Sie schreiben viele E-Mails und möchten nicht die Web-Oberfläche Ihres E-Mail-Anbieters nutzen: Dann empfehle ich Ihnen Postbox für einmalig 14 Euro. Das Programm erinnert stark an Thunderbird, sieht aber wie die konsequente Weiterentwicklung des kostenfreien Mozilla-Programms aus.

Wofür ist Postbox nützlich?

Ich schätze an Postbox die konsequente Tastatur-Bedienung und die Möglichkeit, mit Textbaustein-Plugins wie Quicktext E-Mails schneller zu beantworten als mit dem Mac-Standardprogramm Mail.

Postbox arbeitet sehr gut mit GoogleMail-Konten zusammen und unterstützt dann auch die vom Google-Dienst bekannten Funktionen wie Labels, „VIP-Mailbox“ und sogar die Google-Tastaturkürzel. Neben Google werden aber auch alle anderen IMAP-Postfächer unterstützt. Ich nutze Postbox zum Beispiel mit mehreren 1&1-Postfächern.

Diskussionen werden von Postbox automatisch erkannt und die E-Mails untereinander angezeigt. Direkt unter einer Nachricht wird ein Feld für eine „Schnelle Antwort …“ angezeigt: Antwort reinschreiben und auf Knopfdruck abschicken, fertig. Und mit einem Druck auf die Taste A wird die E-Mail sofort archiviert. Ideal für User, die alle E-Mails in einem Ordner ablegen.

Um E-Mails im Postfach schnell wiederzufinden, unterstützt Postbox virtuelle Ordner: Diese sind letztlich eine Suche im Postfach und zeigen dann auf einen Blick alle Nachrichten mit bestimmten Stichwörtern. Auf die Weise muss man seine E-Mails nicht in dutzenden Unterordnern verteilen.

Sehr praktisch ist die integrierte Dropbox-Unterstützung: Verbindet man Postbox mit einem Dropbox-Account, werden Datei-Anhänge auf Wunsch automatisch in die Dropbox hochgeladen und in die E-Mail nur noch ein Link zum Download integriert. Das Versenden der E-Mail geht so deutlich schneller und man spart im eigenen Postfach und beim Empfänger Speicherplatz im Postfach.

Automatisch holt sich Postbox von Facebook, Linkedin oder Gravatar die Profil-Fotos der User und zeigt diese künftig neben den E-Mails an. Auf Wunsch kann man direkt aus Postbox heraus Nachrichten auf Facebook, Twitter oder Linkedin posten.

Mit Postbox kann man praktischerweise alle Plugins für Thunderbird nutzen. Mit diesen kleinen Zusatz-Programmen kann man den Funktionsumfang blitzschnell erweitern.

Kostenfreie 30-Tage-Version

Wer nicht gerne die Katze im Sack kauft, kann Postbox 30 Tage kostenfrei nutzen und dann erst eine Lizenz kaufen. Bezahlt wird einfach mit Kreditkarte oder Paypal.

Update (2. Dezember 2015): Postbox kostet inzwischen 14 (statt wie bisher 7 Euro) und es gibt keinen Rabatt mehr, wenn man mehr als eine Lizenz kauft. Ich habe den Beitrag entsprechend aktualisiert.

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