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Mit Datally können Android-User ihr mobiles Datenvolumen schonen


Nicht alle haben mehrere GByte Daten-Volumen im Monat in ihrem Mobilfunktarif frei. Ihnen hilft die kostenfreie App Datally, die Google für seine Android-Plattform entwickelt hat. Die App zeigt das bisher verbrauchte Volumen an und erlaubt es, einzelnen Apps den mobilen Datenzugriff zu sperren bzw. freizugeben. So kann man besser entscheiden, welche Apps unterwegs Daten senden bzw. empfangen können.

Direkt auf dem Startbildschirm zeigt Datally an, wie viele Daten am aktuellen Tag geflossen sind und welche zwei Apps besonders viel Traffic verursacht haben. Wird der Datenspar-Modus aktiviert, blockiert Datally automatische dutzende Apps, darunter  Twitter, Blendle und TomTom. Möchte der Anwender diesen Apps den mobilen Internet-Zugang erlauben, muss er sie einzeln freischalten.

Besonders praktisch: Während man eine App  nutzt, zeigt ein kleiner Zähler am rechten Rand, wie viel Daten diese App bereits verbraucht hat. Auf Knopfdruck kann man dieser App den Zugang sofort versperren.

Wer unterwegs surfen möchte, dem sucht Datally auf Wunsch gute WLANs in der Umgebung und informiert über die Distanz und ob der Zugang ohne Kennwort möglich ist.

Einen Nachteil hat Datally aber: Um die Datenmengen erfassen zu können leitet die App den Traffic über eine VPN-Verbindung und Google-Server. Der Suchmaschinen-Riese verspricht, nicht in den Traffic der User zu gucken. Wer aber zum Beispiel den Telekom-Zusatztarif StreamOn nutzt, muss aufpassen, denn dann kostet die Nutzung von Musik- und Video-Diensten doch Geld, weil der Traffic nicht direkt zu den Servern läuft und von der Telekom entsprechend nicht berücksichtigt werden kann.

Für iOS-User gibt es leider keine vergleichbare App. Aber, nicht weinen, iOS bietet viele der hier genannten Funktionen selbst an: Unter Einstellungen / Mobiles Netz kann man für jede App einsehen, wie viel Daten sie bislang übertragen hat und man ggf. den mobilen Zugang blockieren. Dort gibt es auch eine Übersicht, wie viel mobiles Datenvolumen im „Aktuellen Zeitraum“ verbraucht wurde. Dummerweise setzt Apple den Zähler am Monatsanfang nich wieder auf Null zurück. Das muss der Anwender manuell manchen. So komfortabel wie Datally ist iOS an der Stelle nicht.

Der 41-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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