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Hootsuite: Das mächtige Social-Media-Tool für Redaktionen


Sie haben mehr als eine Facebook-Page bzw. mehr als einen Twitter-Kanal und möchten alles – im Team – im Blick behalten? Dann stoßen Sie mit Tweetdeck (hier mein Beitrag) an Grenzen und sollten sich Hootsuite anschauen. Hootsuite erlaubt es, mehrere Twitter-, Facebook- und Google-Plus-Accounts in einer Browser-Oberfläche bzw. in einer iOS- und Android-App zu verwalten und Team-Mitgliedern unterschiedliche Rechte zu geben.

Eine Nachricht gleichzeitig in alle Kanäle schicken

„Wir können mit Hootsuite die drei Social-Media-Kanäle auf einmal bestücken“, sagt Jonas Bleeser, Redakteur beim Schwäbischen Tagblatt. Er und sein Kollege setzen hierfür die kostenfreie Version von Hootsuite ein, mit der man bis zu drei Kanäle befeuern kann. Wahlweise kann man die selbe Nachricht in alle Kanäle schicken oder für jeden Kanal eine eigene Nachricht einstellen (was Social-Media-Experten empfehlen!!). Für jeden Kanal zeigt Hootsuite an, wie viele Zeichen (bei Twitter bekanntlich nur 140) noch erlaubt sind. Links in den Nachrichten werden automatisch gekürzt und lassen sich mit Hootsuite auswerten. Auf Wunsch – und gegen Geld – kann man auch eine eigene Kurz-Domain für den Hootsuite-eigenen Link-Verkürzer benutzen.

Mit Hootsuite kann man Beiträge programmieren (Foto: Screenshot)

Mit Hootsuite kann man Beiträge programmieren (Foto: Screenshot)

Bilder für Twitter, Facebook und Google Plus lassen sich hochladen und auf Wunsch können die Postings in alle Kanäle im Voraus programmiert werden. Ideal, wenn auch abends oder am Wochenende neue Nachrichten erscheinen sollen. Anders als bei Tweetdeck erlaubt es Hootsuite, eine einmal programmierte Nachricht mit Bild zu editieren. Kein Scherz, bei Tweetdeck kann man diese Nachricht nur löschen und neu schreiben. Wer in erster Linie Beiträge vorprogrammieren möchte, sollte sich Buffer ansehen (hier mein Beitrag).

Praktisch: Da Hootsuite auswertet, wie gut die Postings der Vergangenheit gelaufen sind, bietet es auf Wunsch die Möglichkeit an, die Sende-Zeit neuer Beiträge automatisch zu optimieren. So weit geht Buffer nicht, da muss man anhand der Statistiken selbst herausfinden, wann die eigenen Nachrichten gut laufen. „Wir nutzen diese Funktion, um auch ältere Beiträge wiederholt in unsere Social-Media-Kanäle zu posten, wodurch wir mehr Reichweite auf die Beiträge bekommen“, verrät Andreas Maurer (@iowaandy), Social-Media-Chef von 1&1.

Pro-Account für mehr als drei Social-Media-Kanäle

Wer mehr als drei Facebook-Seiten bzw. Twitter-/Google-Plus-Accounts steuern möchte, braucht einen Pro-Account, der 9,90 US-Dollar (rund 8 Euro) kostet und bis zu 50 Social-Media-Accounts beinhaltet. Im Preis mit drin sind zwei User-Accounts, jeder weitere kostet 15 US-Dollar im Monat (umgerechnet rund 12 Euro). Wer also mit fünf Redakteuren Hootsuite nutzen möchte, zahlt 55 US-Dollar oder umgerechnet rund 45 Euro im Monat. In der Pro-Version können bis zu 9 Team-Mitglieder zusätzlich zu den beiden im Grundpreis enthaltenen Accounts angelegt werden. Diese Grenze hat das Social-Media-Team von 1&1 längstt erreicht und nutzt deshalb den Enterprise-Account mit 50 Team-Mitgliedern. „Bevor wir zum Enterprise-Account gewechselt sind, hatten wir fünf Pro-Account, was unübersichtlich war“, berichtet Andreas Maurer. Preislich sei der Enterprise-Tarif allerdings deutlich teurer. Den Preis verrät Hootsuite nur auf Anfrage.

Der Blick auf die Oberfläche

Nach der kostenfreien Registrierung muss man zunächst seine Twitter-, Facebook- und Google-Plus-Accounts mit Hootsuite verbinden und die Spalten einrichten. Die Oberfläche von Hootsuite erinnert an Tweetdeck: Alle Nachrichten werden in Spaltenform angezeigt. Damit die Zahl der Spalten nicht den Monitor sprengt, bietet Hootsuite die Möglichkeit, mehrere Tabs anzulegen. Auf die Weise kann man zum Beispiel für jeden Kanal einen Tab anlegen und darin für Twitter die Timeline, die Replys und die Direktnachrichten anzeigen lassen. Die Tabs lassen sich benennen, um die Übersicht zu behalten.

Hootsuite mit dem Twitter-Account von Journalisten-Tools.de (Foto: Screenshot)

Hootsuite mit dem Twitter-Account von Journalisten-Tools.de (Foto: Screenshot)

„Wir nutzen Hootsuite vor allem, um Twitter im Blick zu behalten: Wie oft wurden unsere Beiträge retweetet, wie oft wurden wir angesprochen“, sagt Jonas Bleeser vom Schwäbischen Tagblatt. Eine Nachricht über Hootsuite in alle Kanäle zu schicken, ist in seiner Redaktion die Ausnahme: „Facebook als Haupt-Traffic-Lieferant wird über die Website bedient, während wir Google Plus und Twitter über Hootsuite befeuern“. Auch 1&1 postet auf Facebook üblicherweise über die Facebook-Seite selbst. „Wenn wir aber schnell eine Nachricht in alle Kanäle schicken wollen, zum Beispiel als neulich gefälschte 1&1-Rechnungen per E-Mail verschickt wurden, haben wir Hootsuite eingesetzt und so viel Zeit gespart“, sagt Maurer.

Social-Media-Expertin Christina Quast, die auch Gastautorin von Journalisten-Tools.de ist, hält Hootsuite für „DAS Social-Media-Tool, sehr mächtig und kostenpflichtig“. Sie empfiehlt das Tool daher nicht für Einsteiger, denen sie Tweetdeck ans Herz legt.

Mehr Lesestoff

Zu Hootsuite finden sich im Netz viele Beiträge. Zwei möchte ich Ihnen empfehlen: „HootSuite-Beginners-Guide: So richtest du das Social-Media-Dashboard ein“ (t3n.de) und „Hootsuite Review: 7 Features You Need to Use„.

Update (17. März 2015): Auf Hootsuite.com findet sich ein Whitepaper zum kostenfreien Download, in dem 1&1 erklärt, wie man mit Hootsuite arbeitet.

Nutzen Sie Hootsuite in Ihrer Redaktion? Wie sind Ihre Erfahrungen? Was mögen Sie an Hootsuite, was nicht? Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag, so dass andere Leser von Ihren Erfahrungen profitieren können.


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