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Fact checking: 3 Tools, um Donald Trump zu prüfen


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Nun ist Donald Trump neuer US-Präsident – und bereits bekannt als Mann, den es nicht sonderlich interessiert, was er in der Vergangenheit gesagt hat oder was die Wahrheit ist. Diese drei Tools können helfen, über den neuen US-Präsidenten zu berichten und Fakten sowie Quelle zu liefern.

Trump im TV: Das Trump Archive

Seit Januar 2017 sind TV-Sendungen mit Donald Trump im „Trump Archive“ zugänglich, um zu dokumentieren, was der aktuelle US-Präsident Reden, Debatten oder Interviews gesagt hat. Derzeit können etwa 850 TV-Ausschnitte nach Stichworten und Themen durchsucht sowie nach Views, Datum oder TV-Sender sortiert werden. Zusätzlich wurden bisher mehr als 500 Trump-Zitate hinsichtlich der Fakten geprüft – eine vollständige Liste dieser „Fact Checks“ ist auch veröffentlicht.

Im „Trump Archive“ sind die TV-Ausschnitte Sekunde für Sekunde aufgeschrieben und mit Vorschaubildern versehen, die als Video abgespielt werden können. Stellen mit einem „Fact Check“ werden mit einem roten Haken markiert. Ebenfalls hilfreich ist, dass die Themen der Trump-Zitate bei jedem Video notiert und mit weiteren Fundstellen verlinkt sind. Zum Beispiel finden sich insgesamt neun TV- Ausschnitte, in denen Donald Trump über „Angela Merkel“ spricht. Verantwortlich für das „Trump Archive“ ist das  Internet Archive, dass bereits die Wayback Machine geschaffen hat, um ältere Versionen von Webseiten zu finden.

Trump bei Twitter: Das Trump Twitter Archive

Mehr als 30.000 Tweets von Donald Trump, der als @realdonaldtrump twittert– hat das „Trump Twitter Archive“ seit 2009 gesammelt. Alle Tweets lassen sich nach Stichworten durchsuchen und sich auf einen bestimmten Zeitraum oder eine bestimmte Tageszeit eingrenzen. Mit dem „Trump Twitter Archive“ kann man so herausfinden, wie sich der aktuelle US-Präsident früher über Barack Obama oder über Angela Merkel getwittert hat. Denn ein hilfreiches Extra des „Trump Twitter Archive“ ist, dass Suchergebnisse auch direkt verlinkt werden können.

Trump im Kontext: Die Real Donald Context Extension

Die Washington Post hat mit „Real Donald Context“ eine Extension für Chrome bzw. ein Addon für Firefox entwickelt, um Tweets von Donald Trump mit geprüften Fakten anzureichern. Das Zusatz-Programm blendet direkt unter ausgewählten Trump-Tweets einen Kommentar ein und verlinkt dann auf weiterführende Artikel in der Washington Post. Zusätzlich gibt es einen Twitter-Account zu Real Donald Context, der alle per Extension oder Addon kommentierten Tweets dokumentiert.


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Christina Quast ist freie Journalistin – über digitale Tools und Themen schreibt sie für das Magazin „drehscheibe“ und das Grimme Institut. Als „Hashtaghüterin“ kümmert sie sich um die digitale Live-Kommunikation bei Veranstaltungen zu Medien und Kultur – am liebsten per Twitter. Zusätzlich gibt Christina Quast verschiedene Social-Media-Seminare für Journalisten.

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