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Pocket – der digitale Zeitungsstapel für Journalisten


Früher war alles einfacher: Fand man einen spannenden Artikel in einer Zeitung oder Zeitschrift, hat man den Text herausgerissen und in einer Mappe archiviert. Der kostenfreie US-Dienst Pocket bietet genau das für Internet-Seiten: Dank eines kleinen Browser-Plugins wandert die aktuelle Seite in den digitalen Zeitungsstapel und kann dort entweder über eine Web-Oberfläche oder auf Mobilgeräten jederzeit gelesen und zum Beispiel an Kollegen und Freunde weitergeleitet werden.

GetPocket hat eine tolle Web-Oberfläche (Screenshot: GetPocket.com)

GetPocket hat eine tolle Web-Oberfläche (Screenshot: GetPocket.com)

Dafür ist Pocket nützlich

  • Einfachste Anwendung ist sicher das „Später lesen“: Man findet tagsüber einen Artikel im Netz, hat aber keine Zeit, ihn sofort und vollständig zu lesen. Ein Klick und der Artikel wird in Pocket gespeichert. Dort ist er auch offline (!) lesbar, wenn man zum Beispiel in der Bahn oder im Flugzeug sitzt oder zu Hause auf der Couch lesen möchte.
  • Pocket ist aber auch praktisch als Archiv: „Wo finde ich noch mal den spannenden Artikel zu Thema XY, den ich vor drei Monaten gelesen habe?“ – Diese und ähnliche Fragen lassen sich mit einer Volltext-Suche im eigenen Pocket-Archiv schnell beantworten. Alle gelesenen Texte wandern in ein Archiv und können dort mit Schlagwörtern sortiert werden.
  • Die Clients für Windows, Mac und Mobilgeräte erlauben es, Texte an Kollegen und Freunde weiterzuleiten. Pocket speichert die E-Mail-Adressen der Empfänger und macht so das Weiterleiten von lesenswerten Texten sehr einfach.

Tipps und Tricks

  • Kleiner, aber praktischer Nebeneffekt: Pocket bietet eine „Text-only“-Darstellung der Artikel an. Beim Abruf extrahiert Pocket aus der Internet-Seite den reinen Text und zeigt keine Werbung und keine Navigation an. Sehr nützlich, wenn man zum Beispiel Artikel auf dem kleinen Smartphone-Display lesen möchte.
  • Pocket ist in vielen Twitter- und RSS-Feed-Apps enthalten (komplette Liste hier), so dass sich Artikel von dort sehr schnell in den digitalen Zeitungsstapel senden lassen. Auf Wunsch nimmt Pocket neue Artikel auch per E-Mail an add@getpocket.com entgegen. Hierfür muss man lediglich die sendende E-Mail-Adresse in den Einstellungen seines Pocket-Accounts hinterlegen.
  • Wenn eine App Pocket nicht direkt unterstützt, kann man die URL in die Zwischenablage des Smartphones kopieren und danach Pocket öffnen: Die App bietet an, die in der Zwischenablage gesicherte URL zu speichern.

Update (18. August 2014):  Ich habe den Namen des Dienstes von GetPocket auf Pocket geändert. Die URL des Dienstes heißt Getpocket.com, aber der Dienst selbst bezeichnet sich als Pocket. Danke für den Hinweis.

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2 Responses to “Pocket – der digitale Zeitungsstapel für Journalisten”

  1. Kolcha

    Moin, tolle Erläuterungen zu dem Dienst.
    Aber auch eine Anmerkung: Der Service heißt einfach nur „Pocket“, allein die URL „Getpocket“! Dann ist der Artikel perfekt 😀

    Antworten

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