Neue Beiträge per

RSS-Feed

Folgen Sie uns auf

Twitter

Folgen Sie uns auf

Journalisten-Tools.de finden Sie auch auf

Facebook

Journalisten-Tools.de auf

Mehr als 2.300 User haben den Newsletter schon abonniert!

Jetzt abonnieren

Newsletter

abonnieren

Sechs Tools für multimediale Oasen


Daniela Späth und Michel Penke

Daniela Späth und Michel Penke

Digitale Bleiwüsten in multimediale Oasen zu verwandeln – das haben sich zwei junge Journalisten zur Aufgabe gemacht. Auf Bleiwüsten.de stellen Daniela Späth (@da_spaeth / Deutsche Welle) und Michel Penke (@michelpenke / DJS-Absolvent) Tools vor, mit denen Journalisten und Blogger auch ohne viel Geld und abgeschlossenem IT-Studium ihre Geschichten multimedial aufbereiten können.

In diesem Gastbeitrag auf Journalisten-Tools.de stellen sie ihre sechs Favoriten vor.

SoundCite JS

Der Unterschied zwischen Wörtern und Worten ist klein, aber fein: Die einen schreibt man. Die anderen spricht man. SoundCite ist ein Programm, das hilft, diesen Graben einzuebnen. Das kleine Programm aus dem Hause des Northwestern University Knight Lab unterlegt kurze Textpassagen mit einem Audio-Clip. Klickt der Leser auf die Textpassage, hört er die Worte im Original. Besser kann man kurze Zitate, Hintergrund-Atmosphären oder markante Geräusche nicht in den eigenen Text integrieren.

SoundCite ist klein, nützlich und wird erstaunlicherweise immer noch kaum von deutschen Journalisten benutzt.

Line.do

Scrolling-Geschichten sind fast schon wieder “out”, so “in” waren sie 2014. Das sehr junge Programm Line nutzt das Scroll-Rad nun auch für interaktive Zeitleisten, in die von Social-Media-Beiträgen über Videos und Audios so gut wie alles integriert werden kann. Dabei haben die türkischen Entwickler von Startup Kitchen ganze Arbeit geleistet: In Sachen Nutzerfreundlichkeit und Bedienung bekommt Line die volle Punktzahl. Dank seiner minimalistischen Ästhetik und reduzierten Formensprache lässt es sich in fast alle Webseiten-Layouts problemlos integrieren. Ein echter Geheimtipp, denn in Deutschland ist das Programm kaum bekannt. Also unbedingt ausprobieren!

Immersive

Lange war Creatavist der Platzhirsch in der Königsdisziplin des digitalen Journalismus. Nun zeigt auch Immersive, wie man multimediale Webreportagen ohne Programmierfähigkeiten bastelt. Videos, Bildergalerien, Parallax-Bilder und interaktive Grafiken können mit wenigen Klicks in die Webreportage integriert werden. Simpler geht es kaum noch. Und auch das Endprodukt kann sich sehen lassen. Edel, minimalistisch, State of the Art.

Das hat seine Gründe, denn die Entwickler haben mit dem Vorgängerprogramm Shorthand schon reichlich Erfahrung gesammelt, das speziell für Journalisten entwickelt wurde. Immersive profitiert immens davon. All die Argumente von Journalisten gegen dieses “Multimedia-Krams” – zu aufwendig, zu teuer, zu kompliziert – sind mit Immersive Geschichte. Wer seine Reportagen digital veredeln will, ist bei Immersive an der richtigen Adresse.

Nuzzel

Social Media ist im Journalismus nicht mehr wegzudenken. Warum es sich nicht auch für die eigene Recherche zunutze machen? Doch die vielen Tweets der eigenen Timeline und der Newsfeed auf Facebook sind eine digitale Lawine: Relevante Themen gehen oft unter, man verliert schnell den Überblick über das, was Menschen wirklich bewegt. Aus der Patsche hilft das Tool Nuzzel. Es bündelt die Links aus dem eigenen Facebook- und Twitterkreis, die am häufigsten geteilt wurden. Eine gute Inspirationsquelle für Journalisten, denen sonst echte Perlen verloren gingen!

Datawrapper

Viele Blogger und Journalisten zucken beim Wort Datenjournalismus zusammen – muss man dafür nicht programmieren können? Nicht unbedingt. Mithilfe der Plattform Datawrapper lassen sich aus Datenkolonnen interaktive Grafiken und Karten erstellen, die nicht nur Eindruck schinden, sondern die auch ganz ohne Programmierkenntnisse auskommen. Sind einmal die Daten besorgt, kümmert sich Datawrapper um den Rest. Wer seine Reportagen mit kleinen Datenjournalismus-Elementen versehen will, dem sei Datawrapper ans Herz gelegt.

PicPlayPost

Wer als Online-Journalist arbeitet, weiß um die Macht von guten Teasern. Warum statt einem Text-Teaser den User nicht mal mit einem Multimedia-Häppchen überraschen? PicPlayPost bietet dafür einen guten Werkzeugkasten: Mit der Smartphone-App (iOS und Android) lassen sich Videos, GIFs, Bilder und Audios zu einer Multimedia-Collage zusammenstellen. Praktisch, um den Leser in den sozialen Medien mit Appetithäppchen auf seine eigenen digitalen Werke zu locken. Ein echter Hingucker, da in Deutschland noch nicht weit verbreitet!

Update (19. Oktober 2016): Ich habe den Link zum Twitter-Account von Daniela Späth aktualisiert. Sie hat ihren Twitter-Namen geändert.

EmpfehlenShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInBuffer this pageEmail this to someonePrint this page

Schreibe einen Kommentar

Einfaches HTML ist erlaubt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Abonnieren Sie weitere Kommentare zu diesem Beitrag per RSS