10 Tools, die meine Arbeit besser machen (Gastbeitrag)

Daniel Hüfner (Foto: Sven Hüfner)

Daniel Hüfner (Foto: Sven Hüfner)

Daniel Hüfner ist Redakteur und Chef vom Dienst bei t3n, dem Netzwerk & Magazin für digitale Zukunft. Erfahrungen im Journalismus sammelte der studierte Wirtschaftsgeograph erst bei einer Lokalzeitung, später dann als Korrespondent im Silicon Valley. Dauerhaft erreichbar bei Twitter unter @hexitus.

iA Writer

iA Writer ist das Schreibprogramm meines Vertrauens. Funktioniert wie alle Markdown-Editoren auch, mit dem Unterschied, dass das kostenpflichtige Tool (21,99 Euro für Mac) eine sehr praktische Syntax-Kontrolle an Bord hat. Bedeutet: Geschriebene Texte lassen sich auf Adjektive, Verben oder Konjunktionen durchleuchten. Ideal also, um überflüssige Füllwörter ausfindig zu machen und Texte zu verbessern.

Deepl.com

Gelegentlich komme ich für ein besseres Verständnis von Passagen aus englischsprachigen Fachtexten nicht umhin, sie durch ein Übersetzungsprogramm zu jagen. Den beliebten Google-Translator habe ich jedoch nie wieder benutzt, nachdem ich auf Deepl.com gestoßen bin. Der Übersetzungsdienst des Kölner Software-Startups liefert dank einer Künstlichen Intelligenz deutlich bessere Ergebnisse!

anderes-wort-fuer.de

Meine erste Anlaufstelle, wenn es um Synonyme für häufig verwendete Wörter in Texten geht. Auch wenn mir mal nicht auf Anhieb das passende Fremdwort einfällt, hilft die Website enorm. Trotzdem versuche ich es beim Schreiben von Texten mit dem Sprachkritiker Bastian Sick zu halten, der schon vielen Journalisten eine „Sucht nach Synonymen“ attestiert hat.

Wunderlist

Meine privaten wie beruflichen Aufgaben verwalte ich seit Jahren mit Wunderlist. Die App ist schlicht im Design, einfach in der Benutzung und vielseitig in den Funktionen. Außerdem ist sie kostenlos.

Pocket

Um interessante Online-Artikel für das spätere Lesen Zuhause oder unterwegs zu speichern, nutze ich Pocket. Optisch ist die App ansprechend gestaltet und lässt sich auch in der kostenlosen Version ohne Weiteres nutzen. Alternative: Instapaper!

Piezo

Interviews gehören zu meiner beliebtesten Darstellungsform. Leider lässt sich nicht jedes Gespräch vor Ort führen, sodass ich auf Skype zurückgreife. Zu Transkriptionszwecken nehme ich jedes Gespräch auf – und zwar mit Piezo. Das kostenpflichtige Mac-Programm (einmalig 25 Euro) erweist mir seit Jahren einen zuverlässigen Dienst und besticht durch tolle Audioqualität.

Citymapper

Auch wenn sich Wirtschaftsredakteur eher nach einem Schreibtischjob anhört, so bin ich aufs Jahr gerechnet doch sehr viel unterwegs. Bei Startups oder auf Konferenzen, vor allem in Berlin und anderen Großstädten in Europa und der Welt. Die App Citymapper hilft mir, mich in jeder Stadt im ÖPNV-System zurechtzufinden und rechtzeitig zum Termin zu kommen.

Pocketcasts

Wie viele andere Journalisten höre ich regelmäßig Podcasts zu allen Themen in und außerhalb meiner Filterblase. Und für mich gibt es keine bessere Podcast-App als Pocketcasts. Toll ist die plattformübergreifende Verfügbarkeit (Smartphone und Desktop), eine zuverlässige Synchronisierung und die Discover-Funktion. Außerdem lassen sich spannende Stellen in einem Podcast als Snippet teilen. Sehr praktisch!

Refind

Zu meinen häufig genutzten Recherche-Werkzeugen gehört auch Refind. Ähnlich wie beispielsweise Nuzzle präsentiert mir der Online-Dienst (gibt es auch als App) jeden Morgen alle Artikel, die von meiner Twitter-Bubble am häufigsten geteilt wurden. Einziger Nachteil: Darunter sind oft auch ältere Artikel, was schon das ein oder andere mal für Verwirrung gesorgt hat.

Pixelmator

Auch die Bildbearbeitung gehört für mich zu einer der häufigsten Aufgaben im Online-Journalismus, schließlich müssen viele Artikelbilder optimiert, freigestellt oder ins richtige Seitenverhältnis gebracht werden. Dafür nutze ich Pixelmator, das im Vergleich zu Photoshop mit einem Einmalpreis von 33 Euro sehr erschwinglich ist.

Was sind Ihre zehn wichtigsten Tools, ohne die Sie nicht arbeiten möchten? Schreiben Sie einen Gastbeitrag für Journalisten-Tools.de.

3 Responses to “10 Tools, die meine Arbeit besser machen (Gastbeitrag)”

  1. Saleh

    Hallo,

    ich möchte gerne zu diesen Tools noch http://www.voicedocs.com/de auch hinfügen.

    İn Voicedocs kann man Audiofragmente zum ausgewählten Text abspielen lassen, weil Audiofragmente mit den Zeitintervalle verknüpft sind.

    Man braucht keine Ausstattung wie z.B: Fusspedal, Headset usw.

    LG
    Saleh

    Antworten
  2. Paul Wilke

    Deepl.com kannte ich noch nicht und hat in einem ersten Versuch gegenüber Google ein deutlich besseres Ergebnis gezeigt. Danke für den Tip!

    Antworten

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