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Sechs WordPress-Plugins, die in keinem Blog fehlen sollten


WordPress – das kostenfreie Redaktionssystem für Websites – hat viele Stärken. Eine ist die Möglichkeit, den Funktionsumfang durch Plugins jederzeit zu erweitern und das binnen Minuten, denn Plugins lassen sich über die WordPress-eigene Oberfläche direkt herunterladen und installieren.

Ich betreibe seit Jahren mehrere Websiten mit WordPress und habe in dieser Zeit sechs kostenfreie Plugins entdeckt, die aus meiner Sicht in keiner Installation fehlen dürfen.

Cachify

Bei jedem Aufruf einer WordPress-Seite muss der Server im Normalfall den Inhalt aus der Datenbank holen, von WordPress eine Seite generieren lassen und diese dann ausliefern. Ein Cache-Plugin wie Cachify beschleunigt die Auslieferung, in dem die Seiten beim ersten Aufruf in einen Zwischenspeicher geschrieben und ab dem zweiten Aufruf ohne Datenbank-Zugriff ausgeliefert werden. Idealerweise konfiguriert man Cachify so, dass die Dateien auf die Festplatte des Servers geschrieben und von dort ausgeliefert werden. Allerdings muss man für die Speicherung auf der Festplatte ein paar Zeilen in die htaccess-Datei schreiben, was für Einsteiger nicht so einfach ist. (In der Dokumentation aber gut erklärt wird!)

Sobald ein Artikel bzw. ein Kommentar veröffentlicht wird, löscht Cachify  den kompletten Cache und so werden die Seiten beim ersten Aufruf erneut generiert und dann wieder aus dem Cache ausgeliefert. Der User, der direkt nach dem Cache-Löschen auf die Site zugreift, hat Pech und muss ein bisschen länger warten, aber schon der 2. User profitiert wieder von der zwischengespeicherten Version.

Auf Wunsch kann Cachify zusätzlich die HTML- und CSS-Dateien der Seite zusammenstauchen, wenn sie in den Cache geschrieben werden. Und wenn der Browser des Users gezippte Dateien verarbeiten kann, wird ihm gleich eine komprimierte Datei geliefert. Das spart weitere Übertragungszeit.

Broken Link Checker

Wer auf seiner Website Links nach außen setzt, sollte diese regelmäßig überprüfen. Denn diese Links führen unter Umständen ins Leere, weil die fremde Seite offline gegangen ist oder gerade mit technischen Problemen zu kämpfen hat. Das kostenfreie Broken Link Checker überprüft alle Links automatisch im Hintergrund und meldet sich per E-Mail, wenn Links nicht mehr funktionieren. In der deutschen Oberfläche des Plugins kann man die kaputten Links in einer übersichtlichen Liste abrufen und korrigieren bzw. löschen.

Antispam Bee

Kaum ist eine WordPress-Seite online, kommen schon die Spammer und versuchen, Leserkommentare auf der Seite zu hinterlassen, um auf ihre Seiten zu verlinken. Zwar muss man in WordPress standardmäßig neue Kommentare erst freischalten, bevor sie online gehen. Aber wer hat schon Lust, Spam-Leserkommentare immer und immer wieder zu löschen? Das kostenfreie Antispam Bee übernimmt diese Aufgabe und erkennt mit einer erstaunlichen Genauigkeit die unerwünschten Beiträge, die sogleich als Spam eingestuft werden. Auf Wunsch wird man über alle Treffer per E-Mail informiert, um fälschlicherweise als Spam eingestufte Leserkommentare freizuschalten.

Antivirus

Nicht nur für den heimischen Computer sind Viren unangenehm, auch WordPress-Blogs können davon betroffen sein. Eine Maßnahme ist das Plugin Antivirus, das automatisch die Seiten-Vorlagen nach merkwürdigen Code-Schnippseln durchsucht und Alarm schlägt. Antivirus stammt wie Cachify und Antispam Bee von Sergej Müller aus Pinneberg.

Serverstate

Ein weiteres Plugin von Sergej Müller eignet für die User, die die Verfügbarkeit und die Ladezeiten ihrer Website mit dem kostenpflichtigen Dienst Serverstate überwachen. Das WordPress-Plugin integriert die Mess-Ergebnisse in das WordPress-Backend, so dass man die Ladezeit der eigenen Seite immer im Blick hat. Zu Serverstate.de habe ich einen eigenen Beitrag verfasst.

Google XML Sitemaps

Wer bei Google gut gelistet sein möchte, stellt der Suchmaschine am besten eine so genannte „XML-Sitemap“ zur Verfügung. Die Datei listet alle Seiten der eigenen Site auf und erleichtert Google so das Indexieren der Website. Das Plugin Google XML Sitemaps macht genau das: Die XML-Sitemap wird nach jeder Veröffentlichung neu generiert und Google wird über die neue Seite informiert.

Google XMP Sitemaps wird von Arne Brachhold aus Fellbach entwickelt.

Was fehlt?

Welche Plugins benutzen Sie in Ihrem WordPress? Welche Erfahrungen haben Sie mit Plugins und generell mit WordPress gemacht?


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7 Responses to “Sechs WordPress-Plugins, die in keinem Blog fehlen sollten”

  1. Robert

    Zur Erhöhung der Sicherheit empfehle ich das Plugin limit login attempts, das brute-force-login-Attacken verhindert. Mit „Google Authenticator“ Plugin kann man den Admin Bereich weiters mit 2-Faktoren-Authentifizierung absichern. Generell empfiehlt sich auch die Installation eines SSL – Zertifikates, damit Passwörter nicht im Klartext versendet werden (und zB leicht in öffentlichen WLANs abgefangen werden können).
    Zum Schluß noch ein Tipp in eigener Sache: wer ein umfangreiches Mapping Plugin benötigt, um zB Artikel durch interaktive Karten zu unterstützen, dem empfehle ich das Plugin Leaflet Maps Marker (MapsMarker.com) auszuprobieren 😉

    Antworten
    • Sebastian Brinkmann

      Die Begrenzung der Login-Versuche durch das genannte Plugin ist ein Weg, eine WordPress-Installation sicherer zu machen. Mike Kuketz rät in seiner lesenswerten Artikel-Serie „WordPress absichern“ von dieser Lösung ab, weil Spammer tausende IP-Adressen benutzen und diese ständig wechseln, weshalb das Plugin nicht wirklich schützt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, das Blogs von allen Herren Ländern Zugriffe erhielten.

      Ich bin deshalb dazu übergegangen, das Verzeichnis wp-admin komplett per htaccess zu sperren. Die Hürde hat bisher niemand genommen. 🙂

      Antworten
  2. Raphael Raue

    Das Sitemap-Plugin generiert soweit ich weiß keine Image-Sitemap, aber eine solche würde ich zudem installieren, jedenfalls auf jedem Blog, welches ab und an Fotos und Grafiken veröffentlicht, denn die Imagesearch von Google hinkt immer noch etwas hinter den normalen Serps her und kann jede Hilfe gebrauchen.

    Antworten
  3. Knut Hildebrandt

    Da ich viele Bilder veröffentlliche, habe ich eine Reihe von (kostenlosen) Plugins installiert, die mir deren Verwaltung und Präsentation erleichtern. Unter ihnen befsonders nützlich finde ich: Media Library Assistant, Simple Watermark und WP Easy Gallery.

    Als eine der ersten Seiten neben dem Impressum habe ich ein Kontaktformular mit Contact Form 7 eingerichtet.

    Besonders wichtig erscheint mir auch ein regelmäßiges Backup der Worpress-Installation. Natürlich kann man das auch von Hand machen. Einfacher geht es mit UpdraftPlus – Backup/Restore. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Plugins kann dieses auch in seiner kostenlosen Version Backups zurück spielen. Praktisch ist auch, daß die Backups sich nicht nur auf dem eigenen Webserver sondern auch in der Cloud, z.B. bei Dropbox, hinterlegen lassen. Und alles funktioniert automatisch.

    Antworten
  4. Uwe

    Den Broken Link Checker wollte ich ausprobieren, jedoch geben fast 20% der Reviewer nur 1 Stern und sagen, dass die Datenbank/Website dadurch kaputt geht. Würde ich also nicht empfehlen.

    Was ich noch an Plug-ins zu ergänzen hätte:

    • „Easy Social Share Buttons for WordPress“ (Kostenpflichtig). Sehr schöne Share-Buttons.
    • „Crayon Syntax Highlighter“ um Quelltext bunt eingefärbt darzustellen.
    • „WP-CleanUmlauts2“ um die URLs von Postings automatisch zu ändern, so dass aus „ä“ ein „ae“ wird, usw.
    • „WPTouch“ um eine schöne Mobilansicht zu bekommen. Ich habe mir WPTouch Pro gegönnt, damit können auch Bilder automatisch für Mobil optimiert werden.

    Insgesamt bin ich immer wieder positiv überrascht, wie mächtig WordPress zu erweitern ist und was für ein riesiges Universum an Theme- und Plug-in-Entwicklern sich gebildet hat.

    Antworten
    • Sebastian Brinkmann

      Danke für Dein Feedback.

      Ich nutze Broken Link Checker auf mehreren Portalen und hatte bislang keine Probleme.

      Ich habe mich bei Journalisten-Tools.de direkt für ein Responsive-Theme entschieden und daher brauche ich kein spezielles Plugin für Mobil-Seiten.

      Antworten

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