Neue Beiträge per

RSS-Feed

Folgen Sie uns auf

Twitter

Folgen Sie uns auf

Journalisten-Tools.de finden Sie auch auf

Facebook

Journalisten-Tools.de auf

Mehr als 2.500 User haben den Newsletter schon abonniert!

Jetzt abonnieren

Newsletter

abonnieren

Alternote: Der alternative Mac-Client für Evernote


EmpfehlenShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInBuffer this pageEmail this to someonePrint this page

Sie möchten Evernote benutzen, der Original-Client für den Mac ist Ihnen aber zu unübersichtlich? Dann könnte Alternote (Im MacAppStore für 6,99 Euro; 3 Tage Testversion auf der Website) eine Alternative sein. Die Software aus der Ukraine kommuniziert mit den Evernote-Servern und konzentriert sich ganz auf das Suchen und Bearbeiten von Notizen.

Alternote sieht aufgeräumter und schicker aus als der Evernote-Mac-Client (Foto: Screenshot)

Alternote sieht aufgeräumter und schicker aus als der Evernote-Mac-Client (Foto: Screenshot)

Im Vergleich zu Evernote wirkt Alternote fast schon spartanisch. Nach dem Start verbindet sich das Tool mit dem Evernote-Server (nach Angaben der Entwickler direkt und ohne Umweg über andere Server) und lädt alle oder ausgewählte Notizbücher erstaunlich schnell herunter. Das Design ist dreispaltig: Ganz Links die Notizbücher und die Schlagwörter, in der mittleren Spalte die einzelnen Notizen und rechts der Inhalt der ausgewählten Notiz. Praktisch: Die Schlagwörter werden bei Alternote direkt in der Spalte angezeigt und nicht wie bei Evernote auf einer Seite, die erst aufgerufen werden muss. Dafür synchronisiert Alternote nicht die favorisierten Notizen aus Evernote (das wird laut Entwickler von der Evernote-Schnittstelle nicht unterstützt), weshalb man die Favoriten in Alternote erneut festlegen muss.

Pro

Alternote hat einen Modus für konzentriertes Schreiben (Foto: Alternote)

Alternote hat einen Modus für konzentriertes Schreiben (Foto: Alternote)

Wer Evernote in erster Linie als Notiz- und Schreib-App benutzt, findet in Alternote eine sehr aufgeräumte Oberfläche, die unter anderem Markdown unterstützt: Eine Raute vor und nach einem Wort bzw. Satz macht aus ihm eine Überschrift. Kursiv und Fett werden – anders als zum Beispiel bei iA Writer – nicht unterstützt. Auf Wunsch blendet Alternote beim Schreiben die anderen Spalten aus, so dass man sich besser auf den reinen Text konzentrieren kann. Auch die Formatierung von Wörtern ist clever gelöst: Statt ständig die Formatier-Leiste anzuzeigen, blendet Alternote diese nur ein, wenn man ein oder mehrere Wörter markiert hat. Dieser minimalistische Ansatz erinnert stark an die derzeit noch immer im Beta-Stadium befindliche neue Evernote Web Oberfläche. Ich kann nur spekulieren, ob Evernote da letztlich im Web ein Bedienkonzept ausprobiert, das später auch in den Windows- und Mac-Clients genutzt werden soll.

Contra

Der aufgeräumten Oberfläche fallen dafür einige Evernote-Funktionen zum Opfer, darunter Erinnerungen, Work Chat und den Präsentationsmodus. Das sei auch gewollt, denn Alternote soll sich vom kostenfreien Evernote-Clienten bewusst unterscheiden.

Was mir im Test auffiel: Während der Evernote-Mac-Client nach meinem Gefühl sehr oft die Synchronisation mit dem Evernote-Server anstößt, wird Alternote selten aktiv. Mir persönlich zu selten, denn die Synchronisation gibt einem doch das beruhigende Gefühl, dass die Daten sicher sind.

Da ich mit Evernote viel recherchiere und dafür Texte aus dem Web in Evernote speichere, habe ich eine weitere Funktion vermisst: Evernote hat einen praktischen Textmarker um wichtige Passagen in Texten zu markieren. Diese Funktion bietet Alternote nicht.

Fazit

Wer Evernote gerne nutzt – den echten Mac-Client aber inzwischen zu überladen findet – sollte die 3-Tage-Testversion von Alternote kostenfrei herunterladen und mal damit rumspielen. Mit Alternote bekommt man eine aufgeräumtere Oberfläche, ohne mit seinen Notizen in eine andere Cloud umziehen zu müssen. Und im Herbst soll es laut FAQ von Alternote auch eine iPhone/iPad-Version geben.

Wie Sie Evernote für Recherche, Organisation und Produktion am besten nutzen, erfahren Sie in meinem Themen-Schwerpunkt Evernote.

[wysija_form id=“4″]

Der 41-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

Schreibe einen Kommentar

Einfaches HTML ist erlaubt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Abonnieren Sie weitere Kommentare zu diesem Beitrag per RSS