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„Serie Bloggen“: Hilfe beim Start einer eigenen Website


Ich bin überzeugt: Wer eine eigene Website betreibt, lernt unfassbar viel über das Internet und die Zukunft des Journalismus. Denn für kleines Geld bekommt man eine eigene Plattform, um Texte, Fotos oder Videos zu veröffentlichen. Und sobald der erste Beitrag im Netz ist, möchte man mehr Leser auf die eigene Website locken und ein paar Euro dazu verdienen. Schon ist man mitten drin im Online-Geschäft.

© momius - Fotolia.com

© momius – Fotolia.com

Für freie Journalisten ist die eigene Website aus meiner Sicht Pflicht, denn sie können damit sich und ihr Können unter Beweis stellen. Die Online-Präsenz ist ideal, um auf die eigenen Veröffentlichung in anderen Medien hinzuweisen und um Texte zu publizieren, für die man keinen Abnehmer gefunden hat. Letztere lassen sich auch wunderbar als Gastautorbeiträge auf anderen Seiten veröffentlichen, um dort auf sich aufmerksam zu machen. Der eigene Blog wird so zur permanent abrufbaren Referenz-Mappe.

Website oder Blog?

Werden Blogs häufig als „Tagebücher  im Netz“ verspottet, sind sie aus meiner Sicht für Journalisten das ideale Format für die eigene Website: Blogs listen auf der Startseite neue Artikel – so genannte Blog-Posts – in chronologischer Reihenfolge auf während eine Website eher aus statischen Seiten (Homepage, Über mich, Referenzen,  …) besteht. Aber, keine Sorge: Auch in einem Blog können sie statische Seiten anlegen, um sich vorzustellen.

Steigern Sie Ihre Bekanntheit in der Branche

Aber auch festangestellten Redakteuren empfiehlt sich der Aufbau einer eigenen Website. Sei es, um das Interesse in einer Nische auszuleben oder die Bekanntheit in der Branche zu steigern. Wer mit einer eigenen Website selbst zur Marke wird, hat es beim Job-Wechsel leichter. Und im Fall einer Kündigung hat man einen Plan B in der Tasche, wie das Beispiel einiger Redakteure der Westfälischen Rundschau zeigt. Wer durch die eigene Website mehr über die Technik und die Weiterentwicklung eines Online-Angebots gelernt hat, verschafft sich im Gespräch mit Technikern mehr Gehör als „reine Schreiber“.

Die Angst vor der Technik ist in den meisten Fällen unbegründet: Sie müssen kein HTML oder gar PHP lernen, um eine Website zu betreiben. Viele Anbieter ermöglichen den Start einer Website ohne Technik-Wissen. Nach und nach kann man sich aber Wissen aneignen und so die eigene Website optimieren.

Direkter Austausch mit den Lesern

Die größere Herausforderung ist die Reichweite. Wer schreibt, möchte auch gelesen werden. Und nichts ist ernüchternder als zu sehen, dass der eigene Beitrag nur eine Handvoll Leser gefunden hat. Aber, auch da gibt es viele Möglichkeiten, um mehr Leser anzulocken und durch gute Inhalte und eine Prise Beharrlichkeit zu Stamm-Lesern zu machen.

Um aus zufälligen Besuchern treue Leser zu machen, ist der Austausch zwischen Autor und Usern sehr wichtig. Anders als bei den klassischen Medien, steht einem schnellen und direkten Austausch im Netz nichts entgegen. Kritik – und erst recht öffentliche – ist nie schön, aber sie ist hilfreich, um aus Fehlern zu lernen und hier und da einen Weiterdreh für eine Geschichte zu finden.

Der erste Schritt im Netz muss nicht perfekt sein: Auch ich habe auf www.sbrinkmann.de viel ausprobiert und nicht alle Designs waren letztlich gelungen. Aber ich habe schnell gemerkt, wie spannend es sein kann, sein eigener Herr zu sein und jederzeit selbst entscheiden zu können, wie die Website verändert werden soll. Und seit dem Start von Pressekonditionen.de im August 2000 ist es mir mehr als einmal passiert, dass Leute bei Nennung meines Namens sofort eine positive Reaktion zeigten. „Du bist Pressekonditionen.de?“, höre ich sehr oft.

Die „Serie Bloggen“ erklärt, warum Sie bloggen sollten, wie der Start gelingt und wie Sie nach dem ersten Beitrag die Reichweite Ihrer Seite erhöhen – um dann auch Geld zu verdienen. Wenn Sie keinen Beitrag verpassen möchten, abonnieren Sie doch den kostenfreien Newsletter von Journalisten-Tools.de.

Ich freue mich über Ihr Feedback an brinkmann@journalisten-tools.de oder per Twitter und Facebook.

In der „Serie Bloggen“ erklärt Journalisten-Tools.de, wie Sie Ihren ersten Blog starten und wie Sie mehr Besucher auf Ihre Seite locken können. Alle Beiträge der Serie finden Sie hier.

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