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Universalcode 2020: Gut für Einsteiger – aber nichts für Digital Natives


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Universalcode 2020 (Foto: Cover)

Universalcode 2020 (Foto: Cover)

Das neue Buch von Christian Jakubetz verspricht viel: Den Universalcode für den Journalismus im Jahr 2020 möchte uns der Autor präsentieren. Auf 200 Seiten beschreibt der Redaktionsberater, welche Möglichkeiten der Digital-Journalismus bietet und wie Videos, Bilder und Töne besser werden bzw. wie Social Media und Mobil Reporting funktionieren. Leider geht das Buch an vielen Stellen zu wenig in die Tiefe, so dass sich der Kauf (24,99, unter anderem bei Amazon.de) in erster Linie für Einsteiger in den Digitalen Journalismus lohnt.

Anders als die erste Fassung von Universalcode aus dem Jahre 2014 hat Jakubetz diesmal fast komplett auf Gastautoren verzichtet. Ich persönlich finde das schade, denn so bekommt man nur seine Sicht auf die Zukunft – und keinen Chor mit jeweils eigenem Blickwinkel. Einzige Ausnahme ist ein Kapitel, in dem der Bayrische Rundfunk darstellen kann, wie „Journalismus 3.0“ funktionieren soll. Aber warum kommt nur der BR zu Wort?

Nach einer Einführung in den Digital-Journalismus (Jakubetz spricht bewusst nicht von Online-Journalismus) bespricht er die einzelnen Darstellungsformen Text, Video, Audio, Foto und erklärt, wie Echtzeit-, Social- und Mobil-Journalismus funktionieren. Hier hätte ich mir entschieden mehr Tiefgang gewünscht: Statt auf vier Seiten die Dateiformate von Videos zu beschreiben, hätte ich gerne mehr praktische Tipps und App-Empfehlungen gelesen. Stattdessen empfiehlt Jakubetz im Kapitel „Das Video-Equipment“ auf knapp 3 Seiten, dass man immer ein Stativ und ein gutes externes Mikrofon benutzen soll. Konkrete Produkte oder Marken werden nicht genannt. Nur beim Thema Schnittprogramme wird es etwas konkreter: Movie Maker (Windows) bzw. iMovie (iOS , MacOS).

Ein anderes Beispiel: Ab Seite 163 beschreibt der Autor die drei wichtigsten Veränderungen des Journalismus. Das sind: Die Bedeutung linearer Programme sinkt, das Verhältnis zwischen Journalist und Konsument ändert sich radikal und wir werden immer mobiler. Wow, das ist echt neu!

Wer sich schon jetzt intensiv mit dem Wandel im Journalismus beschäftigt, der sollte das Buch von Christian Jakubetz nicht kaufen. Interessant ist das Buch für Einsteiger , die sich bisher schwer getan haben mit dem Digital-Journalismus und die in leicht verständlicher Schreibweise einen ersten Überblick bekommen möchten.

Universalcode 2020, Content + Kontext + Endgerät, Christian Jakubetz, ISBN 978-3-86764-681-9

Hinweis: Die UVK Verlagsgesellschaft hat mir ein Exemplar des Buches als E-Book kostenfrei zur Verfügung gestellt.


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Der 40-Jährige testet für sein Leben gern neue Internet-Seiten oder Tools. Er hat Journalisten-Tools.de im Oktober 2013 gegründet, um seiner Leidenschaft zu frönen und Journalisten über nützliche Werkzeuge zu informieren. Im echten Leben arbeitet Sebastian als Director Publishing Services bei der Rheinischen Post Mediengruppe und ist Projektleiter für die Einführung eines neuen Redaktionssystems für 700 Redakteure.

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