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Ein virtueller Stammtisch für Digital-Journalisten auf Slack


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Lina Timm (Foto: Erol Gurian)

Lina Timm (Foto: Erol Gurian)

Weil nicht jeden Tag Republica ist, hat Lina Timm (@luisante) – hauptberuflich leitet sie das Media Lab Bayern – rund um Ostern eine Slack-Gruppe ins Leben gerufen, wo sich Digital-Journalisten aus der ganzen Welt austauschen können. Im Interview hat mir die Absolventin der Deutschen Journalistenschule erzählt, warum sie für den Austausch auf Slack setzt.

Es gibt schon unzählige Facebook-Gruppen für Digital-Journalisten. Warum jetzt also Slack?

Nach meiner Beobachtung bleiben viele Facebook-Gruppen sehr passiv: Jemand postet einen Link – zumeist zu einem eigenen Beitrag – und nur wenige Leute reagieren darauf. Zudem gehen diese Beiträge dann in der Masse der Facebook-Posts in meiner Timeline unter. Slack ist ein Chat-Tool, das die Leute viel mehr zum Austausch animiert.

Welche Themen diskutiert Ihr?

Wir haben in Slack verschiedene Kanäle eingerichtet: Audience Development, Events, Investigative, Mobile Reporting, Must Read, Snapchat und Tooltime. Diskussionssprache ist übrigens Englisch, weil wir aus anderen Ländern so viel lernen können und ich die Community daher von Anfang an international gesehen habe. Um so mehr freue ich mich, dass die aktuell 150 Teilnehmer jetzt schon aus 14 Nationen stammen.

Martin Hoffmann, ehemals Head of Social Media bei WeltN24, hatte die Idee der Weekly Challenge Zu einem bestimmten Thema sammle ich eine Woche die besten Tipps, Tools oder Links  und veröffentliche sie dann am Mittwoch in der eigenen Medium-Publikation „Digital Journalism rocks„. Im ersten Beitrag ging um 13 Social-Media-Tools, die viele nicht kennen. Diese Woche um 21 Beispiele für Audio-Storytelling.

Auch sonst dient die Community dem Austausch: Wer eine Frage hat, kann sie einfach im passenden Raum stellen und andere können reagieren.

Wer ist Deine Zielgruppe?

Einfach gesagt: Digital-Journalisten aus aller Welt. Ich richte mich in erster Linie an die Leute, die sich intensiv mit Digital-Journalismus befassen. Die haben nach meiner Beobachtung in den eigenen Häusern gar keine oder nur sehr wenige Kollegen, mit denen sie fachsimpeln können. Und deshalb macht es um so mehr Sinn, sich mit Kollegen aus anderen Häusern und anderen Ländern auszutauschen. Ohne Scheu, denn wir können so viel von einander lernen.

Wie meldet man sich an?

Über die Website www.digital-journalism.rocks kann man seine Mailadresse eintragen. Slack funktioniert nur mit direkter Einladung, deshalb schalte ich jeden nach und nach frei. Wir haben eine Warteliste, da wir organisch wachsen wollen und nicht überrannt werden. So können wir jeden Neuen willkommen heißen – es geht schließlich darum, sich kennen zu lernen und nicht (wieder) in der Masse zu verschwinden.

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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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