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Drei gute Tool-Vorsätze für 2015


Sebastian Brinkmann

Sebastian Brinkmann

Der 1. Januar ist der Tag der guten Vorsätze und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2015 zu wünschen und Ihnen drei Tools zu nennen, mit denen Sie sich in 2015 aus meiner Sicht beschäftigen sollten. Die Liste ist eine sehr persönliche, daher nenne ich konkrete Werkzeuge, die ich beinah täglich benutze.

1Password

Auch ich habe viele Jahre für fast alle Dienste im Netz ein Set von drei oder vier Kennwörtern benutzt und so gut wie nie geändert. Vor gut einem Jahr habe ich dann – ausgelöst durch mehrere Berichte über geklaute Kennwörter – 1Password gekauft und verwalte damit seither alle Kennwörter und Kreditkarten-Daten. Der Kennwort-Tresor öffnet sich nach Eingabe eines langen Master-Kennwortes und dahinter sind alle Kennwörter ordentlich aufgelistet.

1Password in der Windows-Version (Screenshot: Agilebits.com)

1Password in der Windows-Version (Screenshot: Agilebits.com)

 

Besonders praktisch finde ich die Synchronisation der Daten zwischen meinem privaten und beruflichen Rechner und meinem Smartphone bzw. Tablet. Das funktioniert in meinem Fall per iCloud (weil alles Geräte von Apple sind), aber Windows-User können Dropbox einsetzen oder die Kennwörter innerhalb eines WLAN-Netzes synchronisieren.

Für alle wichtigen Browser offeriert 1Password Plugins, die ein Web-Formular auf Basis der Internet-Adresse (URL) erkennen und dann auf Wunsch die richtige Benutzernamen/Kennwort-Kombination eintragen und das Formular abschicken. So ist das Einloggen bei Online-Diensten fast noch praktischer als wenn ich Benutzername und Kennwort manuell eintragen müsste.

Jetzt, wo ich mir die einzelnen Kennwörter eh nicht mehr merke, ändere ich die wichtigsten Kennwörter alle drei Monate und fühle mich deutlich sicherer.

1Password gibt es für Mac- und Windows, sowie für Android- und iOS-Geräte beim Hersteller bzw. über die AppStores von Apple und Google. Die App ist mit 49 Euro für Mac- bzw. Windows nicht gerade günstig, dafür aber sehr gut.

Twitter

Logo: Twitter.com

Logo: Twitter.com

Für mich der schnellste Nachrichten-Dienst der Welt und gleichzeitig ein schier unerschöpflicher Fundort für interessante Artikel, die ich dann mit Gewinn lese: Nachdem mich Franziska Bluhm vor Jahren mit charmanten Nachdruck zu Twitter geführt hat, gehört der Dienst zu meinem Leben dazu. Mehrmals täglich schaue ich in meine Timeline und lese interessante, humorvolle und merkwürdige Nachrichten. Während ich bei Facebook zumeist lustige Informationen über Freunde und Bekannte lese, folge ich auf Twitter interessanten Personen unserer Branche.

Und ich gebe oft zurück: Finde ich einen interessanten Artikel im Netz, empfehle ich ihn bei Twitter (fast nie bei Facebook).

Allerdings und das dürfte ein großer Haken sein: Twitter ist am Anfang verwirrend und Einsteiger wissen gar nicht, wie sie anfangen sollen. Deshalb habe ich auf Journalisten-Tools.de einen Beitrag speziell für Twitter-Neulinge geschrieben, der alle Fragen beantworten sollte. Und wenn Sie nach der Lektüre noch Fragen haben, können Sie mir gerne schreiben.

Wer Twitter in der Redaktion nutzen möchte, der sollte sich die Tools Tweetdeck und Hootsuite genauer anschauen. Zu beiden Tools habe ich schon Beiträge hier veröffentlicht, klicken Sie einfach auf Tweetdeck oder Hootsuite.

Auf der Themenseite Twitter finden Sie dutzende Beiträge rund um den praktischen Dienst aus San Francisco.

Evernote

Für mich das nützlichste Tool überhaupt: In Evernote speichere ich Artikel, die ich dauerhaft archivieren möchte und Themen-Ideen für Journalisten-Tools.de. Fällt mir unterwegs ein guter Dreh für einen neuen Beitrag ein, werden erste Stichwörter notiert. Der immense Vorteil ist, dass ich auf allen Geräten immer den selben Datenbestand habe und so überall weiterarbeiten kann. Und ich scheine mit meiner Meinung nicht allein zu sein, denn die US-Firma hat inzwischen rund 100 Millionen Kunden weltweit.

Startseite von Evernote.com: "Meistere Deine Arbeit" (Foto: Screenshot)

Startseite von Evernote.com: „Meistere Deine Arbeiten“ (Foto: Screenshot)

Probieren Sie Evernote mal aus: Einfach über diesen Link kostenfrei bei Evernote anmelden und dann direkt den Web-Clipper in Ihrem Browser installieren. Auf Knopfdruck können Sie dann interessante Artikel aus dem Netz (oder von Twitter, siehe oben) in Evernote speichern und dort mit Schlagwörtern organisieren. Sie dürfen auf Ihrem Büro-PC keine Software installieren? Kein Problem, denn Evernote funktioniert auch wunderbar im Browser. Nur dort bietet das Unternehmen derzeit auch die Beta-Version einer neuen Benutzeroberfläche, die mir persönlich besser gefällt als der Mac-Client.

Für den Anfang ist Evernote kostenfrei. Erst wenn Sie intensiv mit dem Online-Dienst arbeiten, sollten Sie für 40 Euro im Jahr in den Premium-Tarif wechseln. Dann können Sie deutlich mehr Daten in Evernote speichern und in der Android- und iOS-App die sehr nützliche Visitenkarten-Scan-Funktion nutzen.

Evernote ist eines der Schwerpunkt-Themen auf Journalisten-Tools.de, daher finden Sie auf der Themen-Seite dutzende Artikel für Einsteiger und Profis.

Hinweis: Sie möchten sich bei Evernote anmelden? Dann benutzen Sie bitte diesen Evernote-Partnerlink. Ihnen entstehen keine Nachteile und Sie unterstützen Journalisten-Tools.de.

Welches sind Ihre Tool-Vorsätze für 2015? Schreiben Sie mir über die Kommentar-Funktion dieses Beitrages oder über die Kontakt-Seite.


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