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Seit ein paar Wochen nutze ich ToDoIst und ich bin begeistert. Seither suche ich nach Anregungen, wie ich meine täglichen Aufgaben in dem Tool noch besser organisieren kann. Hier die Tipps, die mir besonders gut helfen.

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Viele Jahre lang habe ich meine täglichen Todos mit Omnifocus und dem Prinzip Getting Things Done organisiert. Zuletzt hatte ich aber das Gefühl, dass die Software sich nicht richtig weiter entwickelt und die Oberfläche langsam Staub ansetzt. Deshalb bin ich auf ToDoIst umgestiegen, über das ich bislang viel Positives gehört habe. Ein erster Erfahrungsbericht.

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© Kaspars Grinvalds – Fotolia.com

© Kaspars Grinvalds – Fotolia.com

Jeder kennt das: Man findet im Netz einen interessanten Text, den man später in Ruhe lesen möchte. Jetzt kann man den Text in Evernote oder OneNote speichern oder in Lese-Dienste wie Pocket oder Instapaper. Viel einfacher und kostenfreie ist emailthis.me. Dahinter steht ein Entwickler aus Indien, der eine einfache Idee sehr gut umgesetzt hat.

Der Dienst emailthis.me ist schnell erklärt: Im Browser – unterstützt werden Chrome, Firefox und Safari – wird ein so genanntes Bookmarklet gespeichert, das ist genau genommen ein Lesezeichen mit einem kleinen Programm dahinter. Ein Klick darauf und der gerade angezeigte Artikel wird – ohne Werbung und ohne „Rahmen“ an die eigene E-Mail-Adresse geschickt und wartet dann in der eigenen Inbox auf die Lektüre. Genial, weil man so kein Programm auf Smartphone, Tablet oder Computer installieren muss, um einen Beitrag zu lesen.

Noch einfacher als vom Rechner aus läuft das Sichern von Artikeln auf Smartphone und Tablet: Einfach die Teilen-Funktion benutzen, um den Link an save@emailthis.me zu schicken. Binnen weniger Minuten wird der Artikel ohne Werbung und ohne Rahmen zurückgeschickt. Idealerweise speichert man diese E-Mail-Adresse in seinem Adressbuch, um sie nicht jedesmal eintippen zu müssen.

Praktisch: Die E-Mail mit dem gespeicherten Beitrag hat als Absende-Kennung immer bot@emailthis.me, so dass man die E-Mails ganz einfach filtern und zum Beispiel in einen Unterordner verschieben kann, um die eigene Inbox frei zu halten.

Die E-Mail-Adresse, die man bei der einmaligen Registrierung angeben und per Klick auf den zugeschickten Link bestätigen muss, wird laut Entwickler nur dafür benutzt, um den Nutzern die bestellten Artikel zu mailen und wichtige Update-Hinweise. Ich habe meine private E-Mail-Adresse für den Test benutzt und nicht mehr Spam als sonst beobachtet.

Emailthis.me ist kostenfrei, aber der Entwickler bittet um eine Spende von 19 US-Dollar pro Jahr, wenn man den Dienst regelmäßig benutzt. Strammer Preis, wenn man bedenkt, dass dafür seine Arbeit und ein oder zwei Server bezahlt werden müssen, die den Artikel „entkernen“ und dann per E-Mail verschicken. Zum Vergleich: Pocket – ein deutlich professionellerer Dienst mit Archivierung und Apps – verlangt 40 Euro im Jahr und ist in der Basis-Version kostenfrei. 5 US-Dollar hätte ich gespendet.


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Angelika Unger (Foto: Jaane Christensen)

Angelika Unger (Foto: Jaane Christensen)

Angelika Unger, Redakteurin bei Impulse, bekennt: „Ich bin Bookmark-Messie“. Für ihre beruflichen und privaten Bookmark nutzt sie das Tool der Firma „favattic.com“, das ihr eine Kollegin empfohlen hat. Die Firma Favattic.com hat mir den Kontakt zu Frau Unger vermittelt.

Warum braucht man einen Bookmark-Manager?

Ich habe früher meine Lesezeichen im Browser verwaltet, aber a) habe ich da den Überblick verloren und b) konnte ich nicht von jedem Rechner – auch unterwegs – auf meine Lesezeichen zugreifen.  Beide Probleme löst favattic.com. Der Bookmark-Manager hat zudem den Vorteil, dass ich meine beruflichen Bookmarks mit Kollegen teilen kann.

Die Bookmark-Sammlung von Angelika Unger (Foto: Screenshot)

Die Bookmark-Sammlung von Angelika Unger (Foto: Screenshot)

Welche Links speichern Sie?

Ich speichere die Adressen, die ich häufig besuche, zum Beispiel die der wichtigsten Konkurrenz-Seiten, aber auch SEO-Tools. Und ich speichere sehr gerne Texte, die ich später noch lesen möchte.

Und wie organisieren Sie Ihre Links?

Die Links kann ich auf zwei Ebenen sortieren: einmal mit Reitern und darunter in Ordner. Einen Reiter kann man für andere User freigeben, mit denen man zum Beispiel an einem Thema recherchiert. Zahlende User können mehr als einen Reiter freigeben.

Hinweis: Die Firma Favattic.com wollte auf Journalisten-Tools.de einen Gastbeitrag veröffentlichen. Das habe ich abgelehnt, weil ich nicht möchte, dass eine Firma ihr eigenes Tool vorstellt – es sei denn, der Beitrag ist eindeutig als Werbung gekennzeichnet und ich erhalte Geld für die Veröffentlichung. Ein Kompromiss ist das Interview mit der Userin Angelika Unger.

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