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So produzieren Sie Multimedia-Stories mit dem Smartphone (Interview)


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Bettina Blaß

Bettina Blaß

Bettina Blaß (@kuechenzuruf) ist Verbraucherjournalistin und Dozentin. Ende Juni gibt sie im Haus Busch in Hagen ein Seminar zum Thema „Multimedia mit dem Smartphone„, in dem sie zahlreiche Tools vorstellen möchte. Über die Vorteile der Arbeit mit dem Smartphone (statt mit dem Computer) und ihre Lieblingstools habe ich sie interviewt.

Ist es nicht umständlich, auf dem Smartphone Videos zu schneiden oder Multimedia-Geschichten zu bauen?

Ich finde nicht. Viele Apps sind auf dem Smartphone einfacher zu bedienen als auf dem Computer und mit dem Smartphone kann ich auch unterwegs sofort Inhalte hochladen statt erst nach einem WLAN suchen zu müssen. Das Display ist klein, aber daran gewöhnt man sich.

Welche Apps eignen sich besonders für multimediale Geschichten?

Es gibt viele Apps. Eine kurze Auswahl der kostenfreien Apps:

  • Mit Panorama (Android) kann man sehr leicht navigierbare Panoramas zusammenbauen.
  • Mit Pics2Mov (iOS) wiederum kann man Hochkant-Slightshows erstellen und auf diese Weise Snapchat-Material erneut verwenden.
  • Adobe Slate fürs iPad (iOS) ist ein tolles Tool, um Multimedia-Geschichten zu erzählen. Ich habe Slate zum Beispiel benutzt, um eine Multimedia-Story von meinem Urlaub auf Wangerooge zu produzieren.
  • Adobe Post (iOS) erlaubt es, Bilder mit einfachen Mitteln zu vertexten, um sie dann auf Facebook oder Twitter oder als Schmuckbilder im eigenen Blog zu posten. Das dauert keine zwei Minuten.
  • Mit Timeline 3D (Mac / iOS) kann man interaktive Zeitleisten erstellen und dann auf Wunsch beim Anbieter oder auf dem eigenen Server hosten.

Mein Eindruck ist: Es entstehen viele tolle neue Tools für Journalisten, aber die Anbieter stellen auch schnell wieder den Betrieb ein. 

Ja, das ist leider so. Das hält mich aber nicht davon ab, ständig neue Tools zu testen.

Letztlich gibt es zwei Möglichkeiten: Man riskiert es und lädt die Multimedia-Story beim Anbieter hoch – was in der Regel sehr einfach funktioniert. Oder man sucht Anbieter, die das Hochladen auf den eigenen Webserver erlauben. Das ist zwar umständlicher, aber die Inhalte – in die man ja eventuell viel Zeit und Mühe investiert hat – sind nicht von heut auf morgen wieder weg. Wer sich nicht mit der Technik beschäftigen möchte, sollte Dienste nehmen, die die Inhalte auf ihren Servern speichern.

Welche Plattform ist aus Deiner Sicht besser für Multimedia-Journalismus geeignet: iOS oder Android?

Das würde ich nicht so pauschal sagen. Es fällt aber auf, dass es für iOS – also fürs iPhone – deutlich mehr Apps gibt.

Noch mal kurz zu Deinem Seminar: Wann findest das statt?

Mein Seminar findet am 25. Juni von 10 bis 17 Uhr im Haus Busch in Hagen statt. DJV-Mitglieder zahlen 27 Euro, alle anderen 30 Euro plus 10 Euro für die Verpflegung. Mir geht’s darum, nicht nur von Apps zu erzählen, sondern auch Apps zu zeigen und den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben, die Apps selbst auszuprobieren.

Update (26. September 2016): Die App Storehouse ist aus den AppStores von iOS und Android verschwunden. Ich habe die App in der Auflistung entfernt.


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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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