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Das iPad ist ein 90-Prozent-Device


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Zum Schreiben von Beiträgen ist das iPad mit Tastatur ideal (Foto: Sebastian Brinkmann)

Zum Schreiben von Beiträgen ist das iPad mit Tastatur ideal (Foto: Sebastian Brinkmann)

Wenn ich beruflich oder privat ein paar Tage verreise, bin ich immer hin und her gerissen: Was soll ich mitnehmen, um Beiträge für Journalisten-Tools.de zu schreiben und ein paar E-Mails zu beantworten? Mein iPad (in meinem Fall ein iPad Pro mit 9,7-Zoll-Display) oder mein MacBook Pro (inzwischen gut drei Jahre alt, aber dank 16 GByte RAM immer noch hinreichend schnell).

Dank externer Tastatur (in meinem Fall eine Logitech Keys-to-Go) und der App Ulysses lassen sich Blog-Beiträge für Journalisten-Tools.de ganz gut auf dem iPad schreiben, aber das Online-Stellen auf dem iPad nervt mich: Die WordPress-Oberfläche kann ich mit dem Finger nicht so schnell bedienen wie mit der Maus. Ganz zu schweigen davon, dass bestimmte WordPress-Erweiterungen – wie mein Newsletter-Plugin Mailpoet – auf dem iPad nicht sauber funktionieren. Da habe ich im Juni 2016 auf Kreta weilend doof aus der Wäsche geguckt als mir auffiel, dass ich meinen Newsletter nicht auf dem iPad fertig bauen konnte, weil die Mailpoet-Oberfläche nicht Tablet-optimiert ist. Zum Glück hatte das Hotel einen „Internet-Raum“ mit alten PCs – die aber immerhin eine aktuelle Firefox-Version hatten.

Zweites Beispiel: Dank SD-Kartenleser für das iPad (ich möchte nicht über den Preis sprechen) kann ich Fotos direkt in das iPad einlesen und dank iCloud mit meinem Rechner daheim synchronisieren. Feine Sache – hätte Apple beim „kleinen“ Pro keinen USB2-Anschluss verbaut, weshalb die Fotos (in meinem Fall RAW-Dateien) elend langsam eingelesen werden. Immerhin kann man die Fotos dann auf dem iPad mit „Fotos“ sortieren und die schlechten Aufnahmen löschen. Nur leider kann man sie nicht wirklich nachbearbeiten, denn die Fotos-Erweiterung des Macs laufen auf dem iPad nicht.

Drittes Beispiel: Für Präsentationen könnte das iPad aufgrund seiner Größe ein ideales Gerät sein. Keynote gibt es auch für iOS und die App synchronisiert Präsentationen dank iCloud wunderbar zwischen Mac und iPad bzw. iPhone. Blöd nur, das im Präsentationsmodus auf dem iPad entweder die Notizen der aktuellen Folie und die nächste Folie angezeigt werden oder die aktuelle Folie und die dazu passenden Notizen. Mir fehlt da eindeutig der Modus, der mir die aktuelle Folie (mit Notizen) und die nächste Folie anzeigt.

Das sind nur drei Beispiele aus den vergangenen Monaten, bei denen ich feststellen musste, dass das iPad ein tolles Gerät ist – aber das Notebook nicht vollständig ersetzen kann. Das ist ärgerlich, denn in Sachen Performance, Gewicht und Akku-Laufzeit ist das iPad ein tolles Gerät. Leider fehlt es aber immer wieder an Kleinigkeiten und deshalb muss bei längeren Reisen doch noch ein MacBook Pro mit in die Tasche. Deshalb wundert es mich, dass Apple das iPad jetzt als bessere Alternative zum Computer bewirbt:


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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

2 Responses to “Das iPad ist ein 90-Prozent-Device”

  1. Peter

    Das online-stellen von Blogbeiträgen(WP) funktioniert doch mit Ulysses mit einem Klick via Exportfunktion? Da muss man sich nicht mit der WordPressoberfläche rumschlagen… Oder hab ich das Problem nicht verstanden?

    Antworten
    • Sebastian Brinkmann

      Ja, stimmt. Allerdings plane ich meine Beiträge und garniere sie öfter mit Links zu anderen Beiträgen sowie Bildern aus der Mediathek. Beides geht nur in der WordPress-Oberfläche.

      Antworten

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