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Franz: Ein Messenger für 23 Dienste – darunter Slack, Skype, Facebook Messenger und WhatsApp


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Wer mit Kollegen oder Freunden per Messenger kommuniziert, kennt das Problem: Ein Tool reicht nicht. Nutzt man intern vielleicht Slack oder Hipchat, erreicht man Freunde zumeist per Facebook Messenger, WhatsApp oder Skype. Also muss man mehrere Browser-Fenster gleichzeitig öffnen, um auf mehreren Kanälen erreichbar zu sein. Diesen Missstand möchten zwei Österreicher mit „Franz“ lösen. Das kostenfreie Tool öffnet in einer Anwendung bis zu 23 verschiedene Messenger-Dienste und kann sogar mehrere Accounts eines Dienstes parallel öffnen. Hier die Übersicht:

Franz unterstütz 23 Messenger-Dienste - in einer App (Foto: Screenshot)

Franz unterstütz 23 Messenger-Dienste – in einer App (Foto: Screenshot)

Die technische Umsetzung ist so simpel, wie genial: Franz öffnet die Web-Versionen der verschiedenen Tools und zeigt sie mit je einem Reiter an. So gesehen ist Franz nicht viel mehr als ein Browser. Auf die Weise kann man sehr einfach weitere Dienste hinzufügen – aber leider präsentiert sich auch jeder Dienst in seiner typischen Oberfläche. Die Kunst besteht darin, den Hinwies für neu eingehende Nachrichten zu vereinheitlichen, damit das App-Icon die Zahl der ungelesen Nachrichten für alle Dienste anzeigt.

Ich persönlich fände es ja schicker, wenn alle Dienste in einer einheitlichen Oberfläche präsentiert würden – aber das wäre zweifelsohne technisch deutlich aufwändiger und könnte auch dazu führen, dass die Programmierer teilweise unerlaubte Schnittstellen nutzen müssten. Immerhin muss man sich deshalb bei Franz nicht einloggen und jeder Dienst kommuniziert direkt mit seinen Servern – und nicht über einen zentralen Dienst der Franz-Entwickler.

In einem Interview mit Golem.de hat Entwickler Stefan Malzer eine Mobil-Version von Franz in Aussicht gestellt. Für Privatanwender soll sein Tool kostenfrei bleiben. Ein Geschäftsmodell sehen Malzer und sein Partner Jonathan Burke in der geschäftlichen Nutzung von Franz.

Franz ist aktuell für Mac, Windows und Linux erhältlich und kostet nichts.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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