Neue Beiträge per

RSS-Feed

Folgen Sie uns auf

Twitter

Folgen Sie uns auf

Journalisten-Tools.de finden Sie auch auf

Facebook

Journalisten-Tools.de auf

Mehr als 2.500 User haben den Newsletter schon abonniert!

Jetzt abonnieren

Newsletter

abonnieren

emailthis.me: Die kleine Schwester von Pocket und Instapaper


EmpfehlenShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInBuffer this pageEmail this to someonePrint this page
© Kaspars Grinvalds – Fotolia.com

© Kaspars Grinvalds – Fotolia.com

Jeder kennt das: Man findet im Netz einen interessanten Text, den man später in Ruhe lesen möchte. Jetzt kann man den Text in Evernote oder OneNote speichern oder in Lese-Dienste wie Pocket oder Instapaper. Viel einfacher und kostenfreie ist emailthis.me. Dahinter steht ein Entwickler aus Indien, der eine einfache Idee sehr gut umgesetzt hat.

Der Dienst emailthis.me ist schnell erklärt: Im Browser – unterstützt werden Chrome, Firefox und Safari – wird ein so genanntes Bookmarklet gespeichert, das ist genau genommen ein Lesezeichen mit einem kleinen Programm dahinter. Ein Klick darauf und der gerade angezeigte Artikel wird – ohne Werbung und ohne „Rahmen“ an die eigene E-Mail-Adresse geschickt und wartet dann in der eigenen Inbox auf die Lektüre. Genial, weil man so kein Programm auf Smartphone, Tablet oder Computer installieren muss, um einen Beitrag zu lesen.

Noch einfacher als vom Rechner aus läuft das Sichern von Artikeln auf Smartphone und Tablet: Einfach die Teilen-Funktion benutzen, um den Link an save@emailthis.me zu schicken. Binnen weniger Minuten wird der Artikel ohne Werbung und ohne Rahmen zurückgeschickt. Idealerweise speichert man diese E-Mail-Adresse in seinem Adressbuch, um sie nicht jedesmal eintippen zu müssen.

Praktisch: Die E-Mail mit dem gespeicherten Beitrag hat als Absende-Kennung immer bot@emailthis.me, so dass man die E-Mails ganz einfach filtern und zum Beispiel in einen Unterordner verschieben kann, um die eigene Inbox frei zu halten.

Die E-Mail-Adresse, die man bei der einmaligen Registrierung angeben und per Klick auf den zugeschickten Link bestätigen muss, wird laut Entwickler nur dafür benutzt, um den Nutzern die bestellten Artikel zu mailen und wichtige Update-Hinweise. Ich habe meine private E-Mail-Adresse für den Test benutzt und nicht mehr Spam als sonst beobachtet.

Emailthis.me ist kostenfrei, aber der Entwickler bittet um eine Spende von 19 US-Dollar pro Jahr, wenn man den Dienst regelmäßig benutzt. Strammer Preis, wenn man bedenkt, dass dafür seine Arbeit und ein oder zwei Server bezahlt werden müssen, die den Artikel „entkernen“ und dann per E-Mail verschicken. Zum Vergleich: Pocket – ein deutlich professionellerer Dienst mit Archivierung und Apps – verlangt 40 Euro im Jahr und ist in der Basis-Version kostenfrei. 5 US-Dollar hätte ich gespendet.


Verpassen Sie keinen neuen Beitrag auf Journalisten-Tools.de: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenfreien monatlichen Newsletter, der bereits 2545 Abonnenten hat.


Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

2 Responses to “emailthis.me: Die kleine Schwester von Pocket und Instapaper”

  1. DirkStr

    Es ist schon eine gute Lösung – der Preis ist für diese Leistung hoch – ich weiß ja nicht, wie hoch dabei die Spendenbereitschaft ist, womit sich die Kosten und Weiterentwicklung rechnet. Doch schon spannend diese Lösung.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Einfaches HTML ist erlaubt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Abonnieren Sie weitere Kommentare zu diesem Beitrag per RSS