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OneNote für Journalisten: Die Microsoft-Alternative zu Evernote


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Stefan Malter Foto: XX

Stefan Malter

Den Zeitpunkt für die Veröffentlichung seines Buches „OneNote für Journalisten“ (Amazon) hätte Stefan Malter kaum besser wählen können: Konkurrent Evernote hat vor ein paar Monaten die Preise angehoben und jüngst mit der Idee für Aufmerksamkeit gesorgt, zu Zwecken der Produktverbesserung auf die Inhalte der Kunden-Notizen zugreifen zu wollen. Für 14,95 Euro liefert Malter, der hauptberuflich Chefredakteur des TV-Lernsenders nrwision ist, auf gut 200 Seiten einen guten Einstieg in das digitale Gedächtnistool von Microsoft.

Was ist OneNote überhaupt?

Die Idee ist einfach: Ich kann digitale Inhalte aller Art, also Notizen, Webseiten, Fotos, PDF-Dateien, Word-Dokumente und E-Mails an einer zentralen Stelle speichern und von so ziemlich jedem Gerät aus abrufen und bearbeiten. Mit Zusatz-Apps kann ich mein Smartphone als Scanner benutzen, um Dokumente in OneNote zu speichern. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, dass seine Texte nicht in vielen Word-Dokumenten gespeichert sind, sondern in einem großen digitalen Notizbuch, as man im Volltext durchsuchen kann, wird das nicht mehr missen wollen.

Was unterscheidet Evernote und OneNote aus Ihrer Sicht?

OneNote ist leichter erlernbar, weil die Bedienung sehr an die bekannten Office-Produkte wie Word und Excel erinnert. Die Struktur mir Registern ist zudem von den realen Ordnungsmappen oder Hängeregistern bekannt.

Der Funktionsumfang ist nahezu identisch und man merkt, dass Microsoft OneNote – nachdem es lange Zeit ein Schattendasein führte – inzwischen kräftig weiterentwickelt wurde. Ein Highlight ist die Schrift-Erkennung, die handschriftliche Notizen auf Knopfdruck in Druckschrift verwandelt. Das kann Evernote nicht.

OneNote ist zudem – anders als Evernote – kostenfrei. Wenn man seine Notizbücher nicht lokal sondern in der Microsoft Cloud speichern möchte, bekommt man 5 GByte geschenkt und zahlt für 50 GByte 2 Euro im Monat. Das ist deutlich günstiger als Evernote, wo die kostenpflichtigen Accounts bei 30 Euro im Jahr beginnen.

Wo sehen Sie die Schwächen von OneNote?

Die mobilen Apps haben derzeit noch nicht den Funktionsumfang der Desktop-Versionen, die es für Windows und Mac gibt. Das ist aus meiner Sicht der größte Nachteil.

Sie sprachen über die Speicherung der Notizbücher in der Cloud: Welche Daten speichern Sie in der Cloud?

Ich unterscheide bei meinen Notizbüchern: Interview-Vorbereitungen, Reisepläne oder Artikel-Entwürfe speichere in der Cloud, weil ich so die Informationen mit Kollegen sehr einfach teilen kann. Andere Informationen, wie zum Beispiel Kontaktdaten, schreibe ich in Notizbüchern, die ich nur lokal auf meinem Computer gespeichert habe. Der Nachteil ist dann allerdings, dass ich diese Daten nicht von unterwegs aus abrufen kann.

Spannend finde ich den Ansatz, dass Microsoft Firmenkunden inzwischen anbietet, ihre Daten in Rechenzentren in Deutschland zu speichern. Vielleicht bieten sie das auch eines Tages für Privatkunden an.

Gerade Journalisten sollten sich dieser Problematik bewusst sein und überlegen, wo sie ihre Daten speichern wollen.

Mehr Informationen zum Buch, unter anderem das Inhaltsverzeichnis, gibt es auf der Website onenote-fuer-journalisten.de

Die Links zum Amazon-Shop sind so genannte Partner-Shop-Links. Journalisten-Tools erhält einen kleinen Teil des Kaufpreises als Provision.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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