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Luma Fusion ist eine Video-Schnitt-App für iPhone und iPad, die ich im Dezember 2017 hier auf Journalisten-Tools.de vorgestellt habe. Jetzt habe ich auf YouTube ein tolles 15-Minuten-Tutorial entdeckt, das die Bedienung dieser App sehr gut erklärt. Justin Brown spricht Englisch, aber gut verständlich.

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Michel Penke (Foto: Gunnar Bernskötter)

Michel Penke (Foto: Gunnar Bernskötter)

Michel Penke stellt auf bleiwüsten.de das Firefox- und Chrome-Plugin Invit Verification vor, das hilft, die Echtheit von Bildern und Videos zu überprüfen, in dem es unter anderem die Metadaten anzeigt und eine Rückwärtssuche ermöglicht. All das kann man auch ohne Invit prüfen, aber das Tool macht die Überprüfung einfacher, weil es die verschiedenen Werkzeuge zusammenfasst.

Mein Lese-Tipp: Invit Verification

Michael Scheyer

Michael Scheyer

Jüngst war Michael Schleyer als Video-Reporter auf der Zugspitze, um über die Eröffnung der neuen Seilbahn zu berichten. „Das Video habe ich mit Luma Fusion auf der Rückfahrt geschnitten“, berichtet der 37-Jährige. Früher hätte er entweder sein Notebook mitschleppen müssen oder erst abends in der Redaktion schneiden können. Michael hat lange nach einer App gesucht, mit der er Videos für Schwäbische.de sowie den regionalen TV-Sender RegioTV auf dem iPad schneiden kann. „Luma Fusion ist die erste App, die zwei wichtige Funktionen bietet: Ich kann die Tonspuren links und rechts einzeln bearbeiten und ich kann das Sender-Logo direkt einbinden.“ Zum Verständnis: Bei seinen Drehs benutzt er immer zwei Mono-Mikrofone, so dass er bei einem Ausfall des primären Mikrofons noch einen Backup-Ton hat.

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Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier - vietmeierfoto.de)

Daniel Fiene (Foto: Mathias Vietmeier – vietmeierfoto.de)

Im Interview mit „Was mit Medien“ hat Ellen Schuster (@ellen_sch), Head of Digital Programming bei der Deutschen Welle, eine Checkliste für Journalisten vorgestellt, die mit Facebook oder Twitter live auf Sendung gehen wollen. Daniel Fiene, einer der beiden Moderatoren der Sendung, hat die Checkliste jetzt in seinem Blog vorgestellt.

Mein Lese-Tipp: „7 Tipps für Journalisten, die live auf Facebook und Twitter senden

Hinweis: Daniel Fiene und ich arbeiten beide bei der Rheinischen Post Mediengruppe

Michel Penke (Foto: Gunnar Bernskötter)

Michel Penke (Foto: Gunnar Bernskötter)

Michael Penke und Daniela Späth stellen auf ihrem Blog Bleiwüsten.de regelmäßig gute Tools für Journalisten vor. Diesmal hat Michael das Tool Eko getestet, mit dem man non-lineare Video-Geschichten produzieren kann – also Videos, bei denen der Zuschauer an bestimmten Punkten der Geschichte entscheiden kann, wie es weitergeht.

Sein Fazit: „Eko ist ein wirklich spannendes Tool, das etwas Neues bietet. Das Produzieren der Erzählstränge ist leicht gelernt. Allerdings dürfte das Filmen und Schneiden diverser Storylines viel Zeit in Anspruch nehmen.“

Mein Lese-Tipp: Eko

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Richard Gutjahr (Foto: Mathias Vietmeier)

Richard Gutjahr (Foto: Mathias Vietmeier)

Einmal im Jahr öffnet Richard Gutjahr einen Blick in seine Reise-Tasche und erklärt, welche Hardware in den vergangenen 12 Monaten dazu gekommen ist. In diesem Jahr zeigt er seine neue Kamera – die des iPhone 7 Plus. Und weil die „Kamera“ kleinen Klinkenstecker mehr hat, hat er verschiedene Mikrofone mit Lighting-Anschluss angeschafft.

Wie immer: Alle Empfehlungen von Richard Gutjahr sind mit dem Amazon-Shop verlinkt, so dass er bei jeder Bestellung eine kleine Provision bekommt.

Mein Lese-Tipp: „Meine Blogger-Handtasche 2017

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Christian Jakubetz (Foto: Heike Rost Photographie)

Christian Jakubetz (Foto: Heike Rost Photographie)

Christian Jakubetz, Autors des Buches Universalcode 2020 (lesen Sie meine Rezension hier) hat in seinem Blog ein paar Apps für mobiles Video-Produzieren und Schneiden sowie Fotografieren vorgestellt. Leider ist der Beitrag sehr iOS-lastig. Wer aber ein iPhone nutzt, sollte reinschauen.

Mein Lese-Tipp: „Mobile Reporting: Die besten Apps

 

 

Universalcode 2020 (Foto: Cover)

Universalcode 2020 (Foto: Cover)

Das neue Buch von Christian Jakubetz verspricht viel: Den Universalcode für den Journalismus im Jahr 2020 möchte uns der Autor präsentieren. Auf 200 Seiten beschreibt der Redaktionsberater, welche Möglichkeiten der Digital-Journalismus bietet und wie Videos, Bilder und Töne besser werden bzw. wie Social Media und Mobil Reporting funktionieren. Leider geht das Buch an vielen Stellen zu wenig in die Tiefe, so dass sich der Kauf (24,99, unter anderem bei Amazon.de) in erster Linie für Einsteiger in den Digitalen Journalismus lohnt.

Anders als die erste Fassung von Universalcode aus dem Jahre 2014 hat Jakubetz diesmal fast komplett auf Gastautoren verzichtet. Ich persönlich finde das schade, denn so bekommt man nur seine Sicht auf die Zukunft – und keinen Chor mit jeweils eigenem Blickwinkel. Einzige Ausnahme ist ein Kapitel, in dem der Bayrische Rundfunk darstellen kann, wie „Journalismus 3.0“ funktionieren soll. Aber warum kommt nur der BR zu Wort?

Nach einer Einführung in den Digital-Journalismus (Jakubetz spricht bewusst nicht von Online-Journalismus) bespricht er die einzelnen Darstellungsformen Text, Video, Audio, Foto und erklärt, wie Echtzeit-, Social- und Mobil-Journalismus funktionieren. Hier hätte ich mir entschieden mehr Tiefgang gewünscht: Statt auf vier Seiten die Dateiformate von Videos zu beschreiben, hätte ich gerne mehr praktische Tipps und App-Empfehlungen gelesen. Stattdessen empfiehlt Jakubetz im Kapitel „Das Video-Equipment“ auf knapp 3 Seiten, dass man immer ein Stativ und ein gutes externes Mikrofon benutzen soll. Konkrete Produkte oder Marken werden nicht genannt. Nur beim Thema Schnittprogramme wird es etwas konkreter: Movie Maker (Windows) bzw. iMovie (iOS , MacOS).

Ein anderes Beispiel: Ab Seite 163 beschreibt der Autor die drei wichtigsten Veränderungen des Journalismus. Das sind: Die Bedeutung linearer Programme sinkt, das Verhältnis zwischen Journalist und Konsument ändert sich radikal und wir werden immer mobiler. Wow, das ist echt neu!

Wer sich schon jetzt intensiv mit dem Wandel im Journalismus beschäftigt, der sollte das Buch von Christian Jakubetz nicht kaufen. Interessant ist das Buch für Einsteiger , die sich bisher schwer getan haben mit dem Digital-Journalismus und die in leicht verständlicher Schreibweise einen ersten Überblick bekommen möchten.

Universalcode 2020, Content + Kontext + Endgerät, Christian Jakubetz, ISBN 978-3-86764-681-9

Hinweis: Die UVK Verlagsgesellschaft hat mir ein Exemplar des Buches als E-Book kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Tabea Grzeszyk (Foto: Privat)

Tabea Grzeszyk (Foto: Privat)

Wie kann man unterwegs mit dem Smartphone Fotos, Audios und Videos aufnehmen? Welche Apps gibt es und welche Tipps gibt es aus der Praxis? Das ist das Thema eines Webinars, das Tabea Grzeszyk – freie Journalistin für Deutschlandradio, RBB, ZDF und 3sat und Gründerin von hostwriter.org – am Montagabend ab 19 Uhr gibt. Das Webinar möchte journalistische Grundlagen vermitteln und legt den Schwerpunkt auf die Videoproduktion: Bildaufbau, Kameraführung, Technik und Software.

Das Webinar „Einführung ins Mobile Reporting“ läuft im Rahmen der Torial Academy und wird moderiert von Pauline Tillmann, der Gründerin von „Deine Korrespondentin„.  Die Teilnahme ist kostenfrei.

Update (21. August 2016): Inzwischen gibt es den Mitschnitt des Webinars bei YouTube:

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Sarah Biere (Foto: Andreas Krebs)

Sarah Biere (Foto: Andreas Krebs)

Gastautorin Sarah Biere ist Videokoordinatorin bei RP Online und spezialisiert auf „mobile reporting“. Zu ihren Lieblingsapps gehören MoviePro und Videolicious. Sarah produziert täglich für die RP eigene Videobeiträge, schult die lokalen Kollegen in „mobile reporting“ und entwickelt im RP-eigenen Studio crossmediale Studioformate.

Ein großer Nachteil beim professionellen Filmen mit dem Smartphone (mobile reporting) war bisher immer die Audio-Qualität. Der iKlip A/V von IK Multimedia (@ikmultimedia) verspricht, dieses Problem zu lösen. Doch kann er sein Versprechen auch halten? Ich habe den iKlip A/V vier Wochen lang in der Praxis getestet. 

Seit zwei Jahren filme ich täglich mit dem iPhone Videos. Und ich liebe es. Das Equipment ist leicht,  die Bildqualität ist hervorragend und dank diverser Schnitt-Apps auf meinem Handy kann ich schnell und von unterwegs aus Beiträge schneiden und online stellen. Einzig die Audioqualität hat mich bisher immer ein wenig enttäuscht. Zwar gibt es sehr gute kleine Ansteckmikros speziell für iPhones, aber diese Mikros kommen bei starkem Wind trotzdem schnell an ihre Grenzen.

Auch XLR-Adapter, wie etwa der iRig PRE für rund 50 Euro, die es möglich machen professionelle Mikrofone an Smartphones anzuschließen, konnten mich bislang nicht überzeugen. Nach wenigen Einsätzen war der Adapter defekt. Das Ergebnis: gar kein Ton auf dem Video, oder unangenehme Fiep-Geräusche.

iKlip A/V: Gute Halterung und Mikro-Adapter in einem (Foto: Hersteller)

iKlip A/V: Gute Halterung und Mikro-Adapter in einem (Foto: Hersteller)

Daher war ich am Anfang sehr skeptisch im Bezug auf den iKlip A/V. Denn auf den ersten Blick scheint der iKlip A/V auch nur ein XLR-Adapter für professionelle Mikrofone zu sein, kombiniert mit einer Halterung für das Smartphone. Doch in diesem Fall wurde ich nicht enttäuscht.

Positiv überrascht hat mich zu allererst die stabile Bauart des iKlip A/V. Das Handy sitzt fest in der Halterung, eine Art Klammer, die sich individuell auf jede Smartphonegröße anpasst – das Ergebnis sind stabile, wackelfreie Bilder. Zusätzlich kann der iKlip A/V auf jedes Standardstativ geschraubt werden, dank des gängigen 1/4 Zoll 20-Gang-UNC-Gewindes. Doch auch wer nicht mit einem zusätzlichen Stativ unterwegs ist kann mit dem iKlip A/V tolle Bilder produzieren. Denn der seitliche Halte-Griff liegt gut in der Hand und mit dem Daumen können gleichzeitig alle wichtigen Funktionen gesteuert werden.

Im Griff integriert ist auch der XLR-Adapter für Profimikrofone. Man kann sowohl Funkstrecken, als auch Moderationsmikrofone mit Kabel anschließen. Über ein kleines Klinkenkabel wird der Ton dann direkt in das Smartphone übertragen. Ein weiterer Audio-Ausgang am Griff ermöglicht es einem den Ton per Kopfhörer zu überprüfen. Am Griff selber kann dann die Phantomspeisung (Tontechnik für die Spannungsversorgung von Kondensatormikrofonen mit einer Gleichspannung zwischen 9 und 48 V) aktiviert werden. Über das kleine Rädchen „Gain Control“ wird verhindert, dass der Ton übersteuert. Das Ergebnis: klarer, sauberer Ton in Spitzenqualität.

Doch für diese Tonqualität muss man auch zahlen: Rund 240 Euro (ohne Versandkosten) kostet der iKlip A/V zum Beispiel bei Amazon.de. Das ist sicher kein Schnäppchen. Es ist aber eine lohnenswerte Investition für alle, die regelmäßig professionelle Videos mit ihren Smartphones produzieren. Für alle Hobby-Filmer reichen gängige Ansteckmikros wie etwas das Rode smartLav+ Lavalier-Mikrofon für rund 55 Euro bei Amazon.de.

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Die Links zum Amazon-Shop sind so genannte Partner-Shop-Links. Journalisten-Tools erhält einen kleinen Teil des Kaufpreises als Provision.

Hinweis: Die Firma IK Multimedia hat Sarah Biere die Halterung zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.