anbieter eines Social-Media-Tools, möchte eine Alternative zu Google Alerts auf den Markt bringen, wenn sich bis Ende des Jahres 1000 Interessenten anmelden. Anders als Google Alerts überwacht SocialHub Alerts nicht nur Websites, sondern auch Soziale Netze wie Twitter und Instagram – aber nicht Facebook. Laut Eigenwerbung werden bis zu 400 Millionen Quellen überwacht.

Kostenfrei ist der Dienst allerdings nur, wenn man nur einen Begriff überwacht. Die Überwachung von drei Begriffen kostet aktuell 9 Euro im Monat (ab 1. Januar 2017: 29 Euro) und wer mehr braucht, bekommt ein individuelles Angebot. Alle Interessenten, die sich anmelden, sollen den Dienst dauerhaft für ein Keywords kostenfrei nutzen können. In einem Fragebogen möchte SocialHub ferner herausfinden, welche Bedürfnisse die Kunden haben.

Vor gut einem Jahr hatte ich Google Alerts Alternativen in einem Beitrag vorgestellt. Talkwalker Alerts aus Luxemburg überwacht kostenfrei bis zu 100 Begriffe, Kuerzr.com aus Brandenburg nennt keine Obergrenze. Generell ist es schwer zu sagen, wie viele Quellen die Dienste wirklich überwachen und wie zuverlässig sie funktionieren.

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Was würde passieren, wenn sich jemand in Ihr Twitter-Konto hacken würde, um dann ihre Follower mit Spam-Nachrichten zu bombardieren? Das passiert Ihnen nicht? Na, das dachte Wiwo-Redakteur Michael Kroker (@Kroker) auch – bis es passierte. Binnen weniger Minuten war sein Profil-Bild gegen das Bild einer leicht bekleideten Frau ausgetauscht und sein Twitter-Name geändert. Er hatte Glück: Einige seiner Follower informierten ihn und binnen Minuten war er wieder Herr über seinen Twitter-Account.

© blue_island - Fotolia.com

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Kennwort + SMS-Code = Mehr Sicherheit

Ein guter Schutz gegen solchen Missbrauch ist – neben einem sicheren Kennwort – die Zwei-Faktor-Authentifizierung von Twitter. Beim Einloggen bekommt man dann zusätzlich eine SMS geschickt, die man auf Twitter.com eintragen muss, bevor man sein Konto nutzen kann. Da man in der Regel am eigenen Rechner eingeloggt bleibt, stört diese Sonder-Schleife nicht wirklich und macht es Angreifern trotzdem enorm schwer, einen Twitter-Account zu übernehmen. Sie müssten nicht nur in den Besitz des Kennworts gelangen, sondern zusätzlich die SMS abfangen.

So richten Sie die Anmeldeanfrage von Twitter ein

Logo: Twitter.com

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Die Zwei-Faktor-Authentifizierung kann man unter Einstellungen einschalten, wenn man auf Twitter.com eingeloggt ist. Hinter dem Menüpunkt „Sicherheit und Datenschutz“ versteckt sich die Funktion, die „Anmeldeanfragen bestätigen“ heißt. Beim ersten Einschalten muss man dort – wenn noch nicht geschehen – seine Handy-Nummer eintragen und bekommt dann – ähnlich wie bei vielen Banken – eine sechsstellige Zahl geschickt, die man eintippen muss. Und falls man mal keinen Zugriff auf sein Handy hat, kann man einen Sicherheitscode eintragen, den Twitter.com nach dem Einrichten der Anmeldebestätigung anzeigt.

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Jüngst habe ich hier auf Journalisten-Tools.de gefragt, welche Social-Media-Tools in den Redaktionen zum Einsatz kommen. Uwe Renners, Ressortleiter Online/Digitales beim Nordbayrischen Kurier, hat mir daraufhin „Twitshot“ empfohlen, das ich noch nicht kannte. Das Tool für Chrome-Browser hilft dabei, eine URL mit Bild zu twittern, weil es aus der URL automatisch die Bilder der Seite zieht und anbietet. Wem die nicht gefallen, der kann entweder ein anderes Bild hochladen oder ein Bild im Netz suchen. Letzteres klingt zwar toll, aber man sollte das Urheberrecht beachten. :-)

Uwe Renners war so nett und hat ein paar Screenshots erstellt:

Schritt 1: Icon in Chrome anklicken

Screenshot: Uwe Renners

Ein kleines Icon oben rechts startet Twitshot. Screenshot: Uwe Renners

Schritt 2: Bild auswählen

Das Tool sucht die Bilder auf der verlinkten Seite und bietet sie an. Screenshot: Uwe Renners

Das Tool sucht die Bilder auf der verlinkten Seite und bietet sie an. Screenshot: Uwe Renners

Schritt 3: Kein Bild gefunden? Dann Bild von der Festplatte oder von einer URL laden

 

Wem die gefundenen Bilder nicht gefallen, der kann eine Bild-Datei hochladen. Screenshot: Uwe Renners

Wem die gefundenen Bilder nicht gefallen, der kann eine Bild-Datei hochladen. Screenshot: Uwe Renners

 

Schritt 4: Fertig ist der Tweet mit Foto

Und fertig ist der Tweet mit tollem Foto. Screenshot: Uwe Renners

Und fertig ist der Tweet mit tollem Foto. Screenshot: Uwe Renners