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Pixlr – eine Photoshop-Alternative für Browser, Smartphone und Desktop


Photoshop ist für viele die Referenz beim Thema Bild-Bearbeitung. Hersteller Adobe lässt sich das teuer bezahlen: 12 Euro im Monat – also 143 Euro im Jahr – kostet Photoshop, wenn man es in Verbindung mit der Foto-Verwaltung Lightroom abonniert. Aber muss es Photoshop sein? Ich möchte Ihnen Pixlr aus dem Hause Autodesk vorstellen: Die Software läuft im Browser (erstaunlich gut!), auf dem Smartphone (Android / iOS) und auf Windows oder Mac. Der Clou: Das Programm ist in der Basisversion kostenfrei und wenn man zahlender Abonnent wird, zahlt man 12 Euro im Jahr (nicht im Monat, wie bei Photoshop). Neugierig?

Die Pixlr Web App läuft im Browser und damit ohne lokale Installation (Foto: Screenshot)

Die Pixlr Web App läuft im Browser und damit ohne lokale Installation (Foto: Screenshot)

Unglaublich, aber wahr: Was Sie da oben sehen ist die Web-App von Pixlr, die im Browser und ohne lokale Installation läuft. Damit ist das Programm ideal für alle, die auf ihrem Rechner keine Software installieren können oder möchten. Einzige Voraussetzung ist Flash, aber das ist auf fast allen Rechnern eh installiert. Bilder werden vom lokalen Rechner oder einer Internet-Adresse geöffnet und nach der Bearbeitung wieder auf dem Computer gespeichert. Pixlr Editor kann nicht nur JPeg- und PNG-Dateien verarbeiten, sondern auch BMP- und PSD-Dateien (also Photoshop) öffnen.

Im Browser: Pixlr Editor oder Pixlr Express

Wer schon mal ein Bild-Bearbeitungsprogamm benutzt hat, wird sich schnell zurecht finden: Der Pixl Editor (es gibt auch Pixlr Express für schnelle Bild-Korrekturen) zeigt eine Werkzeugleiste und eine Bearbeitungshistorie an. Die einzelnen Funktionen lassen sich über die Menüleiste am Kopf der Seite öffnen. Standardmäßig zeigt Pixlr rechts Werbung an, aber dies lässt sich über das Menü (Anzeige – Vollbildmodus) ändern. Dann nimmt Pixlr den kompletten Bildschirm ein und kaum etwas erinnert daran, dass man die Software nicht lokal installiert hat. Sogar Ebenen werden unterstützt. Da jede Änderung in einer Historie gespeichert werden, kann jeder Schritt rückgängig gemacht werden.

Pixlr Editor: Viele Menüpunkte kennt man aus anderen Programmen (Foto: Screenshot)

Pixlr Editor: Viele Menüpunkte kennt man aus anderen Programmen (Foto: Screenshot)

Während die Web-Version von Pixlr stark an eine Desktop-Software erinnert, dachte ich beim Anblick der Mac-Version zunächst an die Smartphone-App von Pixlr: Es gibt keine klassische Menüleiste, stattdessen werden die Funktionen über große Buttons auf der linken Seite aufgerufen. Der Funktionsumfang ist eingeschränkter als bei der Web-Version, was vermutlich daran liegt, dass Pixlr für Desktop noch recht jung ist. Dafür kann man aber zum Beispiel alle auf dem Rechner lokal installierten Schriftarten benutzen während die Web-Version an dieser Stelle deutlich weniger Auswahl bietet.

Schnelle Bildbearbeitung auf dem Smartphone

Ein ähnliches Bedienkonzept wie die Desktop-App nutzt auch Pixlr Mobile, das es für iOS und Android zum kostenfreien Download gibt. Das Programm eignet sich gut, um mit dem Handy geschossene Bilder schnell nachzubearbeiten bevor sie weiter verschickt werden. Neben vielen Funktionen, um das Bild zu verfremden, gibt es auch die klassischen Funktionen wie Auto-Optimierung, Beschneiden, Farb- und Kontrast-Korrektur und – wichtig für Journalisten – verpixeln von ausgewählten Stellen. Praktisch um zum Beispiel ein Autokennzeichen oder ein Gesicht unkenntlich zu machen, bevor man das Bild per Twitter oder Facebook veröffentlicht oder per E-Mail an die Redaktion weiterleitet.

Mitgliedschaft kostet 12 Euro im Jahr

Pixlr Pro kostet 1,99 US-Dollar/Monat bzw. 14,99 US-Dollar/Jahr.

Pixlr Pro kostet 1,99 US-Dollar/Monat bzw. 14,99 US-Dollar/Jahr.

Pixlr im Browser, auf dem Desktop oder Smartphone ist in der Basisversion kostenfrei. Um den vollen Funktionsumfang zu nutzen, zahlt man 14,95 US-Dollar (umgerechnet rund 12 Euro) im Jahr oder 1,99 US-Dollar (umgerechnet rund 1,70 Euro) im Monat.  Die Unterschiede zwischen beiden Funktionen erläutert die Übersicht auf Pixlr.com.

Fazit

Nur wenige Menschen brauchen wirklich Photoshop, um ein Foto für die Zeitung oder die Internet-Seite zu optimieren. Wer ein leicht zu bedienendes und trotzdem leistungsfähiges Tool sucht, sollte sich Pixlr anschauen. Die Web-Version ist ideal für Journalisten, die auf ihrem Rechner nicht einfach eine Software installieren können oder wollen. (Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag: „So können Sie auch ohne Admin-Rechte Tools auf Ihrem Büro-Rechner benutzen„)

Und wer unterwegs häufig Bilder macht, sollte Pixlr Mobile ausprobieren. Mich hat der Funktionsumfang überrascht. Die meisten Apps auf dem Smartphone bieten dutzende Filter an, um ein Bild zu verfremden, was für Journalisten aber uninteressant ist. Pixlr bietet darüber hinaus aber auch die für Journalisten wichtigen Bearbeitungsfunktionen an. Und das alle kostenfrei!

Update (16. Januar 2015): Daniel Horn hat mich auf einen Fehler hingewiesen. Pixlr kostet 12 Euro im Jahr, nicht im Monat. Die Zwischenüberschrift war falsch.

Update (20. September 2015): Pixlr hat offenbar sein Preismodell geändert. Es gibt nur noch zwei Accounts zur Auswahl, einen kostenfreien und einen kostenpflichtigen. Ich habe den Absatz entsprechend aktualisiert und einen Screenshot der Funktionsübersicht eingebaut.

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4 Responses to “Pixlr – eine Photoshop-Alternative für Browser, Smartphone und Desktop”

  1. Petra H.Steinel

    Hallo,
    Ich benutze seit Jahren privat pixlr mit Begeisterung. Leider musste ich die Tage feststellen, dass sich“Eula, ask oder“ mindspark, wie sie sich jetzt nennen das Programm unter den Nagel gerissen hat. Ohne Anmeldung über mindspark geht gar nichts mehr. Da verzichte ich lieber. Ich bin froh, dass mein PC seit ich den mindspark-Mist los bin wieder einwandfrei funktioniert. Ich frag mich ob diese Virenschleuder legal ihr Unwesen treibt. Und mir stellt sich die Frage, wenn ich pixlr erwerbe, ob mindspark dann immer noch die Finger im Spiel hat? Ich habe nämlich keine Lust mir nocheinmal den PC ruinieren zu lassen.????????????

    Antworten
    • Sebastian Brinkmann

      Ich kann keinen Anhaltspunkt dafür finden, dass Pixlr von Mindspark übernommen wurde. Mindspark nennt das Produkt nicht auf seiner Seite und Pixlr gehört weiterhin zu Autodesk. Sind Sie sicher, dass die Login-Aufforderung nicht deshalb erscheint, weil auf Ihrem Rechner noch ein Tool installiert ist?

      Antworten

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