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Followerwonk: So viele aktive Follower haben Sie wirklich


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Logo Followerwonk (Foto: Screenshot)

Followerwonk.com (Foto: Screenshot)

Nur 30 Prozent der Follower großer Medienmarken nutzen Twitter selbst aktiv. Die Zahlen von Followerwonk hatte Meedia.de-Datenexperte Jens Schröder vergangene Woche veröffentlicht. Aber gelten diese erschreckenden Zahlen auch für „normale“ Twitter-User? Zwei Kommentare auf meinen Lese-Tipp auf Facebook lassen das Gegenteil vermuten: Christina Quast (@C_Q_), die auch Gastautorin von Journalisten-Tools.de ist, hat nach eigener Aussage 79 Prozent aktive Follower. David Nienhaus (@ruhrpoet) kommt auf 87 Prozent aktive Follower. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Wert mit Followerwonk ermitteln.

1. Schritt: Kostenfrei anmelden bei Followerwonk

Die Anmeldung bei Followerwonk ist mit dem eigenen Twitter-Konto möglich. Sollten Sie mehrere Twitter-Konten benutzen, müssen Sie sich vorher mit den zu analysieren Konto bei Twitter.com einloggen und dann erst bei Followerwonk anmelden.

2. Analyse unter dem Reiter „Analyze“

Nach der Anmeldung landet man im Reiter „Track Followers“ und sieht eine grafische Auswertung der Follower-Zahlen von @followerwonk als Beispiel. Leider kann man mit dem kostenfreien Followerwonk-Account keine anderen Twitter-Accounts auswerten. Kostenpflichtig heißt hier: 99  US-Dollar im Monat, also umgerechnet 93 Euro. Deshalb klicken wir schnell auf den Reiter „Analyze“.

3. Twitter-User eintragen und „analyze their followers“

Followerwonk: Start der Auswertung (Foto: Screenshot)

Followerwonk: Start der Auswertung (Foto: Screenshot)

Tippen Sie Ihren (oder auch einen anderen) Twitter-Accountnamen in das Feld ein und wählen Sie dann unbedingt aus dem Pulldown dahinter „Analyze their followers“, denn Sie möchten ja Ihre Follower auswerten und nicht die User, denen Sie selbst folgen. Letzteres kann aber auch nützlich sein, wenn man zum Beispiel herausfinden möchte, welche Accounts – denen man folgt – schon länger nicht mehr aktiv sind.

4. Die Auswertung

Für die Ausgangsfrage ist die Auswertung „Recencies of tweets of xxx’s followers“ entscheidend, die auf der Ergebnisseite fast ganz unten erscheint.

Followerwonk: Wie aktiv sind meine Follower? (Foto: Screenshot)

Followerwonk: Wie aktiv sind meine Follower? (Foto: Screenshot)

Der Screenshot zeigt die Auswertung für Journalisten-Tools.de. Demnach haben 82 Prozent meiner Follower in den vergangenen sechs Monaten mindestens einen Tweet gepostet, immerhin 35 Prozent sogar in den vergangenen 24 Stunden.

Ein Hinweis: Bei mehreren Accounts habe ich beobachtet, dass die Zahl für „Never“ (also User, die noch nie einen Tweet abgeschickt haben) zu hoch angegeben wurde. In der Auflistung, die man durch Anklicken von „Never“ abrufen kann, erscheinen aktive Twitter-User. Der Fehler basiert entweder auf einem Software-Fehler bei Followerwonk oder Twitter liefert falsche Basis-Daten. Genauer ist die Zahl, die in der Auswertung darunter angezeigt wird und angibt, wie viele Beiträge die eigenen Follower bisher veröffentlicht haben. Im Fall von @journalist_tool werden hier 47 User genannt, die bisher keinen einzigen Tweet abgeschickt haben. Eigentlich sollten beide Werte identisch sein.

5. Weitere spannende Auswertungen

Followerwonk zeigt in seiner Auswertung weitere interessante Informationen:

  • Direkt die erste Grafik zeigt auf einer Karte, wo die eigenen Follower sitzen. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Journalisten im Ausland @journalist_tool folgen.
  • In den nächsten zwei Grafiken kann man ablesen, wann die eigenen Follower am aktivsten sind (gut um zu wissen, wann man selbst posten sollte!) und wann der eigene Account aktiv ist. Die eigenen Posts sollte man natürlich idealerweise dann veröffentlichen, wenn die eigenen Follower aktiv sind. Wer Buffer (hier mein Erklärstück zu diesem nützlichen Social-Media-Tool) nutzt, kann die besten Zeiten gleich in seinen Buffer-Account übernehmen.
  • Spannend auch die nächste Grafik, die den „Social Authority Score“ der eigenen Follower anzeigt. So erfährt man, welche Follower besonders wertvoll sind. Vielleicht eine gute Gelegenheit, ihnen fürs Folgen zu danken.

Insgesamt bekommt man mit Followerwonk spannende Daten über die eigenen Follower. Da der Dienst in der Basis-Version kostenfrei ist, kann ich den Dienst jedem Twitter-User ans Herz legen.

Und zum Schluss interessiert mich natürlich: Wie aktiv sind Ihre User? Was haben Sie herausgefunden mit Followerwonk?


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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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