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Die Schreib-App Ulysses (Mac/iOS) führt Abo-Modell ein


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Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Konzentriertes Schreiben mit Ulysses (Foto: The Soulmen)

Was für ein Aufschrei: Die – aus meiner Sicht sehr gute – Schreib-App Ulysses für Mac und iOS (iPad / iPhone) gibt es ab sofort nicht mehr zu kaufen – sondern nur noch im Abo. Und schon hagelt es negative Kritik im App-Store.

Die Entwickler – übrigens eine Firma aus Leipzig – verlangt künftig von ihren Kunden 5 Euro im Monat für beide Plattformen – statt einmalig 45 Euro (Mac-Version) bzw. 28 Euro (iOS-Version), also in Summe 73 Euro. Bestandskunden bekommen die App für eine Zeit umsonst und sparen – wenn sie das Abo schnell abschließen – dauerhaft 50 Prozent auf die Abo-Gebühr. Macht also 30 Euro im Jahr, um auf Mac und iPad eine tolle Schreib-App mit gut funktionierender iCloud-Synchronisation und vielen Export-Möglichkeiten zu benutzen. Vielleicht bin ich verrückt, aber ich finde das fair. Warum? Software-Entwicklung kostet Geld und zwar laufend, weil Entwickler fortlaufend an der Software schrauben müssen und dafür Gehalt bekommen wollen. Und 5 Euro – bzw. in meinem Fall jetzt 2,50 Euro im Monat – für eine App, die mir das Schreiben von Blog-Beiträgen und Texten für die Drehscheibe und andere Publikationen sehr angenehm macht – ja, die zahle ich gerne.

Nebenbei hat das Abo-Modell auch für Neukunden einen großen Vorteil: Musste man sich die App bislang kaufen, um sie mit iCloud-Synchronisation und anderen Funktionen testen zu können, gibt es jetzt für alle Kunden 14 Tage Probezeit. Probieren Sie Ulysses mal aus, ich finde die App großartig.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

2 Responses to “Die Schreib-App Ulysses (Mac/iOS) führt Abo-Modell ein”

  1. Herbert

    Stimme Dir zu. Die Leute vergleichen das immer mit den quersubventionierten Preisen von Microsoft & Co. Natürlich kann z. B. Apple seine Textverarbeitung kostenlos anbieten – der Verdienst läuft ja über den Hardwareverkauf.
    Andere Firmen müssen ihre tatsächlichen Kosten reinholen. Selbst wenn man mal nur 8 – 10 Leute für Programmierung auf verschiedenen Systemen, Webseiten, Vertrieb, Kundensupport, Buchhaltung, Rechtsfragen usw. rechnet, ist bereits bei Jahres-Brutto-Ausgaben in Richtung von 1 Million – und da hat man noch nix dran verdient geschweige denn Rücklagen gebildet oder Marketing-Ausgaben einberechnet. Und bei den heutigen schnellen Plattform-Updates muss ich ständig „am Ball“ bleiben, sonst hagelt es schlechte Bewertungen in den Stores.
    Und viele Kunden kaufen nicht gern. Android-Entwickler (jenseits der Spiele- und Werbezupflasterung) können ein Lied davon singen, wie wenig sie trotz guter Programme einnehmen. Unter iOS/Mac sieht das zwar besser aus, aber sicher auch nicht rosig.
    Inwieweit die Kalkulation von Ulysses aufgeht und diese Preise gerechtfertigt sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich würde Firmen halt immer raten, zumindest einen Educational-Preis dabei zu haben, der auch nicht nur auf ein paar Monate beschränkt ist. Studenten haben in vielen Fällen tatsächlich nicht viel Geld – sind aber gute Kunden in der Zukunft, wenn sie von etwas überzeugt wurden …

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