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Umfrage-Ergebnis: DEN Messenger gibt es leider nicht


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© Antonioguillem – Fotolia.com

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Ende Juli hatte ich hier auf Journalisten-Tools.de die Frage gestellt: „Welchen Messenger benutzen Sie?“ Die Antworten sind nicht repräsentativ, geben aber ein interessantes Bild ab: WhatsApp und der Facebook Messenger werden von vielen Usern parallel genutzt. Wenige Journalisten setzen dagegen auf Threema oder die App Signal (iOS) bzw. Textsecure (Android), mit denen sich verschlüsselte Nachrichten austauschen lassen.

Damit hatte ich gerechnet

Der Facebook Messenger oder WhatsApp – beides Facebook-Dienste – nutzen fast alle User, die auf meinen Aufruf reagiert hatten. Kein Wunder, dass der Facebook Messenger die zweithäufigst heruntergeladene App aller Zeiten ist (nach Facebook) und Whatsapp immerhin auf Platz 6 landet (Quelle: Sarah Marshalls Blogpost zum Messaging Apps Event). Parallel wird auch die „gute alte“ SMS immer noch genutzt. Vermutlich aus zwei Gründen: Jedes noch so alte Handy kann SMS-Nachrichten empfangen und senden – und der Dienst ist dank vieler Flatrates inzwischen nicht mehr so teuer. Erinnern Sie sich noch an die Zeit als eine SMS 19 Cent kostete? Damals wollte kein Mobilfunk-Provider zugeben, wie hoch die Marge bei diesen kleinen Nachrichten war. Vermutlich wären selbst Drogen-Dealer blass vor Neid geworden. 🙂

Womit ich nicht gerechnet hätte

Was mich wiederum überrascht hat: Zwei von sieben Usern, die einen Kommentar unter meinem Beitrag hinterlassen haben, setzen auf die Signal-App von Open Whisper Systems. Mit dieser App lassen sich kostenfrei verschlüsselte Nachrichten austauschen und sogar Telefonate führen. Der offen zugängliche Quellcode erlaubt es jedem, die Sicherheit der App zu überprüfen – entsprechende Fachkenntnis vorausgesetzt. Immerhin hat sogar Edward Snowden mehrfach die Dienste von Open Whisper Systems empfohlen. Für Android-User heißt die passende App „TextSecure„. Nachrichten lassen sich zwischen beiden Diensten – und damit zwischen iOS und Android – austauschen.

Userin Petra H. setzt derweil auf die Schweizer App Threema, die ich jüngst in einem Beitrag vorgestellt hatte. WhatsApp hat sie gelöscht und wer kein Threema nutzt, kann sie per iMessage (einem Dienst, den es nur für iPhone und Mac OS gibt) erreichen. Threema gilt dank seiner Verschlüsselung und des Server-Standortes Schweiz ebenfalls als sicher, allerdings ist der Quellcode der App nicht öffentlich.

Christina Quast

Christina Quast

Die Dortmunder Journalistin und Journalisten-Tools.de-Gastautorin Christina Quast nutzt derweil GroupMe. Von der App hatte ich zugegebenermaßen noch nie gehört: GroupMe funktioniert auf fast allen Plattformen (sogar im Browser) und gehört inzwischen Skype, also zu Microsoft.

Das habe ich gelernt

Ich muss mir die Signal-App unbedingt genauer anschauen. Threema habe ich auch mal probiert, aber – um ehrlich zu sein – schnell wieder aufgegeben, weil es mich genervt hat, dass die Push-Nachrichten immer nur sagten, WER mir geschrieben hat und nicht WAS. Das verlangsamte meine private Kommunikation doch erheblich. Das ist der Preis für eine verschlüsselte Kommunikation, denn die eigentliche Nachricht wird erst beim Öffnen der App durch die App selbst entschlüsselt. Seither nutze ich wieder iMesssage und den Facebook Messenger. WhatsApp nutze ich nicht auf meinem privaten Handy.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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