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Serie Bloggen: Mehr Besucher mit Facebook, Twitter und Google Plus


Wie sie mit Suchmaschinenoptimierung und mehr Links Besucher auf ihre Website locken, habe ich in einem anderen Beitrag bereits erklärt. Heute möchte ich zeigen, wie und warum sie ihre Beiträge in den sozialen Netzen bewerben können.

1. Frage: Facebook, Twitter und/oder Google Plus?

© tashatuvango - Fotolia.com

© tashatuvango – Fotolia.com

Alles eine Frage der Zielgruppe: Auf Facebook erreichen sie den Mainstream. Allein in Deutschland zählt das Netzwerk 28 Millionen Nutzer, die offiziell mindestens 13 Jahre alt sein müssen. Twitter und Googel Plus sind aus meiner Sicht nur für spezielle Zielgruppen interessant. Auf Twitter tummeln sich viele Journalisten mit Online-Affinität. Google Plus ist – trotz aller Bemühungen von Google – in erster Linie ein Netzwerk mit Leuten aus der Online-Branche. Im Zweifel fangen sie also mit einer Facebook-Präsenz an und starten im zweiten Schritt auf Twitter.

2. Frage: Eigener Site-Account oder persönlicher Account?

Wenn sie Facebook, Twitter und Google Plus bereits nutzen, macht es natürlich Sinn, die bestehenden Kanäle zu nutzen, um ihre Website-Inhalte zu bewerben. Bestenfalls haben sie schon eine ansehnliche Zahl an Freunden/Followern und erzielen damit vom Start weg eine größere Reichweite. Wenn sie auf ihrer Website in erster Linie persönliche Beiträge veröffentlichen und selbst zur Marke werden möchten, empfiehlt sich dieser Weg. Wenn ihre Website aber in erster Linie Fach-Informationen bietet und weniger mit ihrer Person zu tun hat, sollten sie direkt eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account für ihre Website anlegen. Beiträge können sie dann ja zur Vergrößerung der Reichweite noch mal über ihren persönlichen Account teilen bzw. retweeten.

3. Frage: Facebook, Twitter und Google Plus-Buttons auf der Website?

Wenn User ihrer Website die Inhalte in sozialen Netzen empfehlen, ist das natürlich super: Ein Post von einem User hat eine höhere Glaubwürdigkeit als wenn sie ihre Beiträge selbst empfehlen. Entsprechend macht es natürlich Sinn, den Usern das Verbreiten von Inhalten besonders einfach zu machen. Dazu gehört, dass sie auf ihrer Website Buttons für Facebook, Twitter und Google Plus integrieren. Aber Vorsicht, denn sie müssen dann einen entsprechenden Datenschutzhinweis (mein Beitrag zu diesem Thema finden sie hier) platzieren.

4. Automatisch posten oder selbst posten?

Für WordPress und für andere Redaktionssysteme gibt es Erweiterungen, die auf Knopfdruck jeden Beitrag direkt bei Facebook, Twitter und Google Plus posten. Das macht die Sache einfacher, aber leider nicht besser. Aus meiner Sicht macht es Sinn, jedes Netzwerk einzeln zu bedienen. So akzeptiert Twitter nur 140 Zeichen, während Facebook auch deutlich längere Beiträge erlaubt. Bei Facebook können sie zudem zu ihrem Beitrag ein Foto veröffentlichen (Achtung! Nutzungsrechte beachten!!). Ich poste daher lieber selbst und habe Bookmarks gespeichert, um zum Beispiel direkt die Facebook-Seite von Journalisten-Tools.de abrufen zu können. Bei Facebook können sie dann auch gleich einstellen, ob ihr Beitrag sofort oder später veröffentlichen werden soll – und auf Wunsch können sie die Reichweite ihres Beitrages kostenpflichtig erweitern.

5. Lohnen sich Anzeigen bei Facebook?

Um Geld zu verdienen, bietet Facebook seinen Nutzern die Möglichkeit an, Anzeigen zu schalten. Auf die Weise können sie Fans für ihre Facebook-Seite gewinnen oder ihren Beitrag mehr Usern anzeigen als den eigenen Fans. Verlockend ist, dass eine Anzeige bei Facebook schnell eingerichtet ist und sie schon für weniger als 10 Euro einsteigen können. Aus meiner Sicht lohnt es sich, mit Facebook-Werbung zu experimentieren. So können sie zum Start ihre Facebook-Seite bewerben und so schnell mehr Freunde gewinnen. Später können sie besonders lesenswerte Beiträge bewerben, um so die Reichweite zu steigern. Allerdings würde ich immer mit kleinen Beträgen einsteigen und schauen, was die Anzeige bringt.

6. Wie oft muss man einen Beitrag posten?

Die Frage ist pauschal schwer zu beantworten, denn es gibt keine goldene Regel. Sie sollten eine gesunde Balance finden, um auf der einen Seite ihren Usern regelmäßig einen Anreiz zu liefern, ihre Website zu besuchen und auf der anderen Seite nicht zu nerven. Sinnvoll ist es aus meiner Sicht auch, Beiträge anderer User an ihre User weiterzuleiten, und so Beiträge auf anderen Websites zu empfehlen. Getreu dem Jeff-Jarvis-Motto: „Cover what you do best. Link to the rest“. Wenn sie allerdings bemerken, dass ihnen die Zeit und/oder Lust fehlt, neben ihrer Website auch noch mehrere Social-Media-Kanäle zu befüllen, sollten sie ihre Engagement in den sozialen Netzen überdenken. Nichts wirkt peinlicher als eine Facebook-Seite, auf der seit Wochen nichts gepostet wurde.

7. Was gibt es rechtlich zu beachten?

Grundsätzlich haften sie natürlich auch auf Facebook, Twitter und bei Google Plus für die von ihnen veröffentlichten Beiträge. Bei Facebook und Google Plus sollten sie zudem darauf achten, dass sie nur dann ein Foto zu ihrem Beitrag veröffentlichen, wenn sie ausdrücklich die Nutzungsrechte haben. So verlangen einige Foto-Dienste zum Beispiel, dass Bilder immer mit einem Quellenhinweis versehen werden. Das geht in den sozialen Netzen aber nur über Umwege. Im Zweifel würde ich das Bild lieber weglassen. Ein Trick: Posten sie ihren Beitrag erst bei Faceook und Google Plus und bauen sie dann ein Bild in den Beitrag ein. So stellen sie sicher, dass die Dienste das Foto nicht übernehmen und haben im zweiten Schritt trotzdem einen schönen Beitrag.

 

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