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Twitter Curator: Neues Kuratier-Tool – aber nur für Twitter und Vine


Twitter möchte für Journalisten interessant sein, um so mehr User zu gewinnen. Deshalb haben die Macher des Kurznachrichten-Dienst vor Jahren Tweetdeck (hier mein Beitrag zu Tweetdeck) gekauft und es zu einem Tool für Journalisten entwickelt. Jetzt haben erste Journalisten Zugriff auf das Kurarier-Tool „Curator“ erhalten. Die Kollegen von „The Next Web“ haben sich das Tool genauer angeschaut und auf SnappyTV gibt es eine 30-Sekunden-Video-Einführung zu sehen.

Was kann Curator?

Mit Curator – erreichbar unter curator.twitter.com (derzeit nur für freigeschaltete User!) können Journalisten Tweets und Vine-Videos (mein Beitrag zu Vine hier) kuratieren, also auswählen und zu einer eigenen Timeline zusammenstellen. Zum Start legt man ein neues Projekt an und kann dann nach Tweets und Videos mittels Stichwort oder Hashtag suchen. Filter kann man natürlich auch setzen. Ist die Sammlung fertig, kann man diese in seinen Artikel per Embedd-Code einfach einbinden. Dazu liefert Twitter ein eigenes Statistik-Modul für jedes Projekt.

Ähnlich wie Tweetdeck beschränkt sich Curator aber nur auf Twitter und den Twitter-eigenen Video-Dienst Vine. Nachrichten aus Facebook, Google Plus und anderen sozialen Netzen kann man Stand heute nicht einbinden. Und die Erfahrung mit Tweetdeck – das vor dem Kauf von Twitter auch für Facebook einsetzbar war – weckt wenig Hoffnung.

Wer braucht Curator?

Der Ansatz ist löblich, aber Stand heute sollten Journalisten lieber Tools wie Storify, ScribbleLive (auch über die dpa erhältlich) oder LiveBlog von Sourefabric einsetzen, wenn sie Inhalte aus sozialen Netzen kuratieren wollen. Diese bieten nicht nur Zugriff auf Twitter-Dienste, sondern auf andere sozialen Netze und erlauben es, eigene Inhalte in den Stream zu schieben. Wer übrigens nur Tweets kursieren möchte, kann dafür auch Tweetdeck einsetzen. Auch das Tool erlaubt es, eine Tweet-Sammlung in den eigenen Artikel einzubinden.

Wie kann man Curator benutzen?

Da das Tool noch nicht öffentlich zugänglich ist, müssen sich interessierte Journalisten freischalten lassen: E-Mail an press@twitter.com schicken.

Sie möchten Twitter künftig intensiver nutzen? Dann besuchen Sie meine Themen-Seite Twitter mit Beiträgen zu Einstieg, Recherche und – natürlich – Tools.


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