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LiveScribe 3: Der Stift, der auf Papier schreibt und alles digitalisiert


Meine Notizen möchte ich am liebsten digital speichern, um sie jederzeit wiederzufinden. Aber mit iPad-Stiften (hier mein Erfahrungsbericht) bin ich bis dato nicht warm geworden: Letztlich schreibt man halt auf einer Glasscheibe und das iPad hinkt beim Erfassen der Striche immer etwas hinterher, weshalb die Schrift unsauber wirkt. Deshalb habe ich das Angebot der Firma LiveScribe gerne angenommen, ihren Stift zu testen.

LiveScribe 3 (Foto: LiveScribe)

LiveScribe 3 (Foto: LiveScribe)

Der LiveScribe 3 ist ein echter Kugelschreiber, der auf Papier schreibt. Der Clou ist die Elektronik im Stift, denn diese erfasst jedes Wort und jede Zeichnung und überträgt sie per Bluetooth an die LiveScribe-App, die es bislang für iPhone und iPad gibt. Der Hersteller kündigt auf seine Website an, weitere Plattformen zu unterstützen. Da der Stift einen 2 GByte Speicherchip in sich trägt, kann er nach Herstellerangaben bis zu 20.000 Notiz-Seiten erfassen, bevor er mit einem iPad oder iPhone verbunden werden muss. Die Elektronik macht den Stift dicker und schwerer als einen einfachen Kugelschreiber. Mich hat das bei Schreiben aber nicht gestört.

4 Blöcke Spezialpapier kosten 17 Euro

Für den Stift braucht man zwingend Spezialpapier, das mit Mikropunkte für den Stift lesbar ist. Diese Notizbücher gibt es entweder von LiveScribe (4 DIN-A5-Blöcke mit je 80 Seiten kosten bei Amazon 17 Euro) oder von Moleskine. Letztere kosten 30 Euro pro Notizblock. Zum Vergleich: Ein Standard-Moleskine-Notizbuch kostet rund 12 Euro. Acht Ersatzminen für den Stift kosten 12 Euro bei Amazon.de.  Der Stift selbst kostet 149 Euro und ist unter anderem bei Amazon.de zu bestellen.

Das Spezialpapier zeichnet sich nicht nur durch die Mikropunkte aus, sondern auch durch „Buttons“, die oben und unten auf dem Papier stehen. Damit lassen sich einzelne Notizzeilen kennzeichnen. Unten links auf jeder Seite sind Aufnahme-Tasten. Ja, richtig gelesen: Ist der Stift mit iPad/iPhone verbunden, kann man vom Notizbuch aus eine Tonaufzeichnung starten, die dann über das Mikrofon des iPad/iPhone erfolgt (der Stift selbst hat kein Mikrofon!). Auf die Weise lassen sich zum Beispiel bei einer Pressekonferenz oder bei einem Gespräch entscheidene Passagen mitschneiden. Da jede Seite des Spezialpapiers gekennzeichnet ist, erkennt die LiveScribe-App automatisch, wenn man umblättern und auf der nächsten Seite weiter schreibt. Die App versucht, die Schrift in digitale Buchstaben umzuwandeln – was allerdings zumindest bei meiner Schrift nicht immer fehlerfrei funktionierte.

Wer nicht gerne mit einem iPad-Stift schreibt, sollte den Livescribe ausprobieren. (Foto: Livescribe)

Wer nicht gerne mit einem iPad-Stift schreibt, sollte den Livescribe ausprobieren. (Foto: Livescribe)

Die LiveScribe-App – die es kostenfrei für iPhone und iPad gibt – speichert alle Notizen in den jeweiligen Notizbüchern und erlaubt eine Texterkennung sowie eine automatische Übertragung von Notizen zu Evernote und Microsoft OneNote. Einzelne Seiten lassen sich aus der App drucken (per AirPrint) oder per E-Mail als PDF-Datei weiterleiten.

Fazit

Der LiveScrive 3 ist kein billiges Vergnügen. Immerhin muss man 150 Euro zum Start investieren und dann jedesmal spezielle Notizbücher kaufen. Aber aus meiner Sicht lohnt sich die Anschaffung, wenn man seine Notizbücher automatisch und komfortabel digitalisieren möchte. Die Stift-App-Kombination hat allerdings noch Potential nach oben: So könnte die Schrifterkennung besser funktionieren und die App leichter zu bedienen sein.

Hinweis: Die Firma LiveScribe hat mir den Stift und ein Notizbuch für vier Wochen zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Firma hat aber keinen Einfluss auf meinen Beitrag genommen.


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