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iPhone-App „Something good to read“ macht Twitter-Lese-Tipps besser lesbar


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App-Icon Something Good to read

Das Icon von Something (Foto: Screenshot)

Twitter ist für mich eines der besten Tools, um Lese-Empfehlung zu bekommen. Dafür muss man allerdings fortlaufend die Twitter-Timeline verfolgen und spannende Empfehlungen sofort lesen oder für eine spätere Lektüre speichern (ich nutze hierfür Pocket). Der Nachteil: Auf die Dauer wächst der Stapel ungelesener Texte und man verliert die Lust.

Die neue iPhone-App Something (@Something) hat einen interessanten Ansatz zur Lösung des Problems gewählt: Einmal mit dem eigenen Twitter-Account verbunden, lädt sie fortan automatisch die Texte herunter, die in der Twitter-Timeline empfohlen wurden und macht sie offline verfügbar.

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Something hat einen übersichtlichen Lese-Modus, bei dem die Quelle sehr unscheinbar angezeigt wird (Foto: Screenshot)

Wer die App öffnet, hat sofort einen Artikel in einem Lese-Modus auf dem Schirm und muss nicht erst in der Twitter-Timeline suchen oder in seinem Später-Lesen-App in einer langen Liste auswählen, was interessant sein könnte. Der Autor erklärt in seiner FAQ, dass er bewusst keine Artikel-Listen anzeigt, weil Beta-Tests gezeigt hätten, dass man dann weniger liest als wenn man sofort einen Text präsentiert bekommt. Gefühlt würde ich im Recht geben, denn ich habe bei Pocket immer öfter das Problem, dass ich vor lauter Listen-Einträgen nicht weiß, wo ich anfangen soll zu lesen.

Um die Masse an Empfehlungen zu reduzieren, lernt die App: Liest man einen uninteressanten Artikel, wischt man ihn nach links weg und wenn man einen guten Text gefunden hat, nach rechts. Auf die Weise – so verspricht der britische Entwickler – lernt die App, welche Texte man gerne liest und empfiehlt künftig diese.

Im Test auf einem iPhone 6 (die App gibt es bislang nur für iPhone, ein iPad-Version ist in Arbeit und auch Android soll folgen) lernte die App recht schnell und schon nach wenigen Wisch-Aktionen wurden die Empfehlungen besser. Schön finde ich auch, dass die App den jeweiligen Tweet – in dem der Text empfohlen wurde – mit anzeigt und es so sehr einfach macht, einen Text selbst bei Twitter zu empfehlen. Da die App keine Archiv-Funktion hat, kann man Texte für eine spätere Lektüre an Pocket oder andere Tools wie Instapaper weiterleiten.

Twitter-Einsteigern empfehle ich meinen Beitrag „Twitter-Starthilfe: Die wichtigsten Begriffe und Tipps für den Einstieg„. Und wer Twitter auch zur Recherche nutzt, der sollte „So verifizieren Sie Bilder und Videos aus Facebook, Twitter und Google Plus“ lesen. Mehr Beiträge rund um Twitter finden Sie in meinem Themen-Schwerpunkt Twitter.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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